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Tom+
Unterwegs mit: SAC Bern
6-10 Personen
20-50 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
ausgezeichnet
Oben: Hart
Unten: Sulz
Gleich wie Lawinenbulletin wahrgenommen
Sehr gute Verhältnisse im Gauligebiet.

Wir waren drei Tage unterwegs. Am Freitag vom Räterichsbodensee zur Bächlitalhütte, am Samstag über die Obere Bächlilücke zur Gaulihütte und heute über das Ränfenhorn ins Rosenlaui.

Es hat eher wenig Schnee im Gebiet, aber die Gletscher sind trotzdem gut eingeschneit. Dank der klaren Nächte war der Schnee am Morgen gut gefroren, aber während des Tages wurde es schnell sehr warm.

Die Obere Bächlilücke ist gut passierbar, die Ketten auf Ostseite sind nicht eingeschneit. Über den Gaulisee haben wir uns nicht getraut, wir haben die Hängebrücke benutzt und sind dann unten rum (dem Ürbachwasser entlang). Achtung: Ganz unten im Bachbett oberalb Gummen hat es zu wenig Schnee. Besser dem Sommerweg in Richtung Pt. 1983 folgen.

Aufsteig zum Ränfenhorn nach der Gaulihütte bei Chammliegg ziemlich eisig, da muss man sicher auf den Harscheisen stehen. Aufstieg auf dem Gletscher problemlos, der Übergang auf ca. 2970 m zu den Südosthängen des Ränfenhorn ist gut passierbar. Der letzte Abschnitt der Gipfelhangs beim Ränfenhorn war hart gefroren, deshalb haben alle Gruppen Steigeisen montiert und sind zu Fuss aufgestiegen.

Abfahrt über Rosenlauigleschter geht sehr gut, wir hatten schönen Sulzschnee im unteren Teil. Der Schnee im Couloir unterhalb des Rosenlauibiwaks war sehr hart, aber es geht zum Runterfahren. Genügend Schnee bis Hindrem Gletscherhubel, nur einmal muss kurz zu Fuss ein Lawinenkegel überquert werden. Ab dort 40 Minuten zu Fuss auf dem Wanderweg.
Verhältnis Bilder
Letzte Änderung: 26.04.2026, 20:30Aufrufe: 208 mal angezeigt

Ränfenhorn (3259m)

Normalweg von der Gaulihütte über Gauligletscher

Karte