Steingletscher, Susten22.04.2026
Verhältnisse vom 23.04.2026
Hinter Tierberg (Nordgipfel) (3418m): Vom Steingletscher via Mittler Tierberg
Ankunft mit dem Zug um 08:30 am Bahnhof Innertkirchen Grimseltor. Schnell das E-Bike aus dem Tranzbag ausgepackt und im Turbo-Modus in 1.15 Std. die 1'250Hm hoch zum Steingletscher gemacht und dabei den ganzen Akku aufgebraucht. Vor ein paar Jahren hatte ich für diese Strecke doch noch etwas Reserve gehabt... Aber die Akku-Problematik ist ja bekannt...
Vordre Tierberg:
Start um 10:00 ab Steingletscher bei mässigem Wind auf geschlossener und harter Schneedecke neu nun östlich an Chööbärgli vorbei. Eine Gruppe vor der Steilstufe überholt und jemanden bei der Abfahrt in der Steilstufe ausrutschen gesehen.
Die Steilstufe wird im Aufstieg laut den Spuren zu Fuss in Trittschnee nördlich, resp. rechts vom Felsen gemacht. Ich bewältige diese steile Passage südlich, resp. links in Aufstiegsrichtung, durchgehend mit Ski ohne Aufstiegsspur und musste da so richtig hochkämpfen, v.a. auch deswegen, weil ich keine Harscheisen draufhatte und die Stelle wegen der abrutschenden Abfahrer meist Hartschnee aufweist. An ein paar kleinen Stellen schaut sogar bereits das Eis hervor. Nichts desto trotz freue ich mich auf die eher flache Ebene, um mich davon etwas zu erholen und ja Hermon, dank meinen aufgeknüpften Hosen den aufgestauten Dampf rauszulassen.
Auf dem Steingletscher treffe ich auf ein paar cm Pulverschnee. Nun weiter ziemlich flach unterhalb der Tierberglihütte vorbei bis kurz oberhalb der Tierberglücke, wo ich Skidepot bei 3030 Hm mache. Zu Fuss leicht in guten Trittspuren zum Vordre Tierberg.
Mittler Tierberg:
Zurück zum Skidepot und mit Fellen an den Ski hinab zur Abzweigung für den Mittler Tierberg abgefahren. Nun verwundert, dass es hier keine Aufstiegsspur, resp. nur Abfahrtsspuren vorhanden sind. Anscheinend wird diese Runde wohl eher umgekehrt gemacht... Das Spuren in diesem lose Tiefschnee ist sehr kräfteraubend, so, dass ich trotz Wind doch noch ins Schwitzen komme.
Ich ertappe mich immer wieder, wie ich versuche in den Abfahrtsspuren hochzusteigen, was meine schlangenartige steile Aufstiegsspur erklärt.
Nichts desto trotz muss ich bis zum Mittler Tierberg selber hochspuren. Dieser Gipfel ist nicht markant und ich merke kaum, dass ich überhaupt auf einem Gipfel stehe.
Doch wenn ich nach Süden schaue, ist der Hinter Tierberg Nordgipfel, der eher diesen Namen verdient hätte, eine gewaltige Gestalt von Berg.
Hinter Tierberg Nordgipfel:
Nach einer kurzen Pause ziehe ich mit den Fellen weiter auf den S-Grat des Mittler Tierberg und mache kurz vor dem Gipfelaufschwung bei 3'300Hm Skidepot. Mit Steigeisen und Pickel ausgerüstet steige ich in losem Schnee, aber dafür auf guten Trittspuren über eine kleine Felspassage, dann weiter im Tiefschnee steil hoch zu einem Couloir. Bis hier sind die Stöcke nützlicher als der einsinkende Pickel. Nun noch steiler in Hartschnee, wo der Pickel besser greift, weiter sehr steil zum Gipfel. Bei den beidseitigen Felsen im Couloir kann ich mich gut mit der anderen Hand halten. Zuoberst- und in der Mitte des Couloirs hat es einen Sicherungsring. Platz hat es auf dem
Hinter Tierberg Nordgipfel nicht besonders viel. Bis zum Steinmann muss ich ausgesetzt selber spuren. Dennoch geniesse ich, trotz etwas störendem Wind, die gute Fernsicht.
Mein GPS steigt hier unbemerkt aus, was ich erst am Schluss bemerkt habe.
Abstieg / Abfahrt:
Da ich für dieses Couloir, auf Anraten, heute extra ein Seil mitgenommen habe, möchte ich es auch einsetzen. So seile ich mich 2 x 20 Meter hinab und gehe dadurch kein Risiko ein, allenfalls beim Abstieg auszurutschen. Es würde jedoch auch ohne gehen.
Ich fahre bei der Tierberglücke direkt nach N hinab via Umpol zum Ausgangspunkt (nicht auf GPS zu sehen): Bis zur Tierberglücke hat es schweren Pulverschnee (dreht sich noch relativ gut), danach steil hinab auf Hartschnee, ab 2500Hm auf Hartschnee mit einer Prise Pulver obendrauf (sehr einfach zum Schwingen), dann sehr, resp. zu kurz auf 100Hm Traumsulz, und weiter unten im Talkessel mit Nassschnee etwas klebrig weiter mit viel Stockeinsatz zum Steingletscher.
Heute niemand beim Vordre- Mittler- und Nordgipfel Tierberg angetroffen. Jedoch viele Leute beim Sustenhorn, wie könnte es wohl anders sein, und ein paar ankommende beim Mittler Tierberg gesehen.
