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Verhältnisse vom 08.05.2010

WanderungGuter Eintrag
2 Personen
Hauptziel erreicht
Nicht durchgehend markierte Jura-Gratwanderung, welche vielseitige Eindrücke bietet. Felskraxeleien Grad I können genossen werden, schwierigere Teile meist nordseitig umgangen.
Der Gwidem, einer der schmucksten Juraerhebungen in dieser Gegend.
Der Jurabummel wird demnächst ausführlich im hikr.org beschrieben. Autor Felix.
Verhältnis Bilder

Routeninformationen

Ruchen - Gwidem etc. (fduh) (1123m)

In Langenbruck 697 m beginnt unsere Reise. Richtung Schöntal zum Ehemaligen Kloster, dem Gratweg entlang zum felsigen Aussichtsplateau vom Ankenballen 1023 m, etwas feuchter Abstieg zum Schattenberg 943, über Wiesen hoch zum Spitzenflüeli. Festungsgräben, Bunker und Mauern lassen uns da ab den traurigen Kriegszeiten erschauern. Ab dem Chilchzimmersattel ist der westseitige Aufstieg zum Ruchen 1123 m einfach, der ostseitige Abstieg erfordert im heiklen abschüssigen Gelände etwas mehr Konzentration. Die Belchenflue lassen wir ostseitig stehen, wandern auf gut ausgebautem Weg Richtung Gwidem. Der mit Ketten gesicherte Felsaufstieg leitet uns zu einer prächtigen Gratwanderung. So schön, die Felsenwege zu gehen, bereits blühende Enziane zu sehen! Vom Spaleneggli 900 m steigt der nicht ausgeschilderte Pfad wieder bergan. Lassen sich die Kalkklippen nicht überklettern, führt meistens eine Spur nordseitig um die Hindernisse. Die höchste Erzenberg-Rippe (981 m) lässt sich von nordost her kommend als Einerkraxelei unschwierig ersteigen und überschreiten. Im Abstieg wähnen wir uns im Dschungel, bald wird der Gratpfad völlig überwachsen sein. Zuletzt gehts in unendlichen Wanderwegkehren hinab ins Dorf und zum Ausgangspunkt.
Letzte Änderung: 09.05.2010, 07:42Aufrufe: 1246 mal angezeigt

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