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Gipfel: Kühgundkopf / Wannenjoch, 1907 m

AndréTT

Route: Überschreitung von Iseler zum Kühgundrücken ab Oberjoch

Überschreitung von Iseler zum Kühgundrücken ab Oberjoch
Alpine Wanderung
760 m
5.0 Stunden
Zufahrt:
Die A7 von Norden her kommend Abfahrt Oy-Mittelberg nach Wertach und weiter die B310 nach Süden bis Oberjoch. Von Sonthofen kommend ostwärts die B 308 über Hindelang hinauf zum Oberjoch. Von Reute (Tirol) über Weißenbach am Lech auf der B199 westwärts kommend zu ehemaligem Grenzübergang Schattwald zu höchstem Ski- und Bergdorf Deutschlands (1136 m). An der Talstation der Iseler-Bahn befindet sich auf gegenüberliegender Straßenseite ein großer Parkplatz wie auch für dortiges Moorbad (Moorhütte).

Zustieg:
Von der Talstation der Iseler-Bahn entweder weglos den Wiesenhang hinauf den Seilen der Bahn folgend bis zu deren Bergstation (1560 m) in 40 Minuten. Oder linkerhand (östlich von der Seilbahn) über die Gundalpe (1 Stunde) zum Abzweig zur Bergstation, bzw. wo der Schmugglersteig beginnt hinauf zum Iseler über bewaldete Nordrippe. Alternativ mit der Bergbahn hinauf in 8 Minuten.
Schmuggler-Steig mit Schwierigkeit T2:
Im Zickzack stetig, aber nie zu steil aufsteigend durch Latschenkiefer bis zum bewaldeten Grat. Von dort linkerhand (ostwärts) auf dem Grat bis zum sichtbaren Gipfelkreuz (1 Stunde ab Abzweig Schmugglersteig).
Gratüberschreitung zur Kühgundspitze (österreichisch: Wannenjoch) in Schwierigkeit T3:
atemberaubender Panorama-Steig mit nordöstlicher Ausrichtung auf südlicher (Sonnen-)Seite. Vom Iseler kurzen Ostgrat teilweise in Schuttrinne (teilweise drahtseilgesichert) hinab zur Iseler-Scharte. In dieser trifft man auf den Beginn des 2. Teils des Salewa-Klettersteigs auf der Norflanke, der jedoch im Winter gesperrt ist. Von der Scharte folgt man leicht ansteigendem Grat nordostwärts entlang zum Kühgundkopf (1907 m) mit weißem Grenzstein 1844 in 35 Minuten. Von dort weiter zur Kühgundspitze (1852 m) mit Gipfelkreuz in 15 Minuten.
Nordgrat-Abstieg in Schwierigkeit T4:
Von der Kühgundspitze führt deutlich sichtbar steiler Abstieg zum Grenzpunkt Wiedhag (P1506) teilweise auf nördlicher Seite entlang. Drahtseile und Metall-Trittstufen erleichtern die Passage, insbesondere wenn diese naß oder verschneit ist. Nach 50 Minuten im Abstieg trifft man auf ehemaligen Schmugglerweg, wo eine rot-weiße Holzschranke, die Grenze zwischen Tirol und Bayern darstellt (P1506).
Man folgt nun den Schmugglerweg auf deutschem Boden in Richtung Vordere Wiedhagalpe in 40 Minuten. Davor passiert man kleine Bergstationshütte der Grenzwieslifte ("Schmugglernest"). Unterhalb von der befindet sich unbewirtschaftete Hintere Wiedhag-Alpe. Weiter westlich gelangt man zu einem Erosionstobel, dessen Leiter und Traversenbrücken im Winter abgebaut werden. Ohne diese steigt man etwas tiefer und quert dort orientiert die große Schuttrinne. Danach gelangt man auf schmalen Teerweg. Entweder diesen links hinauf zum Staubecken, um von dort zur bewirtschafteten Gundalpe abzusteigen und von dieser dann hinab zur Talstation der Iseler-Bahn. Oder den Teerweg hinab zur Talstation der Wiedhaglifte (1157 m) in 30 Minuten. Von dort auf Fuß- u. Radweg entlang der Bundesstraße zum Parkplatz mit der Moorhütte in 10 Minuten.
Teleskopstöcke sind hilfreich
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Nr. 1 vom 25.11.2012
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