Menu öffnen Profil öffnen
HochtourAusgezeichneter EintragMit GPS-Track
1 Person
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
ausgezeichnet
Oben: kein
Unten: kein
Ich flitze mit meinem E-Bike von Susch via Lavin hoch in das Val Lavinuoz bis zur Chamanna Marangun.

Piz Fliana:
Ab hier steige ich hinauf zu Las Maisas (P2123) und quere über die hohe Wiese nach E zu einem Hirtenpfad, der mich nahe bei P2402 durch die Büsche bringt. Bei ca. P2490 bietet das Bach die letzte Möglichkeit seine Wasservorräte zu füllen.
Ab hier nach E in Richtung Fuorcla d’Anschatscha zum Marangun da la Cutschigna (P2707). Kurz vor der Fuorcla steige ich nach NE die breite Rinne auf losem Schutt hoch, wobei die Felsen auf der E-Seite in der Rinne den Aufstieg erleichtern. Spätestens wenn die Rinne steil und unbequem wird (ca. bei P2970), wird es Zeit um sie auf der E-Seite auf eine Flanke auszuweichen. Steinmännchen und ein leicht erkennbarer Pfad weisen hier den richtigen Weg auf. Nun steige ich im Blockgelände weiter hoch zum breiten Grat (das "Firnfeld" hat aktuell nur noch ein paar Meter Fläche) und einfach hoch zum Piz Fliana mit Stock und Gipfelbuch, der seit dem Jahre 1997 noch immer bestens in Form ist und noch immer viele leere Seiten zum Füllen anbietet (T4+)!

Piz Tiatscha:
Laut SAC-Tourenführer beansprucht der Piz Tiatscha NE- sowie auch der SW-Grat schwierige und exponierte Kletterei über Grattürme (beide «S») Ich belasse den NE-Grat, denn zwischen den Piz Tiatscha und P3207 hat es ein kleiner Turm, der mir abschreckt. Ich möchte aber trotzdem den Piz Tiatscha irgendwie mitnehmen. Von weitem sah die S-Rinne einladend aus. So steige ich nur bis zur Mitte der breiten Rinne vom Piz Fliana hinab, wo ich dann nach W über viel Geröll und Schutt traversiere. Der SAC-Tourenführer schreibt nichts von diesem Weg, doch beim Aufstieg sah es machbar aus und ich befolge meinem Instinkt. Somit steige ich da direkt unter den Felsen hoch nach NW, muss, leicht östlich der breiten SE-Rinne, in brüchigem Gelände mit wenig Wiese steil klettern und komme so auf den kleinen Sattel, der sich östlich vom Piz Tiatscha befindet. Auf stabilem Felsen weiter hoch zum Piz Tiatscha ohne Steinmann, doch jetzt dank meiner Wenigkeit mit Steinmann (T6+, II+).

Nun kommt vom Piz Tiatscha der Abstieg zu P3034, wo der SAC-Tourenführer schreibt: «Der weitere Weg über die Grattürme ist schwierig und exponiert (S)». Doch siehe da, ich spaziere hier auf dem Grat, sehe hier keine Grattürme und auch keine Exponiertheit, doch beides vermisse ich zu dem Zeitpunkt auch nicht. Somit steige ich gemütlich hinab zum Sattel der SE-Rinne und steige ohne Handeinsatz hoch zu P3034. Also auch hier stimmt der Beschreib im SAC-Tourenführer nicht.

Für Nachahmer empfehle ich für den Piz Tiatscha jedoch meine Abstiegsroute zu wählen. Und, falls es unbedingt die SE-Rinne sein muss, dann jedoch diese grosse E-Rinne hochsteigen, die direkt zum Sattel zwischen P3034 und Piz Tiatscha führt, danach ist der Weg in beiden Richtungen einfach. Meine Wand, die leicht östlich dieser S-Rinne liegt, ist aufgrund des losen Gesteines und der erhöhten Schwierigkeit nicht zu empfehlen.

Der weitere Abstieg von P3034 nach SW bewältige ich meist über Wiese und komme mit etwas Ausweichen vor Ort einfach um die Felsen herum. Später via Hirtenpfad zum Wanderweg und hinab zur Chamanna Marangun.

3 Std. Piz Fliana (von Chamanna Marangun)
5.20 Std. Piz Tiatscha
6.40 Std. Chamanna Marangun
Wunderprächtige Aussicht vom Piz Fliana und der Piz Tiatscha ist von Süden her nicht schwierig zu erreichen!
Verhältnis Bilder
Persönliche Bilder
Letzte Änderung: 09.08.2026, 22:33Aufrufe: 682 mal angezeigt

Metadaten

Lawinenrisiko-Indikator (Prognose)

Neuschneemenge (PowderGuide)

Lawinenprognose

Webcams

Piz Fliana (3281m)

Von der Chamanna Marangun zum Piz Fliana und via Piz Tiatscha wieder zurück zur Hütte

Karte