Gonzen (1830m)19.10.2026
Verhältnisse vom 16.10.2026
Valaschga Hochwand (1350m): Sunset Boulevard
Für Begehungen an sonnigen kalten Herbsttagen gilt: Wer vor halb 11 startet, klettert die erste SL im Schatten.
Tour selber ist im Herbst kaum grasig, und war bei uns komplett trocken.
Tour selber ist im Herbst kaum grasig, und war bei uns komplett trocken.
Vielleicht als Ergänzung ganz nützlich, hier eine Tourenbeschreibung, von Kletterern, die alpin im 7. Grad unterwegs sind (und daher nicht weit über den Schwierigkeiten stehen).
SL1 (6a): etwas unangenehmer Start, da die ersten 10 m grasig sind und der Fels eher glatt. Danach gar nicht so schlecht, mit etlichen hau-ruck Steilstufen, wo man mantelt oder gut hinstehen muss, jeweils ein Bh, wo es schwer ist. (Das Band lässt sich auch über die Route Leistenbruch erreichen, bei der die erste SL eher immer trocken ist, oder über ein Drahtseil von ganz R)
SL2 (5c): etwas pressiger Start auf den ersten 3 m, dann schön, immer leichter werdend, übers Band und dann nochmal 3 m steil hoch zum Stand (besser/bequemer von dort wieder ablassen zum Band).
SL3 (7a): Gleich von Stand weg eine schwere Steilplatte. An Bh3 dann sehr glatt und der nächste Bh 5 m höher (die letzten 3.5 m leicht). Geht irgendwie, wenn man eben 7a Platten klettern kann....Die logische Routenführung geht hier and eher etwas abwärts, dann 3 m Querung nach links, dort einfach hoch und wieder in griffigem Gelände nach R. Rest der Platte löst sich recht gut (6a-6b) bis unter das Dach. Dort griffig drüber (6a+) und einfach hoch zum Stand auf dem Band. (hier könnte man zur/von der Leistenbruch wechseln. Deren Stand ist direkt auf dem Band, 5 m weiter R)
SL4 (6a): Spitzenlänge an der Backsteinwand. Nicht ganz trivial, da wo es sich aufsteilt. An der Stelle wurde wohl auf 3 m gehörig ausgeputzt. Der jetzt noch übrige (sehr kompakte Fels) hat nur noch kleine Käntchen übrig.
SL5 (6b): vom Stand einfach nach L hoch an die Kante (Bh), dann 10 m runout in sehr griffigem Gelände (Schwierigkeit 3-4), bis man nach L abbiegt (dort 2 Bh). Vorsicht mit Einhängen wegen starkem Eck! Danach eine sehr pressige (schlechte Untergriffe) Querung nach L (6b oder A0 möglich); dann weiter nach L oben in top Fels zum nächsten Bh, und am Schluss (wo man keine Bh mehr sieht) nicht nach oben zum Dach sondern schräg nach L oben (einmal tief queren). Der Bh kommt dann genau richtig an der kleinen Wulstkante.
SL6 (6c): Vom Stand nach R queren. Geht viel besser, als es aussieht (6a+). Um die Dachkante und athletisch hochpiazen. Danach kommt noch ein Wulst, an dem man ganz gute Piazgriffe erreicht, und nicht gut steht. Jetzt muss man nach R zu einer großen Schuppe fassen, ohne dass es einen ausdreht und dort dann anstrengend, aber griffig hoch zum Stand (Bh sind relativ dicht zum Rasten, bzw. als Hilfe). Wichtig, da man von Stand 5 nur schlecht abseilen kann (von allen anderen Ständen der Route geht das derzeit gut)
SL7 (6a+, A0): vom Stand nach L oben (dichte Bh). Es wird immer schwerer, bis zu einer Platte, über der eine scharfe Griffschuppe ist (aber leider 1 m zu weit oben). Entweder zaubert man sich da hoch (sieht nicht sehr schön aus, auch eher dreckig), oder man nimmt eben den Bh p.a. und ist dann drüber. Danach kurz hoch (Bh), dann waagrecht nach R (an den zweiten denken, Seilverlauf für die p.a. Stelle) in einfachem Gelände. Dann immer nach R oben in 3 Mantle-Sequenzen (die letzte ist die schwerste). Dann wunderschön an der R kante hoch zum Stand.
