Nünalphorn (2385m)29.08.2026
Verhältnisse vom 26.08.2026
Schlossberglücke (2626m): Normalrouten von Osten über das Glatt Firn und den Schlossberggletscher
Dieser Toureneintrag mit dem Beschrieb der Route von der Kröntenhütte über das Glatt Firn zur Schlossberglücke beabsichtigt, die aktuellen Verhältnisse auf dem Glatt Firn, dem Schlossgletscher und die Überwindung des Felsriegels zwischen Gletscher und Schlossberglücke aufzuzeigen. Blocksturz und Steinschlag vom Gross Spannort auf den darunter liegenden Schlossberggletscher und der allgemein beschleunigte Gletscherrückgang präsentieren vor Ort ein anderes Bild als die Karten vermuten lassen. Wir begingen die Route im Rahmen einer Besteigung der Krönten aus dem Erstfeldertal mit Traversierung des Glatt Firns zum Spannort bzw. über die Schlossberglücke ins Engelbergertal hinunter.
Grundsätzlich grossartige Berg- und Gletschertour zum Zeitpunkt maximaler Ausaperung der Gletscher Ende August. Das wenige an Firn entlang schattiger Felswände präsentiert sich vom vielen Saharastaub der letzten Winter und Sommer wie das übrige Gletschereis dunkelbraun gefärbt. Die Gletscher weisen beidseits des Schwarzstöckli jeweils gegen ihre Mitte hin Spaltenzonen auf, die sich gut sichtbar, sowohl im Auf- wie im Abstieg umgehen lassen. Es hat keine Schneebrücken mehr, grössere und längere Spalten müssen zu ihren Rändern hin umlaufen werden, was etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Glatt Firn: Am Ostrand beim Einstieg südwestlich vom Grau Stock (Graw Stock auf der LK) entsteht beim grossen Auslauf ein Gletschersee. Im Aufstieg zum Spannortjoch und Gross Spannort umgeht man die mittlere Spaltenzone rechts hin zu den Felsen vom Schwarzstöckli.
Schlossberggletscher: Wie schon seit längerem sollte man möglichst Distanz zum Spannort halten. Ein grosser Schuttstrom mitten auf dem Gletscher quert man möglichst in etwa 2650 Metern Höhe. Die Querung ist kurz aber unangenehm verblockt. Die Spalten auf dem ausgeaperte Gletscher lassen sich hin zu den obersten Felsen des Schwarzstöckl gut umlaufen bzw. es kann dort sogar auf die Felsen vom Schwarzstöckli ausgewichen werden.
Schlossberglücke: Überwindung der Felsstufe geht einfach, insbesondere ist der Übergang vom Eis zum Fels leicht und weist keine Randkluft auf. Verlauf durch die Felsen siehe aktuelles Topo-Foto unten.
Grundsätzlich grossartige Berg- und Gletschertour zum Zeitpunkt maximaler Ausaperung der Gletscher Ende August. Das wenige an Firn entlang schattiger Felswände präsentiert sich vom vielen Saharastaub der letzten Winter und Sommer wie das übrige Gletschereis dunkelbraun gefärbt. Die Gletscher weisen beidseits des Schwarzstöckli jeweils gegen ihre Mitte hin Spaltenzonen auf, die sich gut sichtbar, sowohl im Auf- wie im Abstieg umgehen lassen. Es hat keine Schneebrücken mehr, grössere und längere Spalten müssen zu ihren Rändern hin umlaufen werden, was etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Glatt Firn: Am Ostrand beim Einstieg südwestlich vom Grau Stock (Graw Stock auf der LK) entsteht beim grossen Auslauf ein Gletschersee. Im Aufstieg zum Spannortjoch und Gross Spannort umgeht man die mittlere Spaltenzone rechts hin zu den Felsen vom Schwarzstöckli.
Schlossberggletscher: Wie schon seit längerem sollte man möglichst Distanz zum Spannort halten. Ein grosser Schuttstrom mitten auf dem Gletscher quert man möglichst in etwa 2650 Metern Höhe. Die Querung ist kurz aber unangenehm verblockt. Die Spalten auf dem ausgeaperte Gletscher lassen sich hin zu den obersten Felsen des Schwarzstöckl gut umlaufen bzw. es kann dort sogar auf die Felsen vom Schwarzstöckli ausgewichen werden.
Schlossberglücke: Überwindung der Felsstufe geht einfach, insbesondere ist der Übergang vom Eis zum Fels leicht und weist keine Randkluft auf. Verlauf durch die Felsen siehe aktuelles Topo-Foto unten.
Die Gletschertour von der Krönten- zur Spannorthütte sowie die Gipfel Krönten und Gross Spannort lassen sich trotz maximaler Ausaperung auch im Spätsommer noch gut machen. Vorsicht vor Steinschlag aus den offensichtlichen und nicht zu übersehenden Gefahrenzonen. Etwas mehr Zeit für die Gletscher einrechnen.
Die beiden Hütten sind wunderbar geführt. Fröhliche Gesichter, gute Beratung, wunderbares Essen. Herzlichen Dank! Und es lohnt sich einfach, unter der Woche Bergsteigen gehen zu dürfen und sich die Zeit dafür frei zu nehmen.
Letzte Änderung: 29.08.2026, 22:04Aufrufe: 29 mal angezeigt
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