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Verhältnisse vom 10.08.2022

Täschhorn (4491m)

HochtourAusgezeichneter Eintrag
2 Personen
5-20 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
gut
Täschhorn - Dom Überschreitung vom Mischabeljochbiwak nach Randa via Domhütte:

Wir sind am Vortag via Allalinhorn und Alhubel zum Biwak zugestiegen.
Auf ca. 4.100 kann im Felsteil via Eisnase vor dem Alphubel noch Wasser für das Biwak aufgefüllt werden.

Das Biwak ist hervorragend ausgestattet mit Brennholz und warmen Decken und sehr gemütlich.

Um ca. 2:30 Uhr sind wir mit 2 anderen Seilschaften Richtung Täschhorn gestartet. Der Fels ist trocken, wenige Steine waren mit etwas Raureif überzogen. Firngrate gibt es nicht mehr.
Am Anfang waren die Steinmännchen sehr hilfreich.
Zur Dämmerung standen wir am Gipfel und weiter ging es runter Richtung Domjoch. An den Zacken kann ganz gut gesichert werden.
2 sehr kurze Firnteile sind mit wenigen Schritten zu begehen.
Der Aufstieg zum Dom ist ebenfalls schneefrei, auch hier gibt es keine Firngrate mehr.

Generell ist der Fels wirklich so brüchig wie in den Führern beschrieben und sichern oft nicht gut möglich. Jeder Schritt und Griff muss also sitzen.

Der Abstieg vom Dom war erst einmal sehr gut mit schönem Trittschnee und guten Spaltenbrücken. Die Spalten und Brücken werden Richtung Festijoch eindrücklicher.
Der Bergschrund zum Festijoch ließ sich dank frisch eingeflogener Leiter einfach überwinden.
Vom Festijoch muss dann ca. 100 hm abgeseilt oder abgeklettert werden.
Der Bergschrund zum Festigletscher ist dann nochmal interessant. Entweder kann hier dank neuer Abseilstelle ca 20 m auf den Gletscher abgeseilt oder nicht sehr Steigeisen- und Nervenschonend auf schuttüberzogenem Eis abgeklettert werden.
Das Spaltenlabyrinth zur Domhütte war im Abstieg ganz gut zu durchqueren. Die Wegfindung im dunklen Aufstieg aber sicher nicht einfach.
Letzte Änderung: 11.08.2022, 10:40Aufrufe: 4454 mal angezeigt

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