Menu öffnen Profil öffnen
SkitourAusgezeichneter Eintrag
2 Personen
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
gut
Oben: Hart
Unten: Nass
Gleich wie Lawinenbulletin wahrgenommen
Start um 03:00 Uhr vom Parkplatz. Durch gute nächtliche Ausstrahlung hat sich eine tragfähige Schmelzharschkruste gebildet.

Der direkte Einstieg (Option A) in die Ostrinne über die Steilstufe ist gerade noch ohne Felskontakt machbar, dürfte sich jedoch in den nächsten Tagen verschlechtern und dann tendenziell nur noch mit Felskontakt möglich sein. Alternativ (Option B) lässt sich die Rinne über ein Band auf der linken Seite (im Aufstiegssinn) problemlos erreichen.

Dank der harten Kruste lässt sich in der Rinne gut stapfen. Auf etwa 3100 m befindet sich aufgrund der geringen Schneemenge ein kurzer Eisaufschwung von ca. 3–4 m, der jedoch auch rechts über ein sehr kurzes Felsband umgangen werden kann.

Bis etwa 3300 m ist das Stapfen in der Rinne problemlos möglich. Je nach Verhältnissen kann man danach weiter stapfen oder mit Harscheisen aufsteigen.

Die Abfahrt erfolgte gegen 10:00 Uhr vom Skidepot auf ca. 3700 m. Im oberen Teil herrschten noch recht harte Bedingungen, ab etwa 3400 m (Ost- bis Südostexposition) zunehmend weichere Verhältnisse. Meiner Einschätzung nach sollte die Rinne nicht wesentlich später befahren werden.

Wie oben erwähnt, muss bei ca. 3100 m ein kurzes Stück abgeklettert werden. Die Ausfahrt aus der Rinne erfolgte über das bereits genannte Band.
zunehmend frühlingshafte Bedingungen
Verhältnis Bilder
Letzte Änderung: 08.04.2026, 08:36Aufrufe: 1652 mal angezeigt

Metadaten