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Verhältnisse vom 11.10.2006

Galenstock (3586m)

Hochtour
1 Person
Hauptziel erreicht
Oben um 11 Uhr noch harter Firn (Steigeisenzacken gehen rein, Pickeldorn nur wenig). Am Gipfelgrat wenige Meter mit ganz dünner Firnauflage, man merkt mit dem Pickel das Blankeis direkt darunter. An der abschuessigen Stelle direkt vor dem Gipfel (wenige Meter) guter Trittschnee (Pickelschaft geht ganz rein)
Die Alternativroute über den Moränenabsatz östlich des Rhonegletschers (über "Breitrüfi") ist nicht mehr passierbar. Die Moräne ist auf ca. 20 m abgerutscht. Die Route über den aperen Rhonegletscher ist viel einfacher als es vom Klein-Furkahorn aussah. Am besten am Vortag bis zur Abzweigung (rechts zum Galenstock) gehen, damit man den Weg nachts besser findet). Vorsicht am oberen Rand vom "Galengletscher" (vor dem Aufstieg zum Galensattel, Bezeichnung laut Karte)! Unter dem gerölldurchsetzten Eis sind heimtückische Hohlräume (im Aufstieg unsichtbar). Dank dem Foto auf www.ant-online.de/galenstock/index.html ("Das Beinahe-Unglück") war ich im Bild. Man ahnt dort wirklich keine Randkluft! Am besten etwas hin und hergehen, um in den Rand etwas hineinschauen zu können!
Super Bewartung im Hotel Tiefenbach durch das Ehepaar Tresch!

Routeninformationen

Galenstock (3586m)

Belvedere-Rhonegletscher-Galensattel-Gipfel und zurück
Letzte Änderung: 12.10.2006, 18:51Aufrufe: 439 mal angezeigt

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