Verhältnisse vom 30.08.2005
Äbenifluh Nordwand
Nacht vor dem Aufstieg mit "Nordwand-Feeling" ganz alleine in der schönen Rottalhütte.
Zustieg zur Wand viel besser, als man von der Hütte aus denkt (man sieht viele Spalten). Ausholen nach rechts, dann grosser Linksbogen unter den linken Wandteil. Schrund etwas heikel, danach harte Firnauflage. Im Mittelteil zum Teil Trittfirn. Auf ca. 3700m nach links gequert oberhalb eines spitzen Séracs in Richtung Gipfel. Im obersten Teil bruchharschähnliche Auflage - Eiertanz und schwierig zum Absichern. Den Normalweg runter zur Hollandia-Hütte mussten wir spuren, letzter Teil oberhalb der Hütte mit etlichen Spalten.
Zustieg zur Wand viel besser, als man von der Hütte aus denkt (man sieht viele Spalten). Ausholen nach rechts, dann grosser Linksbogen unter den linken Wandteil. Schrund etwas heikel, danach harte Firnauflage. Im Mittelteil zum Teil Trittfirn. Auf ca. 3700m nach links gequert oberhalb eines spitzen Séracs in Richtung Gipfel. Im obersten Teil bruchharschähnliche Auflage - Eiertanz und schwierig zum Absichern. Den Normalweg runter zur Hollandia-Hütte mussten wir spuren, letzter Teil oberhalb der Hütte mit etlichen Spalten.
Im obersten Teil zumindest auf unserer Route heikle Verhältnisse, da andere Exposition. Die Wand selber ist in gutem Zustand. Wir haben uns trotzdem entschieden, die ganze Wand durchzusichern, grenzwertig für seilfrei. Hart- und Trittfirn wechseln sich ab. In den Lawinenrinnen zum Teil Blankeisstellen, gut für Eisschrauben. Ansonsten Graben.
Routeninformationen
Äbenifluh Nordwand
Letzte Änderung: 30.08.2005, 21:43Aufrufe: 451 mal angezeigt