Unghürhörner (2994m)11.08.2026
Verhältnisse vom 10.08.2026
Piz Champatsch (2946m): Val Fless und Val Torta westliche Gipfelkette
Ich fahre mit dem E-Bike von Susch nach Susch Röven und wieder einmal hinein in das Val Fless bis zur Alp Fless Dadaint, die aktuell nicht bewirtet wird (30 Min.).
Piz Champatsch:
Zu Fuss in westlicher Richtung auf Wanderweg via P2333 bis zur Tantermozza Fless bei ca. P2423, wo hier an einem der Bäche gut Wasser gefüllt werden kann. Nun steige ich auf wenig Wiese und mehr festem Schutt weglos nach SW hoch zum kleinen Firnseelein, der vom oberen Firnfeld mit Wasser eingespeist wird. Ab hier bewege ich mich auf grosses unstabiles Blockgelände und steige eine steile erdige Kiesrinne unter den Felsen mühsam hoch (T5+) und erreiche den NE-Grat des Piz Champatsch. Nun über stabiles Blockgelände wieder einfacher hoch zum Piz Champatsch mit Steinmann, Stock, Holzdame und neues (2019) Gipfelbuch (T4).
Kurz gesagt wäre der alpine Weg von der Flüelapassstrasse bei Chant Sura über den SSW-Grat mit T4 einfacher und deutlich weniger mühsam gewesen.
Muttelhorn:
Ich steige vom Piz Champatsch in einfachem Blockgelände auf dem NNE-Grat hinab zu P2853. Der erste Turm kurz nach P2853 umgehe ich (T5-) westlich über Wiese und der zweite überklettere ich direkt (T5, II). Weiter steige ich auf den relativ breiten Grat in gutem Blockgelände angenehm hoch zu P2886 mit grossem Steinmann.
Um den Jöriflesspass zu erreichen könnte ich nach NNW die ganze Gratkette (P2795 – P2872 – P2897 – P2759) absolvieren, was jedoch aufgrund der Türme sehr zeitintensiv wäre und ich deswegen mal auslasse. Lieber steige ich heute direkt nach N hinab zum See beim Jöriflesspass, kühle meine Füsse im Wasser ab und mache da meine Mittagspause. Halb im Schlaf hatte ich aufs Mal Startschwierigkeiten. Zum Glück wecken mich die sich an mich annähernden Kühe mit ihren Glocken, so, dass ich doch wieder erwacht bin. Steil steige ich weglos über Wiese und Felsen und komme so zuerst östlich über ein kleines Fels- und Wieseband und später westlich nur über Felsen hoch zum Vorgipfel und einfach hinüber zum Muttelhorn mit Steinmännchen (T5-). Östlich vom Hauptgipfel liegt noch ein grosser Steinmann und ein Gipfelkreuz aus Holz.
Rosställispitz:
Ich steige vom Muttelhorn auf festem Schutt mit Wiese einfach hinab (T4). Kurz nach P2741 kommt eine kleine Klettereinheit (T5, II), die jedoch auch östlich leicht umgangen werden kann. Nun steige ich steil über Rasen und feste Felsplatten hoch zum Vorgipfel und auf Wiese im Gehgelände zum Rosställispitz.
Chirchli:
Der Abstieg vom Rosställispitz ist technisch gemütlich (T4-), wenn ich nicht die Regentropfen von oben spüren würde. Ohne Schwierigkeiten steige ich weiter auf dem Grat via P2830 hinab zu P2743 und steige nun hoch zur Kirche ohne Pfarrer, resp. Chirchli. Zeit zum Beten für den lieben Gott habe ich auf dem Chirchli jedenfalls nicht, denn von hinten meldet sich schon der Teufel mit seinem Gewitter. So schalte ich nun einen Gang höher ein und flitze weiter in Richtung Gamsspitz. Doch der Sattel westlich vom Gamsspitz ist doch nicht so einfach zu erreichen wie ich meinte. Ich muss auf nasser Wiese, steil den ersten Turm südlich und heikel umgehen und steige wieder hoch zum Grat und sehe nochmals einen Turm. Diesen umgehe ich auch südlich, jedoch scharf unter den Felsen ebenfalls auf nasser Wiese mit wenig Felskontakt. Ich steige zurück zum Grat und erschrecke hier ab 4 Steinböcke mehr als sie von mir. Was Steinböcke statt Gämse auf dem Gamsspitz zu suchen haben? Ich steige unschwierig hoch zum Gamsspitz mit Stock. Der weitere Gratverlauf nach E sieht anspruchsvoll und ist wegen dem Regen auch noch nass, somit wähle ich situationsbedingt doch lieber den südlichen Abstieg direkt in das Val Torta. Wegen der nassen Wiese rutsche ich hier immer wieder mal aus (jedoch ohne Stockbruch), und auch wenn der Regen wieder aufgehört hat und die Sonne sich wieder zeigt lässt sich damit die Wiese trotzdem nicht so schnell trocknen. Und somit gestaltet sich der weitere Abstieg zur Val Torta nicht unbedingt als ein Genuss…
2 Std. Piz Champatsch (von Alp Fless Dadaint)
3.30 Std. Jöriflesspass (Schlafpause 30 Min. bis Kühe mich wecken)
5 Std. Muttelhorn
5.30 Std. Rosställispitz
6.40 Std. Gamsspitz
7.40 Std. Alp Fless Dadaint
Piz Champatsch:
Zu Fuss in westlicher Richtung auf Wanderweg via P2333 bis zur Tantermozza Fless bei ca. P2423, wo hier an einem der Bäche gut Wasser gefüllt werden kann. Nun steige ich auf wenig Wiese und mehr festem Schutt weglos nach SW hoch zum kleinen Firnseelein, der vom oberen Firnfeld mit Wasser eingespeist wird. Ab hier bewege ich mich auf grosses unstabiles Blockgelände und steige eine steile erdige Kiesrinne unter den Felsen mühsam hoch (T5+) und erreiche den NE-Grat des Piz Champatsch. Nun über stabiles Blockgelände wieder einfacher hoch zum Piz Champatsch mit Steinmann, Stock, Holzdame und neues (2019) Gipfelbuch (T4).
