Dom (4546m)05.08.2026
Verhältnisse vom 05.08.2026
Rimpfischhorn (4199m): Normalroute von der Täschhütte
Auf der Hütte hiess es, dass der Gletscher auf dem Normalweg von der Täschhütte sehr grosse Spalten hätte und schlechte Verhältnisse aufweist. Einige Seilschaften wären wieder umgekehrt. Weil wir die einzige Seilschaft mit dem Ziel Rimpfischhorn waren, haben wir den Umweg über die Pfulwe gewählt.
Damit wird die Route um 1 bis 1 1/2 Stunden verlängert. Der Wanderweg von der Täschhütte führt neu über Punkt 2815, nicht wie auf der Karte. Bis zum Treffpunkt mit dem Wanderweg von der Täschalm auf etwa 2650 Metern legt man im Auf- und Abstieg etwa 230 Höhenmeter zurück.
Danach ging alles normal. Den unteren Eisabschnitt kann man gut ohne Steigeisen begehen. Im oberen Eisteil gibt es versteckte Spalten, beim Abstieg hat es sich bei uns gelohnt, am Seil zu gehen (es gab einen kleinen Einbruch in eine versteckte Spalte).
Die Verhältnisse beim Gipfelaufschwung sind schlecht. Die ersten 30 Meter bestehen aus Blankeis mit Schotterauflage. Am besten geht man von ganz rechts schräg nach links zu einer Felsinsel, s. Foto. Oberhalb der Felsinsel kann man die Steigeisen deponieren. Im weiteren Couloir gibt es ganz links zwei Schlingen, die aber nichts daran ändern, dass dieser Wegteil sehr unangenehm und steinschlaggefährdet ist. Weil ausser uns nur ein Bergführer mit Gast unterwegs war, war das bei uns ok. Im Abstieg fand ich es besser, nicht bei den Schlingen hinunterzuklettern, sondern (in Aufstiegsrichtung rechts) diesen Teil in einem Rechtsbogen zu umgehen.
Der Ausstieg aus dem Couloir nach links ist auf 5 Metern wieder sehr unangenehm und instabil. Die restliche Kletterei ist tiptop.
Fazit: Mit diesem Umweg eine lange Tour. Der erste Teil des Gipfelaufschwungs hat in diesem Zustand nichts mehr mit WS zu tun.
Damit wird die Route um 1 bis 1 1/2 Stunden verlängert. Der Wanderweg von der Täschhütte führt neu über Punkt 2815, nicht wie auf der Karte. Bis zum Treffpunkt mit dem Wanderweg von der Täschalm auf etwa 2650 Metern legt man im Auf- und Abstieg etwa 230 Höhenmeter zurück.
Danach ging alles normal. Den unteren Eisabschnitt kann man gut ohne Steigeisen begehen. Im oberen Eisteil gibt es versteckte Spalten, beim Abstieg hat es sich bei uns gelohnt, am Seil zu gehen (es gab einen kleinen Einbruch in eine versteckte Spalte).
Die Verhältnisse beim Gipfelaufschwung sind schlecht. Die ersten 30 Meter bestehen aus Blankeis mit Schotterauflage. Am besten geht man von ganz rechts schräg nach links zu einer Felsinsel, s. Foto. Oberhalb der Felsinsel kann man die Steigeisen deponieren. Im weiteren Couloir gibt es ganz links zwei Schlingen, die aber nichts daran ändern, dass dieser Wegteil sehr unangenehm und steinschlaggefährdet ist. Weil ausser uns nur ein Bergführer mit Gast unterwegs war, war das bei uns ok. Im Abstieg fand ich es besser, nicht bei den Schlingen hinunterzuklettern, sondern (in Aufstiegsrichtung rechts) diesen Teil in einem Rechtsbogen zu umgehen.
Der Ausstieg aus dem Couloir nach links ist auf 5 Metern wieder sehr unangenehm und instabil. Die restliche Kletterei ist tiptop.
Fazit: Mit diesem Umweg eine lange Tour. Der erste Teil des Gipfelaufschwungs hat in diesem Zustand nichts mehr mit WS zu tun.
Letzte Änderung: 06.08.2026, 11:41Aufrufe: 1070 mal angezeigt
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