Rheinwaldhorn (3402m)09.05.2026
Verhältnisse vom 24.05.2026
Zervreilahorn (2898m): Nordostgrat
Ein wunderschöner Tag mit stahlblauem Himmel in einer klassischen Route. Eher früh im Jahr, haben wir vorsichtshalber Schneeschuhe, Pickel und Steigeisen mitgenommen (alles nicht gebraucht). Mittels Webcam aus Vals (https://vals.ch/aktuell/webcam/) war nicht ersichtlich, wie viel Schnee noch im Zustieg lag. Beim Aufstieg haben wir uns aber entschieden, die Schneeschuhe unterwegs zu deponieren, was sich gelohnt hat. Ansonsten ist der Zusteig ab Verlassen des Wanderwegs sehr gut mit Steinmännern markiert.
Wir haben mit dem Zustieg 1a begonnen (5c+), was die Route von 10 auf 12 SL erhöht. Dort hat es noch ein Schneeband, das aber umgangen werden kann, und das die Hitze nicht mehr lange überleben wird. Bei der Kletterstelle 2a im Zustieg (1 / 1c) liegt kein Schnee. In der Route selbst hat es weiter oben in den schattigen Passagen noch ein wenig Schnee, der aber ebenfalls problemlos umgangen werden kann.
Die Route ist gut eingerichtet, die schwierigeren Passagen sind gut abgesichtert, bei Bedarf ist es sehr gut möglich, zusätzlich noch mobil abzusichern. Etwas Gespür für die nötige Routenwahl kann nicht schaden. Allgemein fanden wir die Bewertung etwas streng, wenn man aber eine 5c/6a gut durchsteigen kann, sollte die Kletterei kein Problem sein.
Vorsicht beim Abseilen, wir haben wie empfohlen über Nanouk abgeseilt, man muss den richtigen Stand erwischen. Entweder haben wir das nicht hingekriegt, oder die Bündner mögen keine Abseilringe ;-). Den zweiten Stand (von oben) am unteren, rechten Teil eines Grasbands haben wir nur mit einer etwas waghalsigen Aktion erreicht. Mit 2x50m Seilen haben wir es in 5x Abseilen nach unten geschafft und sind direkt beim Einstieg der Route gelandet. Dabei haben wir das Abseil-Topo von Filidor benutzt (siehe Anhang).
Fazit: Würde ich jederzeit wieder so machen. An diesem Berg hat es noch sehr viele lohnenswerte Routen, eher im gehobenen Schwierigkeitsbereich. Länge der Tour nicht unterschätzen! Danke auch an Luca und Gerhard für diesen schönen Tag :-)
Wir haben mit dem Zustieg 1a begonnen (5c+), was die Route von 10 auf 12 SL erhöht. Dort hat es noch ein Schneeband, das aber umgangen werden kann, und das die Hitze nicht mehr lange überleben wird. Bei der Kletterstelle 2a im Zustieg (1 / 1c) liegt kein Schnee. In der Route selbst hat es weiter oben in den schattigen Passagen noch ein wenig Schnee, der aber ebenfalls problemlos umgangen werden kann.
Die Route ist gut eingerichtet, die schwierigeren Passagen sind gut abgesichtert, bei Bedarf ist es sehr gut möglich, zusätzlich noch mobil abzusichern. Etwas Gespür für die nötige Routenwahl kann nicht schaden. Allgemein fanden wir die Bewertung etwas streng, wenn man aber eine 5c/6a gut durchsteigen kann, sollte die Kletterei kein Problem sein.
Vorsicht beim Abseilen, wir haben wie empfohlen über Nanouk abgeseilt, man muss den richtigen Stand erwischen. Entweder haben wir das nicht hingekriegt, oder die Bündner mögen keine Abseilringe ;-). Den zweiten Stand (von oben) am unteren, rechten Teil eines Grasbands haben wir nur mit einer etwas waghalsigen Aktion erreicht. Mit 2x50m Seilen haben wir es in 5x Abseilen nach unten geschafft und sind direkt beim Einstieg der Route gelandet. Dabei haben wir das Abseil-Topo von Filidor benutzt (siehe Anhang).
Fazit: Würde ich jederzeit wieder so machen. An diesem Berg hat es noch sehr viele lohnenswerte Routen, eher im gehobenen Schwierigkeitsbereich. Länge der Tour nicht unterschätzen! Danke auch an Luca und Gerhard für diesen schönen Tag :-)
Bleibt so bzw. Schnee wird wohl zum Grossteil bald weg sein bei der Hitze.
Letzte Änderung: 26.05.2026, 10:12Aufrufe: 43 mal angezeigt
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Zervreilahorn (2898m)
Nordostgrat
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