Grossstrubel (3243m)09.04.2026
Verhältnisse vom 09.04.2026
Rinderhorn (3448m): Von Sunnbüel Bergstation über den Rindersattel und zurück
Die Tour wurde von Eggeschwand gemacht.
Heute habe ich ab Eggeschwand klar mit einer längeren Tragepassage gerechnet und wurde zum Glück positiv enttäuscht. Klar, ich rede hier nicht um viel-, auch nicht um wenig-, sondern um primitiv wenig Schnee. Für mich jedoch dennoch brauchbar. Mit angeschnallten Ski laufe ich auf Eis- und Schneeresten zwischen der Wiese hoch und muss bei der kleinen Bachüberquerung mit meinem schon vorhandenen Muskelkater fast auch noch den Spagat absolvieren. Dadurch aufgewärmt weiter mogle ich im Wald hoch bis zum aperen Forsteg bei ca. P1340Hm, wo ich die Ski widerwillig doch noch rund 40Hm bis zur Bachkurve vor P1411 tragen muss. Ab hier dann aber endgültig eine durchgehende pistenartige Schneedecke hoch auf dem MTB-Downhilltrail folgend bis Sunnbüel Bergstation, wo ich nördlich davon direkt vorbei flitze. Bis hier zwei alte Nassschneerutsche überquert.
Nach einer kurzen Fellabfahrt nach Spittelmatte tanke ich am untersten Punkt Wasser, creme mich ein und merke, dass ich mein Sonnencap irgendwo auf dem MTB-Downhilltrail verloren habe und hoffe fest, dass niemand es mitnimmt und ich es bei der Abfahrt wieder finden werde. Zum Glück ist heute wegen der geschlossenen Sunnbüelgondelbahn tote Hose hier oben, was meine Chance diesbezüglich deutlich erhöht.
Der Hauptweg durch das Spittelmatte weist Raupenspuren auf. Jedoch beim Aufsulzen des Schnees spürt man keine Rillen mehr. Erst ab Hotel Schwarenbach kommt dann die saubere plattgedruckte Langlaufloipe von Gemmipass kommend.
Laut den aus den Fenstern hängenden Bettdecken gab es für das Hotel letzte Nacht doch noch einige Gäste. Ein paar von denen konnte ich in Richtung Altels bereits sehen.
Beim Verlassen der Loipe kurz vor P2342 sehe ich auf einem Fleck Wiese etwas undefiniertes bewegen. Zuerst dachte ich an einem verletzten Hirsch, der versuchte aufzustehen und es nicht mehr konnte. Doch beim Annähern war das Rätsel gelöst und ich staunte, da ich so etwas währen einer Skitour oder Wanderung noch nie gesehen habe: Es war ein Paar an ...... machen. Ich schleiche wie ein ungewollter Voyeur auf noch nie dagewesenen leisen Ski nur 10 Meter an ihnen vorbei und war, v.a. deswegen, um das bereits leicht aufgesulzene Schnee extrem froh. Ob sie mich bemerkt haben, werde ich wohl nie erfahren... Jedenfalls können sie einen weiteren Wunsch von der To-Do-Listen-Abhaken.
Ab P2342 steige ich auf tragendem Sulz weiter in die Mulde vom Rinderhorn und es wird nochmals heiss (Temperatur, was sonst). Ich sehe eine nicht so alte grosse Nassschneelawine vom S-Hang des Chli Rinderhorn. Da die Aufstiegsspur zum Rindensattel via Wanderweg verläuft, spure ich lieber selber im noch nicht all zu heissem Hang der Skitourenroute nach. Der Grat weist eine Fuss- und eine Skitourenspur auf. Ich lasse, trotz steilem Gelände in Hartschnee, die Ski dran und rege mich wieder etwas auf, dass meine Harscheisen im Rucksack und nicht an den Ski dran sind. Der Punkt einer möglichen Montage habe ich wieder einmal verpasst. Der Grat mit seinen 500Hm zieht sich in die Länge und das Gelände weist stets eine hohe Steigung auf. Hier treffe ich 4 Tourengänger bei der Abfahrt.
Im Hartschnee müssen hier die Spitzkehren sitzen, sonst kann es tödlich enden. Zuoberst flacht das Gelände etwas ab und schon stehe ich auf dem Rinderhorn. Es gibt keinen besseren Ausblick zum Balmhorn als von hier!
Abfahrt:
Aufgrund der Ausrutschgefahr fahre ich da mit dem Pickel in der Hand hinab.
Bei P3197 wähle ich die Abfahrt über die N-Seite zum Schwarzgletscher (S-). Der Gletscher weist etwas Eis auf, ist aber sonst perfekt eingeschneit, so, dass ich den Pickel wieder einpacken kann. Die Abfahrt ist zwar steil, aber nicht zu steil. Zuoberst treffe ich Pulver an, später ist er jedoch gepresst und weiter unten treffe ich Sulzschnee an.
Ich lande ganz unten auf die Balmhornroute und fahre auf Brems-, resp. Nassschnee nach Spittelmatte. Hier tanke ich wieder etwas Wasser und trage die Ski in der brütenden Hitze hoch nach P1927. Die weitere Abfahrt geht wegen den pistenähnlichen Bedingungen rasch voran. Freude herrscht, wo ich weiter unten mein Sonnencap wieder finde. In Eggeschwand habe ich sogar noch Zeit, um meine Ski und Schuhe zu waschen...
