Ortler (3905m)09.07.2026
Verhältnisse vom 04.07.2026
Ortler (3905m): Überschreitung Hintergrat - "Normalweg" (Nordgrat)
Das ausgezeichnet bezieht sich auf den Hintergrat - der Grat ist wie erwartet komplett trocken und die Firnfelder noch sehr gut begehbar.
Wir sind als Tagestour am Samstag um 3.00 am Parkplatz im Sulden gestartet (ganz hinten bei den Bahnen ein schöner Platz, kostenlos und übernachten im Auto wird wohl trotz Verbot geduldet).
Um ca 4.30 an der Hintergrathütte waren schon fast alle längst weg und so hatten wir einen ruhigen und fast steinschlagfreien Aufstieg zum Oberen Knott. Das erste Firnfeld ohne Eisen, die 4er Stelle nach dem Signalkopf ist ein abdrängender sehr abgespeckter und trittarmer Riss, wer größer ist kommt aber mit einem Zug gleich zur Kette. Das obere Firnfeld mit Steigeisen noch gut zu gehen. Die obere 4er Stelle deutlich leichter.
Die Schlüsselstellen sind gut abgesichert, wir haben en paar mal Schlingen für Standplatz verwendet, bei Bedarf hätte man mittlere cams in den leichteren Passagen legen können.
Kalter Wind auf dem Gipfel und am Mittag komplett harte Schneeoberfläche, kein Einsinken.
Die steile Gletscherstufe beim Abstieg auf dem NW ist zeitweise eisig, ist aber von den Bgf mit 2 Fixseilen top abgesichert (wir haben nur das Fixseil benutzt, andere haben sich da abgeseilt).
Wartezeiten am Abstieg durch den felsigen Teil.
Die beeindruckend gelegene Payerhütte! und der lange, aber sehr schöner Abstieg nach Sulden.
Wegen der ungewissen Blankeis Situation auf dem Abstieg hatten wir 50m Seil dabei, 30m wären für diese Verhältnisse ausreichend und viel angenehmer gewesen.
Wir sind als Tagestour am Samstag um 3.00 am Parkplatz im Sulden gestartet (ganz hinten bei den Bahnen ein schöner Platz, kostenlos und übernachten im Auto wird wohl trotz Verbot geduldet).
Um ca 4.30 an der Hintergrathütte waren schon fast alle längst weg und so hatten wir einen ruhigen und fast steinschlagfreien Aufstieg zum Oberen Knott. Das erste Firnfeld ohne Eisen, die 4er Stelle nach dem Signalkopf ist ein abdrängender sehr abgespeckter und trittarmer Riss, wer größer ist kommt aber mit einem Zug gleich zur Kette. Das obere Firnfeld mit Steigeisen noch gut zu gehen. Die obere 4er Stelle deutlich leichter.
Die Schlüsselstellen sind gut abgesichert, wir haben en paar mal Schlingen für Standplatz verwendet, bei Bedarf hätte man mittlere cams in den leichteren Passagen legen können.
Kalter Wind auf dem Gipfel und am Mittag komplett harte Schneeoberfläche, kein Einsinken.
Die steile Gletscherstufe beim Abstieg auf dem NW ist zeitweise eisig, ist aber von den Bgf mit 2 Fixseilen top abgesichert (wir haben nur das Fixseil benutzt, andere haben sich da abgeseilt).
Wartezeiten am Abstieg durch den felsigen Teil.
Die beeindruckend gelegene Payerhütte! und der lange, aber sehr schöner Abstieg nach Sulden.
Wegen der ungewissen Blankeis Situation auf dem Abstieg hatten wir 50m Seil dabei, 30m wären für diese Verhältnisse ausreichend und viel angenehmer gewesen.
Das Eis rückt näher
Letzte Änderung: 05.07.2026, 18:24Aufrufe: 5175 mal angezeigt
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