Verhältnisse vom 03.07.2011
Roggalspitze Ostwand (2673m): Ostwand
Orginal Text Topo DAV RV:
Saniert August 2008 OeAV Sektion Vorarlberg...
Schwierigkeit VI+ (1Stelle), VI- (in der Einstiegslänge, einige Stellen V im oberen Drittel, sonst vielfach leichter. Die Route ist komplett eingerichtet, Klemmkeile und Friends sind eigentlich nicht notwendig. Schöne Kletterei in festem Fels (Ausnahem 5. und 6. Seillänge), die Schlüsselstelle muss nach wie vor frei geklettert werden, der Bohrhaken befindet sich aber in unmittelbarer Nähe.
Tja, nach der Beschreibung haben wir uns eine schöne Kletterei erwachtet. Hier meine Kritik die Beschreibung trifft aber auch nicht im entferntsten den Zustand der Kletterei.
Die Tour hat den Beschrieb saniert nicht verdient. Schade eigentlich da eine Klasse Kletterei.
Aber wer setzt nur einen Klebehaken an den Ständen? Im Jahr 2008, ist das Stand der Technik? Wenn ja dann bitte auch reinschreiben. Für eine OEAV Sanierung, was soll man dazu sagen.
Zum Glück hatte ich einen 1/2 Satz Klemmkeile und 1/2 Friends dabei. Ohne muss ich sagen sind fatale Stürze machbar. Auch wer Klettern kann, es kann mal was ausbrechen etc..
In der 8 SL haben wir das Handtuch geschmiessen. Die Verschneidung war nass mit einer schwarzen Schleimschicht überzogen. Das War uns in Anbetracht der sparsamen Absicherung dann nicht mehr recht.
Danach Rückzug, immer schön an einem Haken abseilen. Weil die Stände keinen zweiten haben.
Ist aber eine Unternehmung bei der man Erfahrung braucht. Der Rückzug ist nicht einfach.
Zu meiner Person 10 Jahre Klettern auch viel Alpin. Tourenleiter beim SAC incl. Sportkletterleiter. Also, kein Spinner der sich mal auskotzen möchte.
Würde mich freuen wenn man das Topo ändert
Saniert August 2008 OeAV Sektion Vorarlberg...
Schwierigkeit VI+ (1Stelle), VI- (in der Einstiegslänge, einige Stellen V im oberen Drittel, sonst vielfach leichter. Die Route ist komplett eingerichtet, Klemmkeile und Friends sind eigentlich nicht notwendig. Schöne Kletterei in festem Fels (Ausnahem 5. und 6. Seillänge), die Schlüsselstelle muss nach wie vor frei geklettert werden, der Bohrhaken befindet sich aber in unmittelbarer Nähe.
Tja, nach der Beschreibung haben wir uns eine schöne Kletterei erwachtet. Hier meine Kritik die Beschreibung trifft aber auch nicht im entferntsten den Zustand der Kletterei.
Die Tour hat den Beschrieb saniert nicht verdient. Schade eigentlich da eine Klasse Kletterei.
Aber wer setzt nur einen Klebehaken an den Ständen? Im Jahr 2008, ist das Stand der Technik? Wenn ja dann bitte auch reinschreiben. Für eine OEAV Sanierung, was soll man dazu sagen.
Zum Glück hatte ich einen 1/2 Satz Klemmkeile und 1/2 Friends dabei. Ohne muss ich sagen sind fatale Stürze machbar. Auch wer Klettern kann, es kann mal was ausbrechen etc..
In der 8 SL haben wir das Handtuch geschmiessen. Die Verschneidung war nass mit einer schwarzen Schleimschicht überzogen. Das War uns in Anbetracht der sparsamen Absicherung dann nicht mehr recht.
Danach Rückzug, immer schön an einem Haken abseilen. Weil die Stände keinen zweiten haben.
Ist aber eine Unternehmung bei der man Erfahrung braucht. Der Rückzug ist nicht einfach.
Zu meiner Person 10 Jahre Klettern auch viel Alpin. Tourenleiter beim SAC incl. Sportkletterleiter. Also, kein Spinner der sich mal auskotzen möchte.
Würde mich freuen wenn man das Topo ändert
Im Zustieg noch Firn, könnte noch einige Zeit so bleiben.
Den 3 Kollegen die hinter uns eingestiegen sind möchten wir uns sehr entschuldigen. Der Steinschlag in der 5. und 6. Seillänge war absolut nicht zu verhindern. Wir haben uns bemüht. Ich hoffe es hat keiner was abbekommen.
Gute Entscheidung von euch wieder abzuziehen.
Gute Entscheidung von euch wieder abzuziehen.
Routeninformationen
Roggalspitze Ostwand (2673m)
Ostwand Der Einstieg ist nicht ganz einfach zu finden. Dieser ist mit einem Bohrhaken und einem Seilstücl markiert. Dieser befindet sich aber auf einem Absatz den man nicht gut einsehen kann. Dieser ist genau auf Höhe des markanten Kalkkopfs in der Schuttrinne. Das Foto zum Topo passt gut.
Der eigentliche Beginn der 1SL ist aber nochmal ca. 5m höher. Am besten von unten rechts anklettern. 2 Bohhaken mit einer Schlinge verbunden.
