Großes Wiesbachhorn (3564m)12.07.2026
Verhältnisse vom 09.08.2026
: Stüdlgrat
Zustieg über das Teischnitzkees: alles aper, nahezu alle Spalten offen, d.h. teilweise zeitaufwändiges Hin- und Hersuchen, um durch die Spaltenzonen zu kommen;
Einstieg zum Stüdlgrat: der aus meinen älteren Besteigungserfahrungen originale Einstieg ist aufgrund massiven Gletscherrückgang nicht mehr ohne Risiko möglich, daher sind wir kurz vor diesem in einfachen Gelände rechts auf einen Rücken eingestiegen (Achtung: Wegspuren führen hier in eine schwierigere steile Rinne, die zwar auch mit Ringen versehen ist, aber gleich am Anfang der Kletterei eine unnötige Schwierigkeit darstellt; rechts auf den Grat raus gehts viel leichter, außerdem hat es sich in dieser Rinne dann aufgrund der vielen Begehungen total gestaut, was wir problemlos umgangen sind) und am Grat dann über leichte Kletterei zur Stelle, wo der Originaleinstieg heraufkommt, gestiegen;
Grat an sich: alles trocken und schneefrei, Fels ist vorwiegend fest und wunderbar zu begehen, schwierige Kletterstellen sind durch Taue und Drahtseile entschärft, daher keine großen klettertechnischen Schwierigkeiten; trotzdem ein wunderbarer Grat mit schönem Fels und tollem Ambiente; 2025 ist im mittleren Bereich ein Gratabbruch gewesen, an dieser Stelle wurden zwei Taue und einige Ringe angebracht, so dass man ohne Probleme rauf kommt;
Abstieg über Normalweg: auch hier alles trocken, am Kleinglockner quer man einmal brüchig auf Wespuren in der Südflanke; das Glocknerleitl existiert nicht mehr, krass: vor vielen Jahren bin ich hier bald aufs Eis/Firn und mühelos und schnell runter; jetzt geht man einiges im Brösel runter und zuletzt über die steile Felsen führen nun Taue direkt auf den hier steilen und auch aperen Gletscher (daher zu Beginn der Taue unbedingt schon Steigeisen anziehen!); zur Adlersruhe dann kein Problem; der übliche und auch von mir schon öfteres begangene Drahtseil-Weg zum Ködnitzkees hinunter ist absolut steinschlaggefährdet, auch sind am oberen Ködnitzkees sämtliche Spalten offen; diese Route derzeit nicht begehen! wir sind vom Kampl zur Burgwartscharte runter (auch nicht das Blaue Wandl eine Scharte vorher runter - sehr ausgesetzt) - guter Klettersteig, an dessen Ende man direkt zum Gletscher hinkommt; dann sind wir auf dem aperen flachen Gletscher zum Weg zur Stüdlhütte rübergequert (nicht zu tief steigen);
Tolle Tour, immer wieder gerne!
Einstieg zum Stüdlgrat: der aus meinen älteren Besteigungserfahrungen originale Einstieg ist aufgrund massiven Gletscherrückgang nicht mehr ohne Risiko möglich, daher sind wir kurz vor diesem in einfachen Gelände rechts auf einen Rücken eingestiegen (Achtung: Wegspuren führen hier in eine schwierigere steile Rinne, die zwar auch mit Ringen versehen ist, aber gleich am Anfang der Kletterei eine unnötige Schwierigkeit darstellt; rechts auf den Grat raus gehts viel leichter, außerdem hat es sich in dieser Rinne dann aufgrund der vielen Begehungen total gestaut, was wir problemlos umgangen sind) und am Grat dann über leichte Kletterei zur Stelle, wo der Originaleinstieg heraufkommt, gestiegen;
Grat an sich: alles trocken und schneefrei, Fels ist vorwiegend fest und wunderbar zu begehen, schwierige Kletterstellen sind durch Taue und Drahtseile entschärft, daher keine großen klettertechnischen Schwierigkeiten; trotzdem ein wunderbarer Grat mit schönem Fels und tollem Ambiente; 2025 ist im mittleren Bereich ein Gratabbruch gewesen, an dieser Stelle wurden zwei Taue und einige Ringe angebracht, so dass man ohne Probleme rauf kommt;
Abstieg über Normalweg: auch hier alles trocken, am Kleinglockner quer man einmal brüchig auf Wespuren in der Südflanke; das Glocknerleitl existiert nicht mehr, krass: vor vielen Jahren bin ich hier bald aufs Eis/Firn und mühelos und schnell runter; jetzt geht man einiges im Brösel runter und zuletzt über die steile Felsen führen nun Taue direkt auf den hier steilen und auch aperen Gletscher (daher zu Beginn der Taue unbedingt schon Steigeisen anziehen!); zur Adlersruhe dann kein Problem; der übliche und auch von mir schon öfteres begangene Drahtseil-Weg zum Ködnitzkees hinunter ist absolut steinschlaggefährdet, auch sind am oberen Ködnitzkees sämtliche Spalten offen; diese Route derzeit nicht begehen! wir sind vom Kampl zur Burgwartscharte runter (auch nicht das Blaue Wandl eine Scharte vorher runter - sehr ausgesetzt) - guter Klettersteig, an dessen Ende man direkt zum Gletscher hinkommt; dann sind wir auf dem aperen flachen Gletscher zum Weg zur Stüdlhütte rübergequert (nicht zu tief steigen);
Tolle Tour, immer wieder gerne!
Letzte Änderung: 10.08.2026, 03:12Aufrufe: 662 mal angezeigt
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Stüdlgrat
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