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Verhältnisse vom 30.09.2026

Alphubel (4206m): Eisnase

HochtourSehr guter Eintrag
Markus Stähelin
Unterwegs mit: SAC-Basel
6-10 Personen
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
gut
Tour gut machbar (im Auf-und im Abstieg). Die eisige Flanke zum SE - Grat hinauf erfodert aber solide Steigeisentechnik.
UNGLAUBLICH, wie der Gletscherrückgang die Tour verändert. 1) War früher der Weg zum Alphubeljoch eine reiner Gletschertour, so muss nun auf 3500m eine 30 m hohe Felsbank überwunden werden. Dank an Unbekannt für das Fixseil! 2) Beim Alphubeljoch konnte man immer gemütlich nach links in die Felsen - grosse Schründe erfordern jetzt aber Umwege. 3) Der schöne Firngrat auf dem Weg zum Gipfelhang ist grösstenteils verschwunden - nun einfache Kletterei in eher brüchigem Gelände. 4) Die "Eisnase" ist ja schon lange Geschichte. Nun aber kann man diese ganz bequem (das Band wird immer breiter) ohne Steigeisen über Fusswegli zum Rotggrat hinauf umgehen. (ganz am Schluss eine Eisrinne) 5) Das Gipfelkreuz steht nun auf einer freigelegten ca. 6 m hohen Stahlstange. Kein schöner Anblick, aber auch: ein Mahnmal für den Klimawandel
Wird so bleiben, nenneswerter Niederschlag in weiter Ferne ("Hochduckrücken")
Gemütlicher Winterraum (kein schäbiger Notraum) in der Täschhütte - Dank an die Sektion UTO. Leider aber keine Kochgelegenheit mehr- nach feuerpolizeilicher Intervention (Folge von "Crans-Montana") wurde der Holzofen verboten. Hoffe, dass da wieder etwas möglich wird.
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Letzte Änderung: 01.10.2026, 11:33Aufrufe: 1539 mal angezeigt

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Alphubel (4206m)

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WS +

1500 hm

5.0 h

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