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WanderungSehr guter Eintrag
Doris Dörig
Unterwegs mit: Werner Maccani
2 Personen
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
ausgezeichnet
Nach einer sehr erholsamen Nacht im Kurhaus Voralp und einem frühen Thermoskannenfrühstück zuerst hinunter zum See gewandert, der noch im morgendlichen Nebel versteckt war. Auf der anderen Talseite wieder hinauf bis zur Forststrasse und dann dem Wegweiser Margelkopf, Oberlänggli gefolgt.
Durch Laub und Fichtenwälder steil bergauf, auf dem Wanderweg bis zur Alp Ober Länggli gegangen und dann nach rechts abgezweigt Richtung Gamsberg, der von dort aus bereits prominent zu sehen ist.
Über Kuhwege, Gras, Felsen und Schotter weiter bis zum Sattel links vom Gamsberg. Kurz vor dem Sattel sieht man rechts die Rinne. Das Couloir wird auch Doppelgleis genannt.
Der Einstieg erfolgt in die rechte Rinne, die trocken war und sehr griffig. Nach ca. 2 Dritteln wird die rechte Rinne zu steil und man muss in die linke Rinne ausweichen. Den Zwischenraum kann man über ein Felsband überqueren, es gibt auch einen Bohrhaken, der aber wackelt.
In der linken Rinne weiter zum Ausstieg, wo uns ein Bergsteiger begegnet ist, der den Gamsberg überquert hat.
Am Gipfelgrat gibt es noch ein paar Auf- und Abstiege auf einem gut ausgetretenen Weg, der aber sehr ausgesetzt ist.
Aufstieg zum Gipfel, der mit einem Steinmändli markiert ist.
Noch schnell das Panorama zu den Churfirsten, den Walensee und auf der anderen Seite die Alvierkette genossen und den Blick ins Rheintal und dann schnell wieder abgestiegen, da von Glarus her der Nebel aufgestiegen ist.
Beim Aufstieg in der Rinne hatte ich ein wenig Sorgen, ob der Abstieg womöglich heikler wäre als der Aufstieg, aber diese Sorge war unbegründet, weil es in der Rinne gute Tritte gibt und man sich meistens links und rechts am Fels mit den Händen abspreizen konnte. Mein Begleiter hat den Abstieg rückwärts gemacht und ich habe nach vorne geschaut, wodurch ich viel effizienter war. Aber jeder so, wie er sich selber sicher fühlt.
Am Ende des Schotterfeldes eine erste Pause (nach 5 Stunden) und dann gemütlicher Abstieg zum Voralpsee, in dem ich mir noch ein Bad gegönnt habe.
Der Gamsberg ist Teil des Projektes Churfisten and more und ich wusste nicht, ob er machbar ist. Ich wäre auch bereit gewesen, wieder umzudrehen, wenn ich mir nicht sicher gewesen wäre. Aber durch die guten Bedingungen (trockene Felsen) habe ich mich absolut sicher gefühlt.
Den ganzen Sommer gut machbar, aber nur bei trockenem Wetter
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Letzte Änderung: 06.07.2025, 18:12Aufrufe: 1070 mal angezeigt

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Gamsberg (2385m)

Vom Voralpsee durch die Ostrinne auf den Gamsberg

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Wanderung

T 5

1300 hm

4.0 h

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