2 Std. Tierberglihütte
2.45 Std. Vordre Tierberg
4 Std. Mittler Tierberg
4.45 Std. Hinter Tierberg Nordgipfel
6.45 Std. Steingletscher
Vordre Tierberg:
Start um 10:00 ab Steingletscher bei mässigem Wind auf geschlossener und harter Schneedecke neu nun östlich an Chööbärgli vorbei. Eine Gruppe vor der Steilstufe überholt und jemanden bei der Abfahrt in der Steilstufe ausrutschen gesehen.
Die Steilstufe wird im Aufstieg laut den Spuren zu Fuss in Trittschnee nördlich, resp. rechts vom Felsen gemacht. Ich bewältige diese steile Passage südlich, resp. links in Aufstiegsrichtung, durchgehend mit Ski ohne Aufstiegsspur und musste da so richtig hochkämpfen, v.a. auch deswegen, weil ich keine Harscheisen draufhatte und die Stelle wegen der abrutschenden Abfahrer meist Hartschnee aufweist. An ein paar kleinen Stellen schaut sogar bereits das Eis hervor. Nichts desto trotz freue ich mich auf die eher flache Ebene, um mich davon etwas zu erholen und ja Hermon, dank meinen aufgeknüpften Hosen den aufgestauten Dampf rauszulassen.
Auf dem Steingletscher treffe ich auf ein paar cm Pulverschnee. Nun weiter ziemlich flach unterhalb der Tierberglihütte vorbei bis kurz oberhalb der Tierberglücke, wo ich Skidepot bei 3030 Hm mache. Zu Fuss leicht in guten Trittspuren zum Vordre Tierberg.
Mittler Tierberg:
Zurück zum Skidepot und mit Fellen an den Ski hinab zur Abzweigung für den Mittler Tierberg abgefahren. Nun verwundert, dass es hier keine Aufstiegsspur, resp. nur Abfahrtsspuren vorhanden sind. Anscheinend wird diese Runde wohl eher umgekehrt gemacht... Das Spuren in diesem lose Tiefschnee ist sehr kräfteraubend, so, dass ich trotz Wind doch noch ins Schwitzen komme.
Ich ertappe mich immer wieder, wie ich versuche in den Abfahrtsspuren hochzusteigen, was meine schlangenartige steile Aufstiegsspur erklärt.
Nichts desto trotz muss ich bis zum Mittler Tierberg selber hochspuren. Dieser Gipfel ist nicht markant und ich merke kaum, dass ich überhaupt auf einem Gipfel stehe.
Doch wenn ich nach Süden schaue, ist der Hinter Tierberg Nordgipfel, der eher diesen Namen verdient hätte, eine gewaltige Gestalt von Berg.
Hinter Tierberg Nordgipfel:
Nach einer kurzen Pause ziehe ich mit den Fellen weiter auf den S-Grat des Mittler Tierberg und mache kurz vor dem Gipfelaufschwung bei 3'300Hm Skidepot. Mit Steigeisen und Pickel ausgerüstet steige ich in losem Schnee, aber dafür auf guten Trittspuren über eine kleine Felspassage, dann weiter im Tiefschnee steil hoch zu einem Couloir. Bis hier sind die Stöcke nützlicher als der einsinkende Pickel. Nun noch steiler in Hartschnee, wo der Pickel besser greift, weiter sehr steil zum Gipfel. Bei den beidseitigen Felsen im Couloir kann ich mich gut mit der anderen Hand halten. Zuoberst- und in der Mitte des Couloirs hat es einen Sicherungsring. Platz hat es auf dem
Hinter Tierberg Nordgipfel nicht besonders viel. Bis zum Steinmann muss ich ausgesetzt selber spuren. Dennoch geniesse ich, trotz etwas störendem Wind, die gute Fernsicht.
Mein GPS steigt hier unbemerkt aus, was ich erst am Schluss bemerkt habe.
Abstieg / Abfahrt:
Da ich für dieses Couloir, auf Anraten, heute extra ein Seil mitgenommen habe, möchte ich es auch einsetzen. So seile ich mich 2 x 20 Meter hinab und gehe dadurch kein Risiko ein, allenfalls beim Abstieg auszurutschen. Es würde jedoch auch ohne gehen.
Ich fahre bei der Tierberglücke direkt nach N hinab via Umpol zum Ausgangspunkt (nicht auf GPS zu sehen): Bis zur Tierberglücke hat es schweren Pulverschnee (dreht sich noch relativ gut), danach steil hinab auf Hartschnee, ab 2500Hm auf Hartschnee mit einer Prise Pulver obendrauf (sehr einfach zum Schwingen), dann sehr, resp. zu kurz auf 100Hm Traumsulz, und weiter unten im Talkessel mit Nassschnee etwas klebrig weiter mit viel Stockeinsatz zum Steingletscher.
Heute niemand beim Vordre- Mittler- und Nordgipfel Tierberg angetroffen. Jedoch viele Leute beim Sustenhorn, wie könnte es wohl anders sein, und ein paar ankommende beim Mittler Tierberg gesehen.
2 Std. Tierberglihütte
2.45 Std. Vordre Tierberg
4 Std. Mittler Tierberg
4.45 Std. Hinter Tierberg Nordgipfel
6.45 Std. Steingletscher
Die mässige Bise hat jedoch, v.a. bei der langen E-Bike-Abfahrt, langsam aber sicher genervt; Meine Ski am Rucksack haben wie ein Windsegel die Richtung angegeben. Von aussen hat es wohl so ausgesehen, als sei ein Betrunkener auf der Sustenpass Strasse mit dem Velo unterwegs gewesen...
Letzte Änderung: 23.04.2026, 23:18Aufrufe: 84 mal angezeigt
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