SL8 (6a+). Die Rinne 3 m hoch und nach L raus auf den Pfeiler. Dort sehr gute Sportklettersequenz (top Sicherung, Spitzenfels) and vertikalen Strukturen. Danach einfach zum Stand unter Band.
SL9 (5b). Aufs Band, weit nach L!, dann etwas scrofig hoch und dann in immer geschlossenerem Fels auf das Dach zu. Am Schluss nach L zu Stand, ca. 5 m unterm Dach.
SL10 (6b, A0): Erst über den Wulst (6a+), dann in schönem Fels nach oben, bis es immer glatter wird. Dann 10 m anspruchsvolle Plattenkletterei (7a), die auch bei Nutzung der Bh (3 m Abstände) technisch sehr anspruchsvoll ist. Danach nimmt die Neigung ab, und die Lösungen werden leichter und weniger zwingend. Am Schluss dann nochmal eine Querung nach L, um dann auf deutlich flacheren Platten die nächsten Bh und dann den Stand zu erreichen (Seilreibung ist bei dieser Länge ein wichtiger Faktor).
SL11 (6b, A0): Eine Traumlänge in rauem griffigem Fels (sehr dicht gesichert). Immer einem schönen Hangelriss entlang, bis man erst mal keine Bh mehr sieht. Man greift dann zu einer verstecken sehr guten Schuppe hoch (Bh direkt daneben); und von dort müsste man einen Dyno nach R oben an eine Kante machen, dort Bh clippen und von dort dann einen Schritt mit sehr schlechten griffen nach L queren (7a+). Man kann auch stattdessen den Bh oben am Dyno p.a. nutzen... danach nochmal schön (6a) und steil nach oben zur Kante. Man kann da direkt umlenken, oder zum ‚Gipfelgenuss‘ über die Kante hochmanteln, und 5 m nach hinten (flach) zu einem Baum gehen (2 Schlingen und Abseilkarabiner). Der Abseiler funktioniert von Seilverlauf her gut, aber besser hängt der erste eine Exe am obersten Bh der Route ein, um nicht zu weit östlich runterzukommen.
SL1 (6a): etwas unangenehmer Start, da die ersten 10 m grasig sind und der Fels eher glatt. Danach gar nicht so schlecht, mit etlichen hau-ruck Steilstufen, wo man mantelt oder gut hinstehen muss, jeweils ein Bh, wo es schwer ist. (Das Band lässt sich auch über die Route Leistenbruch erreichen, bei der die erste SL eher immer trocken ist, oder über ein Drahtseil von ganz R)
SL2 (5c): etwas pressiger Start auf den ersten 3 m, dann schön, immer leichter werdend, übers Band und dann nochmal 3 m steil hoch zum Stand (besser/bequemer von dort wieder ablassen zum Band).
SL3 (7a): Gleich von Stand weg eine schwere Steilplatte. An Bh3 dann sehr glatt und der nächste Bh 5 m höher (die letzten 3.5 m leicht). Geht irgendwie, wenn man eben 7a Platten klettern kann....Die logische Routenführung geht hier and eher etwas abwärts, dann 3 m Querung nach links, dort einfach hoch und wieder in griffigem Gelände nach R. Rest der Platte löst sich recht gut (6a-6b) bis unter das Dach. Dort griffig drüber (6a+) und einfach hoch zum Stand auf dem Band. (hier könnte man zur/von der Leistenbruch wechseln. Deren Stand ist direkt auf dem Band, 5 m weiter R)
SL4 (6a): Spitzenlänge an der Backsteinwand. Nicht ganz trivial, da wo es sich aufsteilt. An der Stelle wurde wohl auf 3 m gehörig ausgeputzt. Der jetzt noch übrige (sehr kompakte Fels) hat nur noch kleine Käntchen übrig.
