TourenFührer - Route

Gipfel: Birkkarspitze, 2750 m

AndréTT

Route: Schraffelbrücke (Scharnitz) – Kirchlschlag – Larchetalm – Anger-Alm – Hochalm – Karwendelhaus – Schlauchkar – Schlauchkarsattel / Birkkar-Hütte – Birkkar-Spitze – retour mit Abstecher zum Hochalmkreuz

Schraffelbrücke (Scharnitz) – Kirchlschlag – Larchetalm – Anger-Alm – Hochalm – Karwendelhaus – Schlauchkar – Schlauchkarsattel / Birkkar-Hütte – Birkkar-Spitze – retour mit Abstecher zum Hochalmkreuz
Alpine Wanderung
1940 m
8.0 Stunden
Zufahrt:
Von Norden entweder über die Autobahn bis deren Ende bei Eschenlohe und über Garmisch-Partenkirchen auf der B2 ostwärts bis Krün, oder auf der B11 von Benediktbeuern dorthin. Von Krün dann weiter südwärts über die Landesgrenze zum nächsten Ort Scharnitz (970 m). Von Süden (Zirl / Tirol) gelangen Anreisende auf der B 177 dorthin. Im Ort hält man sich ostwärts auf der Hinterautalstraße bis zu deren Ende bei der Brücke über die Isar. Unmittelbar hinter der Brücke gibt es rechts den kostenpflichtigen Parkplatz P3 „Schraffelbrücke“. Danach endet die Straße für den öffentlichen Verkehr. Wenn der P3 bereits voll ist, parkiert man ca. 300 m weiter vorher auf Schotter- und Wiesenflächen des kostenpflichtigen P2 „Länd“ am Auweg beim Naturpark-Infozentrum. Bei ca. 19 km Länge des unbefestigten Fahrweges zum Karwendelhaus ist es zweckmäßig, mit dem Velo die Strecke bis dorthin zurückzulegen. Das erspart enorm Zeit für den Rückweg.
Route: (41 km, Schwierigkeit: T 5-):
Man wandert 4 Std., oder fährt 2¼ Std. (mit dem E-Bike: 1¼ Std.) auf guter Kiespiste hinauf zum Karwendelhaus (1771 m). Dort deponiert man das Rad. Die Bike & Hike - Tour beginnt beim Parkplatz P3. Dort biegt man beim großen Holzwegweiser ab und steil hinauf in das Teersträßchen Inrain. Dann biegt man rechts ab, wo die Teerstraße zum unbefestigten Fahrweg wird. Die gesamte Strecke entspricht einem Abschnitt der Via Alpina bis zum Jochkreuz am Hochalmsattel beim Karwendelhaus (1803 m). In nordwestliche Richtung fährt man unsteil, aber stets bergauf an der Pürzlkapelle vorbei (1128 m). Danach horizontal und sogar leicht wieder bergab an linker Seite der Schlucht des Karwendelbaches vorbei am Wegweiser, wo links ein Wanderweg abzweigt zur Tiroler Hütte und an weiterem Wegweiser, wo rechts der Bergweg abzweigt hinab ins Tal der Isar. Danach biegt beim nächsten Wegweiser der Karwendelsteig rechts ab in den Wasserlegraben, bzw. zur Pleisenhütte. Vorbei an einer Wildfütterung links des Weges (Kirchlschlag) wechselt man über eine Fahrbrücke (P 1163) die Uferseite Karwendelbaches von links nach rechts. Dann passiert man bewirtschaftete Larchetalm (1173 m) rechts des Weges, sowie 2 Brunnen, bzw. Quellen links des Weges. Nach nächster Brücke über den Karwendelbach dreht die Route unmerklich im Karwendeltal nach Osten. Nach der Jagdhütte bei der Angeralm (1310 m) beginnt der Alm- und Forstweg langsam anzusteigen. Fußgänger können die Kehre beim P 1364 abkürzen. Nach der Brücke über einen Bach (P 1476) beginnen die Serpentinen des Fahrweges hinauf zum Hochalmsattel links an der Hochalm mit kleiner Kapelle vorbei. Vor dem flachen Grassattel biegt rechts der Fahrweg ab zum nahen Karwendelhaus. Ab hier beginnt der Aufstieg zu Fuß auf den höchsten Berg des Karwendelgebirges. Links beim Wegweiser vor der Winterhütte beginnt rot signalisierter Bergweg mit Nr. 225 („Adlerweg“) durch die eisernen Lawinenverbauungen über dem Karwendelhaus. Ein Drahtseil und wenige Eisenbügel im Fels helfen dabei. Südostwärts wandert man durch Latschen zu einer Felswand hin, wo einige Gedenktäfelchen angebracht sind. Dann erreicht man einen Linksabzweig des Zickzackweges hinauf zum Hochalmkreuz (weißes Blechschild), den man ggfs. auf dem Rückweg mitnehmen kann, falls man nicht über die 3 Ödkarspitzen auf dem Brendelsteig eine Rundtour vorhat. Kurz danach zweigt bei einer Steinpyramide und Wegweiser der Brendelsteig rechts ab. Danach hört der bewuchs auf und die gut erkennbare Steigspur führt an (in Aufstiegsrichtung) linker Seite des Schlauchkares hinauf. Über eine schräge Felsstufe dreht die Route mehr nach rechts. Südwärts beginnt nun der Aufstieg steiler werdend hinauf zum Schlauchkarsattel (2¼ Std.). Unterhalb des Schlauchkarsattels (2630 m) können sich noch einige Altschneefelder befinden. Während über den Grat nach rechts Pfadspuren über den Grat zur Östlichen Ödkarspitze sichtbar sind, führt der Adlerweg geradeaus südwärts hinab ins westliche Birkkar. Der Adlerweg ist ein Teilabschnitt des Fernwanderweges München – Venedig (VAV). Der Schlauchkarsattel zählt zu den höchsten Punkten des VAV. Man umkurvt nun linken Felspfeiler und stößt beim Aufsteigen auf die hölzerne Biwak-Schachtel (2639 m), welche im Jahr 1913 erbaut wurde vom MTV München. Über nächste Felsstufe hilft ein Drahtseil. Einige Steinmandl und Pfadspuren signalisieren weitere Aufstiegsroute über die Westflanke. Entlang eines Risses, gibt es noch einmal ein Drahtseil als Zughilfe. Nach 15 min. steht man am Holzkreuz auf dem Gipfel. An seinem Schaft befindet sich die Blechschachtel mit dem Gipfelbuch.
Abstieg: auf gleichem Wege zurück. Bis zum Abzweig des Bergweges hinauf zum Hochalmkreuz (1 Std.). Abstecher hoch zum Gipfel mit dem Holzkreuz (2192 m), welches der MTV München 1966 errichtete: 35 min. Abstieg zurück in 25 min.. Zurück zurm Karwendelhaus: 15 min. Von dort Abfahrt mit dem Velo zurück zum Parkplatz P3 (50 min.).
Velo
PRINT- ODER ONLINE-PUBLIKATIONEN ZU DIESER ROUTE (AUSWAHL)
Rother 3000er Ostalpen (2. Auflage 2014)
 
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Nr. 1 vom 28.07.2020
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