1.30 Std. Sunnbüel
2.45 Std. Hotel Schwarenbach
5.45 Std. Gipfel
8.30 Std. Eggeschwand
Heute habe ich ab Eggeschwand klar mit einer längeren Tragepassage gerechnet und wurde zum Glück positiv enttäuscht. Klar, ich rede hier nicht um viel-, auch nicht um wenig-, sondern um primitiv wenig Schnee. Für mich jedoch dennoch brauchbar. Mit angeschnallten Ski laufe ich auf Eis- und Schneeresten zwischen der Wiese hoch und muss bei der kleinen Bachüberquerung mit meinem schon vorhandenen Muskelkater fast auch noch den Spagat absolvieren. Dadurch aufgewärmt weiter mogle ich im Wald hoch bis zum aperen Forsteg bei ca. P1340Hm, wo ich die Ski widerwillig doch noch rund 40Hm bis zur Bachkurve vor P1411 tragen muss. Ab hier dann aber endgültig eine durchgehende pistenartige Schneedecke hoch auf dem MTB-Downhilltrail folgend bis Sunnbüel Bergstation, wo ich nördlich davon direkt vorbei flitze. Bis hier zwei alte Nassschneerutsche überquert.
Nach einer kurzen Fellabfahrt nach Spittelmatte tanke ich am untersten Punkt Wasser, creme mich ein und merke, dass ich mein Sonnencap irgendwo auf dem MTB-Downhilltrail verloren habe und hoffe fest, dass niemand es mitnimmt und ich es bei der Abfahrt wieder finden werde. Zum Glück ist heute wegen der geschlossenen Sunnbüelgondelbahn tote Hose hier oben, was meine Chance diesbezüglich deutlich erhöht.
Der Hauptweg durch das Spittelmatte weist Raupenspuren auf. Jedoch beim Aufsulzen des Schnees spürt man keine Rillen mehr. Erst ab Hotel Schwarenbach kommt dann die saubere plattgedruckte Langlaufloipe von Gemmipass kommend.
Laut den aus den Fenstern hängenden Bettdecken gab es für das Hotel letzte Nacht doch noch einige Gäste. Ein paar von denen konnte ich in Richtung Altels bereits sehen.
Beim Verlassen der Loipe kurz vor P2342 sehe ich auf einem Fleck Wiese etwas undefiniertes bewegen. Zuerst dachte ich an einem verletzten Hirsch, der versuchte aufzustehen und es nicht mehr konnte. Doch beim Annähern war das Rätsel gelöst und ich staunte, da ich so etwas währen einer Skitour oder Wanderung noch nie gesehen habe: Es war ein Paar an ...... machen. Ich schleiche wie ein ungewollter Voyeur auf noch nie dagewesenen leisen Ski nur 10 Meter an ihnen vorbei und war, v.a. deswegen, um das bereits leicht aufgesulzene Schnee extrem froh. Ob sie mich bemerkt haben, werde ich wohl nie erfahren... Jedenfalls können sie einen weiteren Wunsch von der To-Do-Listen-Abhaken.
Ab P2342 steige ich auf tragendem Sulz weiter in die Mulde vom Rinderhorn und es wird nochmals heiss (Temperatur, was sonst). Ich sehe eine nicht so alte grosse Nassschneelawine vom S-Hang des Chli Rinderhorn. Da die Aufstiegsspur zum Rindensattel via Wanderweg verläuft, spure ich lieber selber im noch nicht all zu heissem Hang der Skitourenroute nach. Der Grat weist eine Fuss- und eine Skitourenspur auf. Ich lasse, trotz steilem Gelände in Hartschnee, die Ski dran und rege mich wieder etwas auf, dass meine Harscheisen im Rucksack und nicht an den Ski dran sind. Der Punkt einer möglichen Montage habe ich wieder einmal verpasst. Der Grat mit seinen 500Hm zieht sich in die Länge und das Gelände weist stets eine hohe Steigung auf. Hier treffe ich 4 Tourengänger bei der Abfahrt.
Im Hartschnee müssen hier die Spitzkehren sitzen, sonst kann es tödlich enden. Zuoberst flacht das Gelände etwas ab und schon stehe ich auf dem Rinderhorn. Es gibt keinen besseren Ausblick zum Balmhorn als von hier!
Abfahrt:
Aufgrund der Ausrutschgefahr fahre ich da mit dem Pickel in der Hand hinab.
Bei P3197 wähle ich die Abfahrt über die N-Seite zum Schwarzgletscher (S-). Der Gletscher weist etwas Eis auf, ist aber sonst perfekt eingeschneit, so, dass ich den Pickel wieder einpacken kann. Die Abfahrt ist zwar steil, aber nicht zu steil. Zuoberst treffe ich Pulver an, später ist er jedoch gepresst und weiter unten treffe ich Sulzschnee an.
Ich lande ganz unten auf die Balmhornroute und fahre auf Brems-, resp. Nassschnee nach Spittelmatte. Hier tanke ich wieder etwas Wasser und trage die Ski in der brütenden Hitze hoch nach P1927. Die weitere Abfahrt geht wegen den pistenähnlichen Bedingungen rasch voran. Freude herrscht, wo ich weiter unten mein Sonnencap wieder finde. In Eggeschwand habe ich sogar noch Zeit, um meine Ski und Schuhe zu waschen...
1.30 Std. Sunnbüel
2.45 Std. Hotel Schwarenbach
5.45 Std. Gipfel
8.30 Std. Eggeschwand
Die Sunnbüelgondelbahn hat wegen Revision seit vorgestern (07.04.26) bereits geschlossen.
Für wenige Hm-Enthusiasten kann der Gipfel jedoch auch via Gemmipass, sogar noch näher, erreicht werden.
Für wenige Hm-Enthusiasten kann der Gipfel jedoch auch via Gemmipass, sogar noch näher, erreicht werden.
Letzte Änderung: 09.04.2026, 19:11Aufrufe: 468 mal angezeigt
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Rinderhorn (3448m)
Von Sunnbüel Bergstation über den Rindersattel und zurück
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