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HochtourSehr guter Eintrag
fs79
Unterwegs mit: Bergbesteiger
2 Personen
5-20 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
ausgezeichnet
Ausgezeichnete Verhältnisse auf der ganzen Tour. Bei der Ostegghütte gibt es Wasser in einem Tank hinter der Hütte. Getränke sind jetzt, gegen Ende der Saison, nurmehr kaum noch vorhanden.

Aufstieg zum Sattel zunächst auf ausgeprägten Wegspuren mit vielen Steinmännern (an einer Stelle gibt es aber auch eine Verhauerspur). Im oberen Teil unterhalb des Sattels ist zum Teil etwas Spürsinn erforderlich. Jedenfalls im Hellen ist dieser Abschnitt aber ebenfalls gut zu machen. Vom Sattel wie beschrieben Querung nach rechts durch die Flanke und eine kleine Rinne aufwärts zu bereits sichtbarem Steinmann. An dieser Stelle haben wir das Sibernagel-Topo vermutlich falsch interpretiert. Wir sind zunächst ein kurzes Stück den Grat aufgestiegen und dann auf deutlichen Wegspuren in die Flanke nach rechts traversiert. Dort, wo sich diese verlieren, wieder gerade hoch (vereinzelte Spuren) und weiter oben wieder auf deutlicher Wegspur nach links Richtung Grat, bis dieser erreicht wird. Hier war die Wegspur mit einer kleinen Steinbarriere ‚abgesperrt‘, was darauf hindeutet, dass es besser ist, vom Steinmann aus von vornherein am Grat zu bleiben (im Topo vermutlich als ‚Rippe’ bezeichnet; hier im weiteren Verlauf immer wieder Bohrhaken mit Maillon).

Bei der kurzen Fixseilpassage nach dem Loch ist etwas Vorsicht geboten, weil der Mantel des zweiten Fixseils durchgescheuert ist, so dass nur noch die Kernstränge halten. Das ist von unten nicht erkennbar und scheint schon länger so zu sein. Die Schlüsselseillängen (zwei oder drei, je nachdem, ob der Zwischenstand in der zweiten Länge genutzt wird) sind u. E. mit 5c bzw. 5+ richtig bewertet, wobei dies natürlich individuell ist. Danach ist die Tour noch nicht vorbei, sondern bis zur Mittellegihütte warten noch zwei bis drei interessante Kletterstellen, an denen nochmals kurz zugepackt werden muss (u. a. ein kleiner Überhang, der oberhalb mit einem Bohrhaken abgesichert ist).

Im Abstieg vom Eiger wird mehrmals abgeseilt (50m-Seil erforderlich). Die Routenfindung bis ins nördliche Eigerjoch ist offensichtlich. Das letzte Stück kann auch gut abgeklettert werden (allerdings etwas brüchig). Der Übergang in das südliche Eigerjoch ist im Topo gut beschrieben. Anschliessend auf guter Spur unproblematisch ins Mönchsjoch. Insgesamt eine absolute Traumtour! Der Fels ist direkt am Grat grundsätzlich verlässlich, ständige Aufmerksamkeit aber erforderlich, weil es immer mal wieder brüchige Stellen gibt.
Verhältnis Bilder
Letzte Änderung: 06.09.2026, 17:56Aufrufe: 2932 mal angezeigt

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Eiger (3970m)

Eiger integral: Ostegg - Mittellegigrat - Eigerjöcher - Jungfraujoch

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