Piz Raschil (2575m)27.04.2026
Verhältnisse vom 08.05.2026
Aroser Älplihorn (2839m): Von Arosa via Älplisee und NE-Tälli
Als vorläufigen Saisonabschluss wollte ich etwas Unbekanntes kennenlernen.
Statt gemütlich mit dem Zug ging‘s im Stop-and-Go-Modus mit dem Ersatzbus durch die 365 Kehren hinauf zum Bahnhof Arosa.
Dank der 10-minütigen Verspätung lohnte es sich, direkt auf den Ortsbus umzusteigen und sich 100 Höhenmeter hinauf zur Haltestelle Gada chauffieren zu lassen.
Arosa ist zu dieser Jahreszeit touristisch tot, dafür bautechnisch quick lebendig: Es wird an jeder Ecke gebaut.
Vom Gada konnte ich mit aufgebasteten Skis mit den Turnschuhen im Trockenen bis Höhe 2100 nach der Arva wandern.
Von nun an ging‘s auf der leicht angefirnten Unterlage hinauf zum noch verschneiten Älplisee, an dessen Südufer die Murmeltiere Verstecken zu spielen schienen.
Das NE-Tälli sah so unberührt und einladend aus, dass ich vom ursprünglichen Plan, via Gredigs Fürggli aufs Rothorn zu steigen, absah.
Endlich gut an Höhe gewinnend, gelangte ich über die Erzböden bis auf ca. Höhe 2500, wo ich dann die südlichen Hänge zum Älplihorn in Angriff nahm.
Im Hochwinter müssen die Verhältnisse stimmen, dass man hier die z.T. gut 30 Grad steilen Hangpartien hoch darf.
Eine Abfahrt hier hinunter dürfte aber weniger heikel sein als vom Rothorn.
Die letzten 5 Meter hinauf zum Gipfel werden in felsigem Gelände erstiegen.
Der Blick hinunter zum Älplisee, Arosa und dem Erzsattel ist beeindruckend.
Die Abfahrt nach Arosa wäre sicher schöner als meine Idee nach Parpan, doch das Skitragen und die eher mühsame Ersatzbusfahrt schreckten mich davon ab.
Nun ging‘s ohne Felle vom Gipfel zur Gallerie. Leider war die Brücke bereits schneefrei geschaufelt, zwei Minuten, die mir letztlich fehlen sollten…
Die Abfahrt auf der Piste war bis auf Höhe 2100 ein Genuss. Interessanterweise muss gestern ein Einzelgänger ebenfalls noch rasch diesen Hang gefahren sein.
Die folgenden 300 Hm waren durch die Pistenfahrzeuge bereits verunstaltet worden, doch immerhin konnte man fahren, wenn auch eher buckelpistenartig.
Der Schlusshang (siehe Foto) war dann ein Memory-Spiel. Am Vorabend versuchte ich mir die Schneeflecken zu merken und eine durchgehende Abfahrt zu erkunden.
Die Umsetzung gelang mit einer Ausnahme, bis 50 Hm ob Parpan.
Rasch die Skier aufgeschnallt und ab die Post zur Haltestelle Post Parpan, wo ich dem Posti gerade noch hinterher winken konnte, eben diese zwei verlorenen Minuten der aperen Brücke...
Dafür konnten anschliessend unter dem Strahl des sauberen Parpaner Brunnenwassers Schuhe und Skier auf den Übersömmerungsmodus gereinigt werden.
Fazit: Eine gelungene Wander-Sktiour mit dem Abzeichen des vermutlich letzten Skitourenmohikaners dieser Saison ergibt im Durchschnitt eine Note „gut“ oder ein Silbernes Fell.
Statt gemütlich mit dem Zug ging‘s im Stop-and-Go-Modus mit dem Ersatzbus durch die 365 Kehren hinauf zum Bahnhof Arosa.
Dank der 10-minütigen Verspätung lohnte es sich, direkt auf den Ortsbus umzusteigen und sich 100 Höhenmeter hinauf zur Haltestelle Gada chauffieren zu lassen.
Arosa ist zu dieser Jahreszeit touristisch tot, dafür bautechnisch quick lebendig: Es wird an jeder Ecke gebaut.
Vom Gada konnte ich mit aufgebasteten Skis mit den Turnschuhen im Trockenen bis Höhe 2100 nach der Arva wandern.
Von nun an ging‘s auf der leicht angefirnten Unterlage hinauf zum noch verschneiten Älplisee, an dessen Südufer die Murmeltiere Verstecken zu spielen schienen.
Das NE-Tälli sah so unberührt und einladend aus, dass ich vom ursprünglichen Plan, via Gredigs Fürggli aufs Rothorn zu steigen, absah.
Endlich gut an Höhe gewinnend, gelangte ich über die Erzböden bis auf ca. Höhe 2500, wo ich dann die südlichen Hänge zum Älplihorn in Angriff nahm.
Im Hochwinter müssen die Verhältnisse stimmen, dass man hier die z.T. gut 30 Grad steilen Hangpartien hoch darf.
Eine Abfahrt hier hinunter dürfte aber weniger heikel sein als vom Rothorn.
Die letzten 5 Meter hinauf zum Gipfel werden in felsigem Gelände erstiegen.
Der Blick hinunter zum Älplisee, Arosa und dem Erzsattel ist beeindruckend.
Die Abfahrt nach Arosa wäre sicher schöner als meine Idee nach Parpan, doch das Skitragen und die eher mühsame Ersatzbusfahrt schreckten mich davon ab.
Nun ging‘s ohne Felle vom Gipfel zur Gallerie. Leider war die Brücke bereits schneefrei geschaufelt, zwei Minuten, die mir letztlich fehlen sollten…
Die Abfahrt auf der Piste war bis auf Höhe 2100 ein Genuss. Interessanterweise muss gestern ein Einzelgänger ebenfalls noch rasch diesen Hang gefahren sein.
Die folgenden 300 Hm waren durch die Pistenfahrzeuge bereits verunstaltet worden, doch immerhin konnte man fahren, wenn auch eher buckelpistenartig.
Der Schlusshang (siehe Foto) war dann ein Memory-Spiel. Am Vorabend versuchte ich mir die Schneeflecken zu merken und eine durchgehende Abfahrt zu erkunden.
Die Umsetzung gelang mit einer Ausnahme, bis 50 Hm ob Parpan.
Rasch die Skier aufgeschnallt und ab die Post zur Haltestelle Post Parpan, wo ich dem Posti gerade noch hinterher winken konnte, eben diese zwei verlorenen Minuten der aperen Brücke...
Dafür konnten anschliessend unter dem Strahl des sauberen Parpaner Brunnenwassers Schuhe und Skier auf den Übersömmerungsmodus gereinigt werden.
Fazit: Eine gelungene Wander-Sktiour mit dem Abzeichen des vermutlich letzten Skitourenmohikaners dieser Saison ergibt im Durchschnitt eine Note „gut“ oder ein Silbernes Fell.
Letzte Änderung: 08.05.2026, 16:27Aufrufe: 1129 mal angezeigt
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