Horlihitta 2877m (2877m)16.05.2026
Verhältnisse vom 02.05.2026
Aletschhorn (4195m): Von der Oberaletschhütte über den SW Grat
Es hat wenig Schnee, was bei der Tour langsam zum Problem wird.
Hüttenzustieg:
Die Ski kann man erst anschnallen, wenn man auf die Reste des Oberaletschgletschers abgestiegen ist. Davor ist es mangels Schnee -anders als vor einem Monat- lawinentechnisch völlig unbedenklich.
Der weitere Weg zur Hütte besteht aus einer Mischung aus Schnee, Steinen und Schlamm. Durchgängig befahrbar ist er nicht mehr.
Der Klettersteig zur Hütte ist weitgehend schneefrei.
Aletschhorn:
Der erste Westhang zum Aletschhorn war am Morgen pickelhart. Der Schnee war aber schon grossflächig mit Wasser unterspült. Grosse Teile der Felsplatten liegen bereits frei. Als wir abfuhren, hatte eine Lawine weitere Teile der Schneedecke gesprengt. Es fliessen überall grosse Mengen Wasser, es hat Risse im Schnee und mittlerweile ist es nicht mehr einfach einen Durchschlupf mit Ski zu finden.
Den Gletscherbruch weiter oben kann man nur mit Steigeisen begehen (in Aufstiegsrichtung zieht man weit nach rechts). Das geht gut. Mangels Schnee besteht hier aber Spaltengefahr. Eine Person ist eingebrochen, es ist aber nichts passiert. Aufgrund der Steilheit ist nur kurzes Seil oder seilfrei möglich.
Die Abfahrt geht vom Skidepot aus direkt nach Süden. Man muss aber rechtzeitig wieder an den Fuss des Gletscherbruchs queren, da man sonst in Richtung steiler Felsen fährt. Die Abfahrt war oben insgesamt gut. Es hat aber nur eine dünne Schneedecke, teilweise kam das Eis schon raus.
Die SW-Rippe ist stark ausgeapert und daher einfach zu gehen.
Hüttenzustieg:
Die Ski kann man erst anschnallen, wenn man auf die Reste des Oberaletschgletschers abgestiegen ist. Davor ist es mangels Schnee -anders als vor einem Monat- lawinentechnisch völlig unbedenklich.
Der weitere Weg zur Hütte besteht aus einer Mischung aus Schnee, Steinen und Schlamm. Durchgängig befahrbar ist er nicht mehr.
Der Klettersteig zur Hütte ist weitgehend schneefrei.
Aletschhorn:
Der erste Westhang zum Aletschhorn war am Morgen pickelhart. Der Schnee war aber schon grossflächig mit Wasser unterspült. Grosse Teile der Felsplatten liegen bereits frei. Als wir abfuhren, hatte eine Lawine weitere Teile der Schneedecke gesprengt. Es fliessen überall grosse Mengen Wasser, es hat Risse im Schnee und mittlerweile ist es nicht mehr einfach einen Durchschlupf mit Ski zu finden.
Den Gletscherbruch weiter oben kann man nur mit Steigeisen begehen (in Aufstiegsrichtung zieht man weit nach rechts). Das geht gut. Mangels Schnee besteht hier aber Spaltengefahr. Eine Person ist eingebrochen, es ist aber nichts passiert. Aufgrund der Steilheit ist nur kurzes Seil oder seilfrei möglich.
Die Abfahrt geht vom Skidepot aus direkt nach Süden. Man muss aber rechtzeitig wieder an den Fuss des Gletscherbruchs queren, da man sonst in Richtung steiler Felsen fährt. Die Abfahrt war oben insgesamt gut. Es hat aber nur eine dünne Schneedecke, teilweise kam das Eis schon raus.
Die SW-Rippe ist stark ausgeapert und daher einfach zu gehen.
Aufgrund des stark unterspülten Westhangs, den ich als heikel einschätze, und der Spaltensturzgefahr kann ich die Tour bei den derzeitigen Verhältnissen (wenig Schnee und warme Temperatur) nicht mehr empfehlen.
Die „Abfahrt“ über den Oberaletschgletscher ist mühsam und wird von Tag zu Tag schlechter.
Es war trotzdem ein grossartiges Erlebnis auf einen Berg, den ich schon lange auf der Wunschliste hatte!
Sehr lange Skitour. Der Aufstieg über die SW-Rippe kam mir endlos vor.
Letzte Änderung: 06.05.2026, 07:12Aufrufe: 2761 mal angezeigt
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Aletschhorn (4195m)
Von der Oberaletschhütte über den SW Grat
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