Die 1 SL ist eine klasse Kletterei, tolle Risse. Aber friends der mittleren Grösse sehr hilfreich. An der alten Schlinge rechts weiter.
Der Stand sind zwei Bohrhaken mit einer Ketten verbunden. Das ist dann aber der letzte Stand mit zwei Bohrhaken!
Die weiteren Seillängen haben immer einen Stand an einem Bühlerhaken!
Die Zwischensicherungen sind sehr spärlich und dadurch der Routenverlauf muss man suchen. Aber immer der logischen Linie nach.
4 SL folgt einer Verschneidung nach links, hier den 2ten Haken links mit 60cm Schlinge verlängern.
Vom Stand 4 SL zu 5 SL keine Zwischenhaken sehr brüchig aber einfach. Vom Stand 4 SL genau gerade hochschauen, an der Felswand kann man den Bühlerhaken sehen. Viel Glück dabei.
6SL stimmt nicht mit dem Topo überein. Hier immer nach links, die Schwierigkeit ist max. II nicht IV. Dann auch wieder der Felswand lang und dann kommt ein Bohrhaken hier senkrecht zum Stand 7SL.
Die 8SL haben wir nur teilweise gemacht, der Verschneidung nach hier ist ein Bohrhaken auf der linken Seite. Aber schlecht zu sehen. Danach haben wir den Rückzug angetreten, die Verschneidung war uns zu nass/rutschig.
Material: 60m Seil reicht auch wenn Rückzug, bietet aber keine Redunanz bei Steinschlag.
1/2 Satz Friends; klein, mittel, gross
1/2 Satz Klemmkeile
uns haben 2 Beal 5,5mm Dyneema Schnüre gute Dienste geleistet.
Rückzug keine einfache Sache, hier Expressen einhängen und den Partner dann zum Stand ziehen. Besonders 4 Seillänge.
Vom Stand 2 SL kommt man mit 2 60m Seilen komplett bis zum Boden.
Aber der Rückzug ist sehr steinschlägig.
Handyempfang ist in der Route gegeben A1.
Der eigentliche Beginn der 1SL ist aber nochmal ca. 5m höher. Am besten von unten rechts anklettern. 2 Bohhaken mit einer Schlinge verbunden.
Die 1 SL ist eine klasse Kletterei, tolle Risse. Aber friends der mittleren Grösse sehr hilfreich. An der alten Schlinge rechts weiter.
Der Stand sind zwei Bohrhaken mit einer Ketten verbunden. Das ist dann aber der letzte Stand mit zwei Bohrhaken!
Die weiteren Seillängen haben immer einen Stand an einem Bühlerhaken!
Die Zwischensicherungen sind sehr spärlich und dadurch der Routenverlauf muss man suchen. Aber immer der logischen Linie nach.
4 SL folgt einer Verschneidung nach links, hier den 2ten Haken links mit 60cm Schlinge verlängern.
Vom Stand 4 SL zu 5 SL keine Zwischenhaken sehr brüchig aber einfach. Vom Stand 4 SL genau gerade hochschauen, an der Felswand kann man den Bühlerhaken sehen. Viel Glück dabei.
6SL stimmt nicht mit dem Topo überein. Hier immer nach links, die Schwierigkeit ist max. II nicht IV. Dann auch wieder der Felswand lang und dann kommt ein Bohrhaken hier senkrecht zum Stand 7SL.
Die 8SL haben wir nur teilweise gemacht, der Verschneidung nach hier ist ein Bohrhaken auf der linken Seite. Aber schlecht zu sehen. Danach haben wir den Rückzug angetreten, die Verschneidung war uns zu nass/rutschig.
Material: 60m Seil reicht auch wenn Rückzug, bietet aber keine Redunanz bei Steinschlag.
1/2 Satz Friends; klein, mittel, gross
1/2 Satz Klemmkeile
uns haben 2 Beal 5,5mm Dyneema Schnüre gute Dienste geleistet.
Rückzug keine einfache Sache, hier Expressen einhängen und den Partner dann zum Stand ziehen. Besonders 4 Seillänge.
Vom Stand 2 SL kommt man mit 2 60m Seilen komplett bis zum Boden.
Aber der Rückzug ist sehr steinschlägig.
Handyempfang ist in der Route gegeben A1.
Vom Spullersee Richtung Ravensburgerhütte, auf halben Zustieg zur Hütte kann man das Tal queren und auf dem Fahrweg laufen. Man muss nicht unbedingt zur Hütte. Dann Richtung Brazer Stafel, aber auch hier vorher rechts dem Güterweg folgen (nicht über den Fluss).
Bis man zu einem auffälligen Kieshaufen kommt, kleines Stauwehr. Hier dem Trampelpfad folgen. Am Einstieg der Norgrat vorbei. Danach im Kies aufwärts immer der Wand lang. Steil und schuttig, im Frühsommer noch Firnreste. Alpine Erfahrung notwendig.
Bis man zu einem auffälligen Kieshaufen kommt, kleines Stauwehr. Hier dem Trampelpfad folgen. Am Einstieg der Norgrat vorbei. Danach im Kies aufwärts immer der Wand lang. Steil und schuttig, im Frühsommer noch Firnreste. Alpine Erfahrung notwendig.
Letzte Änderung: 04.07.2011, 21:25Aufrufe: 1821 mal angezeigt