TourenFührer - Route

Gipfel: Monte Cernera, 2664 m

Hanspeter Willi

Route: Passo Giau – Forcella de Col Piombin – Forcella Ciazza - Westflanke

Passo Giau – Forcella de Col Piombin – Forcella Ciazza - Westflanke
Alpine Wanderung
428 m
1.5 Stunden
Vom Passo Giau (2236 m) folgt man dem nur wenig Gefälle aufweisenden Weg Nr. 436 in südöstlicher Richtung über die Forcella di Zónia zur Forcella de Col Piombin 2239 m).
Schwierigkeit: T2, markiert
Zeitbedarf: 15 bis 20 Minuten

Hier zweigt die durch einen Wegweiser gekennzeichnete Pfadspur Richtung Forcella Ciazza (2457 m) ab. Der nur schwach sichtbare, aber mit Steinmännchen und roten Punkten markierte Pfad führt erst nur wenig steigend unterhalb der Wände des Monte Cernera in Schutt und Grasflanken südwestwärts. Ein Felsriegel wird sodann an seiner schwächsten Stelle durchstiegen, wobei zwei kurze, nicht allzu steile Schrofenstufen zu bewältigen sind. Diese sind mit einem Drahtseil abgesichert.
Über die darüberliegenden, steileren Grasflanken führt der hier meist erdige Pfad danach zur das Gipfeldach abriegelnden Wandstufe oberhalb der Forcella Ciazza. Die etwas entfernt liegende Forcella selber wird beim Aufstieg von dieser Seite nicht betreten.
Schwierigkeit: T3, Steinmännchen, markiert mit roten Punkten, Pfad nicht immer gut sichtbar
Zeitbedarf: 40 bis 45 Minuten

Die kurze Felsstufe wird drahtseilunterstützt und nirgends ausgesetzt über eine nicht allzu steile Rinne durchstiegen.
Schwierigkeit: T4, mit roten Punkten markiert, Drahtseil, leichte Kletterstellen (ohne Zuhilfenahme des Drahtseils etwa Schwierigkeitsgrad I+, dann T5-).

Oberhalb der Felsstufe führt der Pfad über Gras, Schutt und Schrofen des Gipfeldaches zum Kreuz am Gipfel.
Schwierigkeit: T3, Steinmännchen, markiert mit roten Punkten
Zeitbedarf: knappe 30 Minuten
Bei guten Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist für dieses Terrain gewohnte Berggänger nebst gutem Schuhwerk keine weitere Ausrüstung notwendig. Im Herbst gilt zu beachten, dass weite Teile des Anstiegs bis Mittag im Schatten liegen und die vielerorts erdige Pfadspur pickelhart gefroren sein kann.

Bei erschwerten Verhältnissen wie schattseitig gefrorenem Boden oder Schnee in höheren Lagen - was gerne, aber nicht ausschliesslich im Frühsommer oder Spätherbst auftritt – führt der vernünftige Berggänger mindestens Grödel oder Steigeisen mit sich und passt sein Verhalten am Berg den aktuell herrschenden Verhältnissen an.
Ergänze diese Route (Passo Giau – Forcella de Col Piombin – Forcella Ciazza - Westflanke) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Nr. 1 vom 19.11.2010
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Hanspeter Willi

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