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Gipfel: Krka Wasserfälle / Skradinski Buk, 180 m

AndréTT

Route: Rundtour um den Skradinski Buk

Rundtour um den Skradinski Buk
Alpine Wanderung
150 m
1.5 Stunden
Zufahrt:
Auf der Autobahn A1 entweder von Norden (Zadar), oder von Süden (Split) kommend bis Ausfahrt Šibenik. Von dort nordostwärts auf der Staatsstraße D 33 Richtung Drniš. Jedoch schon beim nächsten Örtchen Gulin biegt man links von ihr ab. Dem braunen N.P.-Schild folgend fährt man auf der D 56 Richtung Skradin, verläßt diese allerdings in einer Linkskurve schon kurz danach geradeaus auf beleuchteter Teerstraße zum nahen riesigen Schotterparkplatz von Lozovac, der außerhalb der Sommersaison kostenfrei ist (180 m). Dort gibt es einen Campingplatz, Supermarkt, Hotels, einen Bankautomat und diverse FastFoods. Von dem Parkplatz hat man kürzesten Zustieg zum südlichen Wasserfall-Szenario.
Dagegen gibt es beim westlichen Parkeingang in Skradin (10 m) nur kostenpflichtige Parkplätze in beschränkter Anzahl. Von dort muß man eine unbefestigte Fahrstraße 5 km am Nordufer der unteren Krka flußaufwärts laufen, um zu den Wasserfällen bei den Mühlen zu gelangen (Alternative: auf dem Velo dorthin). Von dort ist es allerdings am einfachsten, mit dem Schiff bis kurz vor den Wassermühlen zu fahren. Ist alles im Eintrittspreis enthalten, egal, ob man die Schiffe benutzt, oder nicht. Allerdings hängt dann die zeitliche Planung von deren Pendel-Fahrplan ab.
Der nördliche Eingang beim Wasserfall Roški Slap im Nationalpark ist praktisch nur lokal brauchbar. Aber weniger geeignet für zusammenhängende Wanderungen zu den südlichen Wasserfällen. In den Hauptbesuchszeiten sollte man die nördliche Umrundung auf der Landstraße 6246 vermeiden. Diese führt über die 2,2 m (Geländerbreite) schmale Straßenbrücke zwischen 2 Gasthöfen, wo es nur wenige Parkplätze gibt. Für die Flußüberquerung müssen die Fußgänger ebenfalls die Straße benutzen, so dass dort heftiges Gedränge dann herrscht.
Route: (Schwierigkeit: T1):
Der Nationalpark wurde 1955 gegründet. Zusammenhängende Wanderwege um ihn herum gibt es nicht. Nur im Bereich der unteren Wasserfälle (17 Stufen) der Krka führen Wanderwege über Stege dorthin und vorbei. Im Norden gibt es eine kurze Wanderroute zum Kloster von Krka, welches auf römische Katakomben gebaut wurde. Dortiger Wasserfall Roški Slap ist obendrein nur bedingt sichtbar, weil dieser sich auf dem Firmengelände des Wasserkraftwerkbetreibers befindet, zu dem man legal nicht hingelangt.
Auf der Insel Visovac steht das Franziskaner-Kloster aus dem 15. Jahrhundert. Zu diesem kommt man logischerweise nicht zu Fuß hin, sondern nur mit dem Schiff.
Besucher dieses Nationalparks haben mehr was davon, zum schon so fixen Eintrittspreis dann die Schiffe an dem Tag auch optimal zu nutzen. N.P.-Besucher mit der Vorstellung, hier viel wandern zu können, sind allerdings dann am falschen Ort. Optimal sieht man hier die Natur vom Schiff aus. Oder mit dem Auto von verschiedenen Park- und Startorten.
Vom Parkplatz Locovaz läuft man am Tickethaus an der Schranke vorbei und in 15 min. auf einem breiten, bequemen Kiesweg links neben der Teerstraße hinab zu den Mühlen und Stegen an der unteren Krka (50 m). Beim Buswendeplatz führt am südlichen Ufer ein Weg zur Anlegestelle des Schiffes, welches oberhalb der südlichen Wasserfläche den See befährt zur Insel Visovac und bis kurz vor nördlichen Brücke der 6246 ca. 13 km flußaufwärts. Nach links beginnt ein Holzsteg über zum Teil verlandetes Delta mit den 17-stufigen und 800 m langen Wasserfällen links unterhalb davon (Skradinski Buk). Am gegenüberliegenden Nordufer trifft man auf den unbefestigten Fahrweg, welcher vom westlichen Eingang Skradin herkommt und rechts am Westufer der Krka endet. Davor zweigt links ein Holzsteg ab, der zu den oberen Wasserfällen führt. Diese dienten als Kulisse in den 1960er Jahre für die Winnetou-Filme. Zurück zum Schotterweg, schlägt man dann links ein und läuft westwärts 250 m bis man links auf eine Gabelung trifft, wo man scharf links den Schotterweg verläßt und zu einem kostenpflichtigen WC (links) und an diversen Souvenir- u. Essenständen kommt. Zuvor hat man eine Kapelle an linker Wegseite passiert. An linker Seite gelangt man zur nahen sichtbaren Unterseite der Wasserfälle, wo man sich erfrischen kann. Über eine lange Holzbrücke überquert man die Krka dann nahe unterhalb der Wasserfälle südwärts zurück zu den Mühlengebäuden auf linker Seite und Rest ehemaligen Wasserkraftwerkes von 1895, welches der erste Stromerzeuger in Kroatien war (1 Std.). Auf rechter Seite sieht man die späteren Wasserkraftwerkshäuser (Hidroelektrana Jaruga). Im Westen geht der Fluß dann in den See Prokljansko Jezero nördlich von Šibenik über. Auf dem Rückweg hinauf zum Parkplatz wandert man auf gleichem Weg, den man hinab lief (15 min.).
Das Sträßchen von Malenice an der Landstraße 6077 östlich der Flußbucht zu den Ruinen der Siedlung Nos Kalik auf der Halbinsel ist nicht lohnend. Der Wald versperrt jegliche Aussicht. Vom Örtchen Drinovici (230 m) an der Landstraße 6077 danach biegt nach Südwesten ein neu angelegter breiter Schotterweg ab. Man parkiert am südlichen Straßenrand davor. Der Schotterweg ist mit Holzpfählen markiert und führt in 35 min. auf ein Karstplateau und dann hinunter zum Schilf am breiten Flußufer, wo er abrupt endet. Womöglich war / ist hier eine Schiffsanlegestelle geplant. Lediglich auf halber Höhe des Abstiegs hat man schöne Sichtmomente auf den breiten Fluß und zur Insel Visovac.
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Nr. 2 vom 26.04.2018
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