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Verhältnisse vom 05.09.2020

Morgenhorn (3627m): Südrippe

HochtourAusgezeichneter Eintrag
2 Personen
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
gut
Hart
Nach den Schneefällen vom letzten Wochenende dachten wir eigentlich, dass die Südwandrippe nicht möglich sei. Mittwochmorgen äusserte sich Toni Brunner, der Mutthorn-Hüttenwart, am Telefon schon optimistisch. Wir trauten dem nicht ganz, stiegen gestern aber trotzdem in die Hütte auf und waren überrascht, dass die Rippe bis auf den obersten Bereich wieder schneefrei war. Tour bis dort hoch daher auch problemlos. Aber klar, sichern kann man eigentlich nicht und die zwei Haken, die sich gemäss SAC-Führer auf die rund 500m hohe Rippe verteilen haben wir auch nicht angetroffen. Anseilen bedeutet hier oft einfach gemeinsamer Seiltransport. Letzter Abschnitt noch mit Schneeresten und vereisten Felsen. Mussten daher einige delikate Schritte machen. Hielten uns oben meist eher links der Türme, im Bereich der grossen Rinne oder an ihrem rechten (orographischen linkem) Rand.
Beim Einstieg in die Rippe zogen wir wohl zu früh links auf den Grat. Bänder rechts unten sahen angenehmer aus, als der nasse Riss, der uns auf die Gratkante führte. Grundsätzlich kann man für die ganze Route sagen, dass man wohl falsch ist, wenn es zu schwer wird.
Zustieg mit Schlaufe über den Gletscher. Abstieg direkt über Morgenhorn-N-Flanke. Hier blieb der Schnee vom Wochenende liegen. Mussten nur eine Länge mit Schrauben sichern.
Zeitplan: 4.30 Mutthornhütte ab, 6.30 Einstieg in Fels, 9.30 Morgenhorn, 11.30 Blüemlisalphütte. Alles aufgegangen.
Sichern ist wie gesagt selten möglich, wenn, dann braucht es entweder die dicken Cams (BD .75 - 2) oder die ganz dünnen (BD 0.3 und kleiner). Schlingen oder Schnüre kann man kaum je einsetzen.
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Persönliche Bilder
Letzte Änderung: 09.09.2020, 09:41Aufrufe: 1977 mal angezeigt

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