Bishorn (4153m)18.08.2026
Verhältnisse vom 22.08.2026
Grande Dent de Veisivi (3418m): Nordwestgrat vom Col de Tsarmine
Bis zum Col de Tsarmine führt ein durchgehend gut erkennbarer Pfad, der im oberen felsigen Bereich mit Steinmännern markiert ist. Verlaufen kann man sich bis hier kaum.
Das SAC-Portal warnt vor Steinschlag in der Rinne auf ca. 2'180m. Dieses ca. 20m breite Stück sollte man in der Tat schnell überqueren. Wir haben zwar keine fliegenden Steine gesehen, haben aber später beim Aufstieg welche runterdonnern gehört.
Ab dem Col waren die Verhältnisse am Morgen schwierig. In der Nacht hat es bis ca. 3'000m geregnet (also waren die Wald- und Grasstücke im unterem Bereich ziemlich nass, entsprechend auch unsere Schuhe und Hosen) und ab 3'000m hat's geschneit, obwohl die Wetterprognose keinen Schnee in diesen Höhen vorhergesagt hat. Auf dem Nordgrat lagen noch Schneereste, was den Aufstieg ab ca. 3'200m, wo der Grat steiler wird, erheblich erschwerte. Der Gedanke an Steigeisen war in diesem Moment gar nicht abwegig, leider hatten wir sie nicht dabei. Mit genügend Vorsicht und teilweiser Seilsicherung (hatten das Seil für allfällige Kletterei am Petite Dent dabei) schafften wir es bis zum Gipfel, wo wir einen ergiebigen Gipfelrast in Windstille einlegten. Beim Abstieg war der Schnee grösstenteils geschmolzen. Hier habe nochmals deutlich realisiert, wie stark der Faktor Schnee die Bedingungen ändern kann: aus einer T5 Wandertour kann plötzlich ein kaum machbares ZS+ werden...
Das SAC-Portal warnt vor Steinschlag in der Rinne auf ca. 2'180m. Dieses ca. 20m breite Stück sollte man in der Tat schnell überqueren. Wir haben zwar keine fliegenden Steine gesehen, haben aber später beim Aufstieg welche runterdonnern gehört.
Ab dem Col waren die Verhältnisse am Morgen schwierig. In der Nacht hat es bis ca. 3'000m geregnet (also waren die Wald- und Grasstücke im unterem Bereich ziemlich nass, entsprechend auch unsere Schuhe und Hosen) und ab 3'000m hat's geschneit, obwohl die Wetterprognose keinen Schnee in diesen Höhen vorhergesagt hat. Auf dem Nordgrat lagen noch Schneereste, was den Aufstieg ab ca. 3'200m, wo der Grat steiler wird, erheblich erschwerte. Der Gedanke an Steigeisen war in diesem Moment gar nicht abwegig, leider hatten wir sie nicht dabei. Mit genügend Vorsicht und teilweiser Seilsicherung (hatten das Seil für allfällige Kletterei am Petite Dent dabei) schafften wir es bis zum Gipfel, wo wir einen ergiebigen Gipfelrast in Windstille einlegten. Beim Abstieg war der Schnee grösstenteils geschmolzen. Hier habe nochmals deutlich realisiert, wie stark der Faktor Schnee die Bedingungen ändern kann: aus einer T5 Wandertour kann plötzlich ein kaum machbares ZS+ werden...
Eine wunderbare Eintages-Tour auf einen kaum besuchten Berg, der durch seine wuchtige Gestalt vom Tal geradezu dazu einlädt, bestiegen zu werden. Kann bei genügend Zeit und guten Bedingungen mit dem Erklettern der Türme der Petite Dent de Veisivi kombiniert werden. Der Fels eignet sich dazu auf beiden Bergen auf jeden Fall ausgezeichnet!
Letzte Änderung: 23.08.2026, 10:16Aufrufe: 577 mal angezeigt
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Grande Dent de Veisivi (3418m)
Nordwestgrat vom Col de Tsarmine
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