Kurz gesagt wäre der alpine Weg von der Flüelapassstrasse bei Chant Sura über den SSW-Grat mit T4 einfacher und deutlich weniger mühsam gewesen.
Muttelhorn:
Ich steige vom Piz Champatsch in einfachem Blockgelände auf dem NNE-Grat hinab zu P2853. Der erste Turm kurz nach P2853 umgehe ich (T5-) westlich über Wiese und der zweite überklettere ich direkt (T5, II). Weiter steige ich auf den relativ breiten Grat in gutem Blockgelände angenehm hoch zu P2886 mit grossem Steinmann.
Um den Jöriflesspass zu erreichen könnte ich nach NNW die ganze Gratkette (P2795 – P2872 – P2897 – P2759) absolvieren, was jedoch aufgrund der Türme sehr zeitintensiv wäre und ich deswegen mal auslasse. Lieber steige ich heute direkt nach N hinab zum See beim Jöriflesspass, kühle meine Füsse im Wasser ab und mache da meine Mittagspause. Halb im Schlaf hatte ich aufs Mal Startschwierigkeiten. Zum Glück wecken mich die sich an mich annähernden Kühe mit ihren Glocken, so, dass ich doch wieder erwacht bin. Steil steige ich weglos über Wiese und Felsen und komme so zuerst östlich über ein kleines Fels- und Wieseband und später westlich nur über Felsen hoch zum Vorgipfel und einfach hinüber zum Muttelhorn mit Steinmännchen (T5-). Östlich vom Hauptgipfel liegt noch ein grosser Steinmann und ein Gipfelkreuz aus Holz.
Rosställispitz:
Ich steige vom Muttelhorn auf festem Schutt mit Wiese einfach hinab (T4). Kurz nach P2741 kommt eine kleine Klettereinheit (T5, II), die jedoch auch östlich leicht umgangen werden kann. Nun steige ich steil über Rasen und feste Felsplatten hoch zum Vorgipfel und auf Wiese im Gehgelände zum Rosställispitz.
Chirchli:
Der Abstieg vom Rosställispitz ist technisch gemütlich (T4-), wenn ich nicht die Regentropfen von oben spüren würde. Ohne Schwierigkeiten steige ich weiter auf dem Grat via P2830 hinab zu P2743 und steige nun hoch zur Kirche ohne Pfarrer, resp. Chirchli. Zeit zum Beten für den lieben Gott habe ich auf dem Chirchli jedenfalls nicht, denn von hinten meldet sich schon der Teufel mit seinem Gewitter. So schalte ich nun einen Gang höher ein und flitze weiter in Richtung Gamsspitz. Doch der Sattel westlich vom Gamsspitz ist doch nicht so einfach zu erreichen wie ich meinte. Ich muss auf nasser Wiese, steil den ersten Turm südlich und heikel umgehen und steige wieder hoch zum Grat und sehe nochmals einen Turm. Diesen umgehe ich auch südlich, jedoch scharf unter den Felsen ebenfalls auf nasser Wiese mit wenig Felskontakt. Ich steige zurück zum Grat und erschrecke hier ab 4 Steinböcke mehr als sie von mir. Was Steinböcke statt Gämse auf dem Gamsspitz zu suchen haben? Ich steige unschwierig hoch zum Gamsspitz mit Stock. Der weitere Gratverlauf nach E sieht anspruchsvoll und ist wegen dem Regen auch noch nass, somit wähle ich situationsbedingt doch lieber den südlichen Abstieg direkt in das Val Torta. Wegen der nassen Wiese rutsche ich hier immer wieder mal aus (jedoch ohne Stockbruch), und auch wenn der Regen wieder aufgehört hat und die Sonne sich wieder zeigt lässt sich damit die Wiese trotzdem nicht so schnell trocknen. Und somit gestaltet sich der weitere Abstieg zur Val Torta nicht unbedingt als ein Genuss…
2 Std. Piz Champatsch (von Alp Fless Dadaint)
3.30 Std. Jöriflesspass (Schlafpause 30 Min. bis Kühe mich wecken)
5 Std. Muttelhorn
5.30 Std. Rosställispitz
6.40 Std. Gamsspitz
7.40 Std. Alp Fless Dadaint
Bei dieser Hitze laden die Jöriseen zum Baden ein!
Letzte Änderung: 10.08.2026, 23:09Aufrufe: 378 mal angezeigt
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