Sulzfluh (2818m)03.04.2026
Verhältnisse vom 20.06.2025
Hochmaderer (2823m): Südost-Pfeiler
Im Augenblick sehr gute Startbedingungen für Touren von der Bielerhöhe weg. Die Silvrettastrasse ist aktuell zwischen Vermuntstausee und Partenen gesperrt, und sie kann nur von der Paznauner Seite aus befahren werden. Dafür wird keine Straßenmaut erhoben und es gibt keinen lauten Durchgangsverkehr und keine Motorräder. Himmlische Ruhe auf der Bielerhöhe! Wir sind vom Vermuntstausee, wo es gute Parkmöglichkeiten gibt, den Bergpfad ins Maderneratal hochgestiegen. Der Einstieg ist gut zu finden, auf ca. 2350m den Weg zum Hochmadererjoch nach rechts verlassen und zum Wandfuß des Südostpfeilers hinüberqueren.
Aus der Ferne betrachtet besteht der Hochmaderer aus vielen riesigen Pfeilern, die sich nach oben hin an den Gipfelpfeiler anlehnen. Der Gipfelpfeiler baut sich vom Hochmadererjoch nach Norden auf. Er ist vom Südostpfeiler durch eine riesige Schlucht getrennt, die sich fast bis zum Gipfel hochzieht. Rechts dieser Schlucht befindet sich der Südostpfeiler und am tiefsten Punkt ist der Einstieg. Die ganze Tour ist nichts für reine Sportkletterer, da sie ziemlich alpin angehaucht ist, d.h. der Kletterschwierigkeitsgrad sagt nichts über die tatsächlichen Schwierigkeiten aus: Orientierungsprobleme, besonders im unteren, plattigen Teil lange Hakenabstände (max. 2 Haken bei 45m-Seillängen), schlechte natürliche Sicherungsmöglichkeiten. Wir sind in der 3. SL von der Route abgekommen und waren sofort in sehr heiklem Gelände, wo wir einen schwindlichen Stand aus 2 Cams bauen mußten. Wir hatten keinen Plan mehr, wo die Originalroute verlaufen sollte, zum Glück kam 20m über uns der grüne Absatz, wo fast alle eingerichteten Routen enden. Nur die SO-Pfeiler-Route geht dann noch in jetzt steilerem, aber griffigerem Gelände drei 40m-SLen nach oben. Die letzte SL ist die schwierigste, man möchte Zwischensicherungen zwischen den 3 Haken im Zehnmeterabstand legen, aber in dem plattigen Silvrettagneis geht nichts. Der 3. Haken befindet sich in der überhängenden Begrenzungswand einer steil nach oben führenden Rinne. Nicht die Rinne weitergehen, sondern beim Haken über die Begrenzungswand auf den Absatz darüber klettern. Hier befindet sich unmittelbar darüber der von unten nicht sichtbare letzte eingerichtete Standplatz. Von hier aus wieder über einen horizontalen Absatz über eine gratartige Rippe ca. drei SL (III ) nach oben. Es müssen alle Sicherungen selbst gelegt werden. Bei einem hausgroßen Block, der die Rippe versperrt, sind wird rechts vorbei (eine Stelle sehr ausgesetzt) und am oberen Fuß des Blocks nach links bis zu einem kleinen Grasband geklettert. Um die Kante herum öffnet sich ein nach SW ausgerichteter mäßig steiler Hang, der leicht links haltend ca. 150 m nach oben verfolgt wird (I-II Gelände). Wo sich das Gelände aufsteilt, gibt es eine Möglichkeit über eine weitere Gras/Felskante nach links zu queren. Um die Kante herum ist nun in nordwestlicher Richtung das Gipfelkreuz zu sehen. In steilem Gehgelände an geeigneten Stellen wieder mehrere Rinnen überqueren, um dann im schotterigen und steilen Gipfelhang bis zum Sattel kurz unter dem Gipfelkreuz hochzusteigen. Abstieg über den teils schotterigen Normalweg über ein längeres Schneefeld hinunter ins Hochmadererjoch.
Aus der Ferne betrachtet besteht der Hochmaderer aus vielen riesigen Pfeilern, die sich nach oben hin an den Gipfelpfeiler anlehnen. Der Gipfelpfeiler baut sich vom Hochmadererjoch nach Norden auf. Er ist vom Südostpfeiler durch eine riesige Schlucht getrennt, die sich fast bis zum Gipfel hochzieht. Rechts dieser Schlucht befindet sich der Südostpfeiler und am tiefsten Punkt ist der Einstieg. Die ganze Tour ist nichts für reine Sportkletterer, da sie ziemlich alpin angehaucht ist, d.h. der Kletterschwierigkeitsgrad sagt nichts über die tatsächlichen Schwierigkeiten aus: Orientierungsprobleme, besonders im unteren, plattigen Teil lange Hakenabstände (max. 2 Haken bei 45m-Seillängen), schlechte natürliche Sicherungsmöglichkeiten. Wir sind in der 3. SL von der Route abgekommen und waren sofort in sehr heiklem Gelände, wo wir einen schwindlichen Stand aus 2 Cams bauen mußten. Wir hatten keinen Plan mehr, wo die Originalroute verlaufen sollte, zum Glück kam 20m über uns der grüne Absatz, wo fast alle eingerichteten Routen enden. Nur die SO-Pfeiler-Route geht dann noch in jetzt steilerem, aber griffigerem Gelände drei 40m-SLen nach oben. Die letzte SL ist die schwierigste, man möchte Zwischensicherungen zwischen den 3 Haken im Zehnmeterabstand legen, aber in dem plattigen Silvrettagneis geht nichts. Der 3. Haken befindet sich in der überhängenden Begrenzungswand einer steil nach oben führenden Rinne. Nicht die Rinne weitergehen, sondern beim Haken über die Begrenzungswand auf den Absatz darüber klettern. Hier befindet sich unmittelbar darüber der von unten nicht sichtbare letzte eingerichtete Standplatz. Von hier aus wieder über einen horizontalen Absatz über eine gratartige Rippe ca. drei SL (III ) nach oben. Es müssen alle Sicherungen selbst gelegt werden. Bei einem hausgroßen Block, der die Rippe versperrt, sind wird rechts vorbei (eine Stelle sehr ausgesetzt) und am oberen Fuß des Blocks nach links bis zu einem kleinen Grasband geklettert. Um die Kante herum öffnet sich ein nach SW ausgerichteter mäßig steiler Hang, der leicht links haltend ca. 150 m nach oben verfolgt wird (I-II Gelände). Wo sich das Gelände aufsteilt, gibt es eine Möglichkeit über eine weitere Gras/Felskante nach links zu queren. Um die Kante herum ist nun in nordwestlicher Richtung das Gipfelkreuz zu sehen. In steilem Gehgelände an geeigneten Stellen wieder mehrere Rinnen überqueren, um dann im schotterigen und steilen Gipfelhang bis zum Sattel kurz unter dem Gipfelkreuz hochzusteigen. Abstieg über den teils schotterigen Normalweg über ein längeres Schneefeld hinunter ins Hochmadererjoch.
Solange es nicht regnet, hervorragende Tourenbedingungen
Letzte Änderung: 22.06.2025, 16:05Aufrufe: 789 mal angezeigt
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