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Verhältnisse vom 06.11.2020

Schwändiliflue-Grönflue-Baumgartenflue (1946m): Flühli-Schwändiliflue-Grönflue-Baumgartenflue-Wasserfallenegg-Flühli

HochtourGuter Eintrag
1 Person
Hauptziel erreicht
machbar
Eine Mischung aus Wanderung, voralpiner Bergtour und kurzer Kletterei. Und das bei Inversions-Herbstwetter.
Der Bergweg im Waldaufstieg zum Rüchiloch ist, da NWseitig, nass und nur mit guten Profilschuhen machbar. Friert es, helfen nur Grödel oder Steigeisen mit Pickel.
Der ganze Grat und das SE-Couloir der Grönflue sind trocken und angenehm zu begehen, aber geschätzt bis T4 oder T5, also schon eher eine Bergtour als eine reine Wanderung. Der Felsaufschwung bietet leichte Alpinkletterei (ca 3) an nicht besonders zuverlässigem Kalk (Griffe und Tritte vor Gebrauch prüfen, keine Haken, keine Begehungsspuren). Kleine Keile und Köpfelschlingen könnten helfen.
Beim Rückweg im Hochtal des Grönbaches sind die Wiesenpfade nass und matschig, aber mit halbhohen Schuhen noch machbar.
Diese Tour wird in der Gesamtheit ganz selten gemacht. Lohnend für Seilschaften wäre noch als Einbau die SW-Wand der Grönflue (2 Seillängen, 4b), solo besser nicht.
Wenn es friert, treten Pickel und Steigeisen in Aktion. Bei Schnee ist Schluss, da lohnen sich andere Berge mehr.
Verhältnis Bilder

Routeninformationen

Schwändiliflue-Grönflue-Baumgartenflue (1946m)

Flühli-Schwändiliflue-Grönflue-Baumgartenflue-Wasserfallenegg-Flühli
Von Flühli (890m) zur Alp Schwändeli (1031m),dann den weiss-blau markierten Bergweg steil durch Wald hoch zum Rüchiloch ( Rinne zwischen den Wänden) und von der Weggabelung oberhalb dem linken Pfad folgend auf die Schwändiliflue (1797m).
Nun immer dem schrofigen Grat nach Nordosten folgend (zuerst auf der weiss-roten Markierung, die dann in die rechte Flanke wegführt) bis zu einem steilen Felsaufschwung hin. Dieser bietet Kletterei: über den waagrechten, wacklig aussehenden Felsgrat an den Aufschwung hin, von rechts nach links zu seiner ausgesetzten Kante hoch und links neben ihr zur bis obenhin (ca 40m, 2 und 3). Dann am Grat über eine Erhebung hinüber zum Sattel unter der Grönflue. Über Gras rechts aufwärts bis unter ihre Felsen und etwas abwärts nach rechts durch die SE-Seite querend bis in eine grosse Rinne. Durch sie mühsam hoch (Steinschlaggefahr) bis auf den NE-Grat und diesen nach links zum Grönflue-Gipfel (1946m).
Weiter nach NE über eine Folge von grasigen Graten und Buckeln (auf die Pfadspuren achten!) und an der unspektakulären Baumgartenflue vorbei (1922m) zum Sattel der Leiteren (1829m), vor der Schafmatt als höchstem Gipfel des Gratzuges. Dort auf markiertem Pfad nach rechts sanft absteigend bis auf den grasig-bewaldeten Grat der Wasserfallenegg (1729m). Rechts um und auf Wiesenweg zur Alphütte Hurbelen hinab. Auf Fahrweg durch das Hochtal hinaus zur Alp Grön (1530m) und dem rechten Fahrweg folgend, bis nach links der Fussweg abzweigt, der über Wiesen- und Waldgelände, eine Kreuzung passierend, zu Hinter Rüchi führt(1330m). Links auf markiertem Pfad hinaus bis zu einem Aussichtspunkt (Bank) undnach rechts sehr steil im Zickzack ins Tal des Rotbachs hinab, wo ein Strässchen hinaus zur Strasse oberhalb Flühli führt.
Letzte Änderung: 07.11.2020, 10:51Aufrufe: 942 mal angezeigt

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