Grand Combin (4314m)05.07.2026
Verhältnisse vom 27.06.2026
Rosablanche (3336m): Von der Cabane de Prafleuri - Glacier Prafleuri-Rosablanche
Früher Aufbruch ab der Cabane de Prafleuri, um die kühlen Morgenstunden zu nutzen und genügend Zeitreserve vor den angekündigten Gewittern am frühen Nachmittag zu haben. Die Nacht war ungewöhnlich warm. Entsprechend war der Schnee bereits am Morgen weich.
Wir folgten zunächst der vom SAC vorgeschlagenen Route. Nach der Bachquerung auf ca. 2800 m verliessen wir den Weg zum Col de Prafleuri und querten nach Westen in die steilen Felsflanken unterhalb der auf der Karte eingezeichneten Wasserfläche (ca. 2900m). Auf diesem Abschnitt fanden wir keine Steinmännli. Der Fels ist dort gross blockig und recht stabil. Trotzdem trugen wir wegen der Steilheit und möglichem Steinschlag Helme.
Den Prafleurigletscher erreichten wir auf rund 3050 m und seilten uns dort an. Der Gletscher ist derzeit noch gut eingeschneit. Der Aufstieg war wegen des weichen Schnees anstrengend; wir sanken ab und zu etwa 20 cm ein. Auf etwa 3200m wechselten wir zu kurzem Seil für die Querung der steilen Gipfelflanke. Dort mussten rund 10 m Blankeis überwunden werden, was mit Steigeisen gut möglich war.
Die letzten 20 Höhenmeter zum Gipfel werden über festen, griffigen Fels erklettert (einfach).
Beim Abstieg war der Schnee bereits deutlich weicher. Stellenweise sanken wir bis zu den Knien ein. Von oben entdeckten wir südlich unserer Aufstiegsroute mehrere Steinmännli. Diese markieren eine angenehmere Abstiegsvariante, die durch eine Rinne südlich von P.2909 führt. Von dort leiten weitere Steinmännli zurück auf den Wanderweg zur Cabane de Prafleuri. Wir haben zusätzlich einige Steinmännli ergänzt, um die Orientierung auf diesem Abschnitt zu erleichtern.
Wir folgten zunächst der vom SAC vorgeschlagenen Route. Nach der Bachquerung auf ca. 2800 m verliessen wir den Weg zum Col de Prafleuri und querten nach Westen in die steilen Felsflanken unterhalb der auf der Karte eingezeichneten Wasserfläche (ca. 2900m). Auf diesem Abschnitt fanden wir keine Steinmännli. Der Fels ist dort gross blockig und recht stabil. Trotzdem trugen wir wegen der Steilheit und möglichem Steinschlag Helme.
Den Prafleurigletscher erreichten wir auf rund 3050 m und seilten uns dort an. Der Gletscher ist derzeit noch gut eingeschneit. Der Aufstieg war wegen des weichen Schnees anstrengend; wir sanken ab und zu etwa 20 cm ein. Auf etwa 3200m wechselten wir zu kurzem Seil für die Querung der steilen Gipfelflanke. Dort mussten rund 10 m Blankeis überwunden werden, was mit Steigeisen gut möglich war.
Die letzten 20 Höhenmeter zum Gipfel werden über festen, griffigen Fels erklettert (einfach).
Beim Abstieg war der Schnee bereits deutlich weicher. Stellenweise sanken wir bis zu den Knien ein. Von oben entdeckten wir südlich unserer Aufstiegsroute mehrere Steinmännli. Diese markieren eine angenehmere Abstiegsvariante, die durch eine Rinne südlich von P.2909 führt. Von dort leiten weitere Steinmännli zurück auf den Wanderweg zur Cabane de Prafleuri. Wir haben zusätzlich einige Steinmännli ergänzt, um die Orientierung auf diesem Abschnitt zu erleichtern.
Letzte Änderung: 06.07.2026, 16:18Aufrufe: 17 mal angezeigt
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