SL5 (6b): vom Stand einfach nach L hoch an die Kante (Bh), dann 10 m runout in sehr griffigem Gelände (Schwierigkeit 3-4), bis man nach L abbiegt (dort 2 Bh). Vorsicht mit Einhängen wegen starkem Eck! Danach eine sehr pressige (schlechte Untergriffe) Querung nach L (6b oder A0 möglich); dann weiter nach L oben in top Fels zum nächsten Bh, und am Schluss (wo man keine Bh mehr sieht) nicht nach oben zum Dach sondern schräg nach L oben (einmal tief queren). Der Bh kommt dann genau richtig an der kleinen Wulstkante.
SL6 (6c): Vom Stand nach R queren. Geht viel besser, als es aussieht (6a+). Um die Dachkante und athletisch hochpiazen. Danach kommt noch ein Wulst, an dem man ganz gute Piazgriffe erreicht, und nicht gut steht. Jetzt muss man nach R zu einer großen Schuppe fassen, ohne dass es einen ausdreht und dort dann anstrengend, aber griffig hoch zum Stand (Bh sind relativ dicht zum Rasten, bzw. als Hilfe). Wichtig, da man von Stand 5 nur schlecht abseilen kann (von allen anderen Ständen der Route geht das derzeit gut)
SL7 (6a+, A0): vom Stand nach L oben (dichte Bh). Es wird immer schwerer, bis zu einer Platte, über der eine scharfe Griffschuppe ist (aber leider 1 m zu weit oben). Entweder zaubert man sich da hoch (sieht nicht sehr schön aus, auch eher dreckig), oder man nimmt eben den Bh p.a. und ist dann drüber. Danach kurz hoch (Bh), dann waagrecht nach R (an den zweiten denken, Seilverlauf für die p.a. Stelle) in einfachem Gelände. Dann immer nach R oben in 3 Mantle-Sequenzen (die letzte ist die schwerste). Dann wunderschön an der R kante hoch zum Stand.
SL8 (6a+). Die Rinne 3 m hoch und nach L raus auf den Pfeiler. Dort sehr gute Sportklettersequenz (top Sicherung, Spitzenfels) and vertikalen Strukturen. Danach einfach zum Stand unter Band.
SL9 (5b). Aufs Band, weit nach L!, dann etwas scrofig hoch und dann in immer geschlossenerem Fels auf das Dach zu. Am Schluss nach L zu Stand, ca. 5 m unterm Dach.
SL10 (6b, A0): Erst über den Wulst (6a+), dann in schönem Fels nach oben, bis es immer glatter wird. Dann 10 m anspruchsvolle Plattenkletterei (7a), die auch bei Nutzung der Bh (3 m Abstände) technisch sehr anspruchsvoll ist. Danach nimmt die Neigung ab, und die Lösungen werden leichter und weniger zwingend. Am Schluss dann nochmal eine Querung nach L, um dann auf deutlich flacheren Platten die nächsten Bh und dann den Stand zu erreichen (Seilreibung ist bei dieser Länge ein wichtiger Faktor).
SL11 (6b, A0): Eine Traumlänge in rauem griffigem Fels (sehr dicht gesichert). Immer einem schönen Hangelriss entlang, bis man erst mal keine Bh mehr sieht. Man greift dann zu einer verstecken sehr guten Schuppe hoch (Bh direkt daneben); und von dort müsste man einen Dyno nach R oben an eine Kante machen, dort Bh clippen und von dort dann einen Schritt mit sehr schlechten griffen nach L queren (7a+). Man kann auch stattdessen den Bh oben am Dyno p.a. nutzen... danach nochmal schön (6a) und steil nach oben zur Kante. Man kann da direkt umlenken, oder zum ‚Gipfelgenuss‘ über die Kante hochmanteln, und 5 m nach hinten (flach) zu einem Baum gehen (2 Schlingen und Abseilkarabiner). Der Abseiler funktioniert von Seilverlauf her gut, aber besser hängt der erste eine Exe am obersten Bh der Route ein, um nicht zu weit östlich runterzukommen.
Letzte Änderung: 25.10.2026, 21:54Aufrufe: 8 mal angezeigt
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