Verhältnisse vom 05.07.2010
Wetterhorn (3692m): Willsgrätli
Schnee am Gletscher gut gesetzt, im Aufstieg fest, nachmittags weich, aber trotzdem gut zu begehen. Spalten im Linksbogen umgehen. Übergang vom Gletscher zum Felssporn zur Zeit unproblematisch.
Felspartien aper und trocken, auch das Couloir ist jetzt schnee- und eisfrei.
Am Gipfelaufbau empfiehlt sich aufgrund des weichen Schnees zur Zeit der Aufstieg über den Felsrücken links des Firncouloirs, welcher über die Stangen gut abzusichern ist. Die Gipfelwächte wird hierbei links umgangen.
Wettertechnisch machte das Wetterhorn seinem Namen an diesem Tag Ehre: Gute Sicht bis zum Wettersattel, ab dort zuerst Nebel, am Gipfel dann Sonne und Fernsicht (:-), gesamter Abstieg zur Hütte neblig und windig, unterhalb wieder besser.
Felspartien aper und trocken, auch das Couloir ist jetzt schnee- und eisfrei.
Am Gipfelaufbau empfiehlt sich aufgrund des weichen Schnees zur Zeit der Aufstieg über den Felsrücken links des Firncouloirs, welcher über die Stangen gut abzusichern ist. Die Gipfelwächte wird hierbei links umgangen.
Wettertechnisch machte das Wetterhorn seinem Namen an diesem Tag Ehre: Gute Sicht bis zum Wettersattel, ab dort zuerst Nebel, am Gipfel dann Sonne und Fernsicht (:-), gesamter Abstieg zur Hütte neblig und windig, unterhalb wieder besser.
Keine
Bei den aktuellen Verhältnissen (hohe Temperaturen, wenig Abstrahlung nachts) ideale Hochtour, da relativ wenig Schneeberührung.
Bleibt gut, solange die Felsen schnee- und eisfrei sind.
Toller Hüttenweg in beeindruckender Landschaft und schöne Hütte in Panoramalage mit netter Bewirtung.
Routeninformationen
Wetterhorn (3692m)
Willsgrätli Von der Glecksteinhütte (2.317 hm) auf blauweiß markiertem Pfad zum Chrinnengletscher. Diesen Richtung Nordosten überqueren bis zu einem markanten, in den Gletscher ragenden Felssporn (ca. 2.980 hm). Über den Spornrücken in leichter Kletterei bis zum auffälligen Gesteinswechsel Gneis/Kalk (Frühstücksplatz), von dort noch etwa 200 m weiter über schuttige Platten. Bei einem Steinmann Traversierung des ostseitigen Couloirs und Bachs zum Willsgrätli (Ringe, Stange). Dort zuerst über kleinsplittrige Platten, dann über den eigentlichen Felsgrat (II-III) zum Ausstieg in den westlichen Wettersattel (ca. 3.500 hm). Vom Sattel erst etwa 100 hm über den Firngrat, danach in der Südflanke auf Felsen und Platten zum Gipfel (Stangen). Abstieg auf gleicher Route.
Letzte Änderung: 07.07.2010, 00:36Aufrufe: 2358 mal angezeigt