Menu öffnen Profil öffnen
WanderungSehr guter Eintrag
1 Person
5-20 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
ausgezeichnet
Der höchste Wandergipfel in Zermatt
Um 7 Uhr bin ich mit dem ersten Zug auf den Gornergrat gefahren und hatte einen schönen Sitzplatz in der Bahn mit Blick aufs Matterhorn, das bereits von der Sonne beschienen war.
Hinter der Sternwarte Gornergrat beginnt zuerst der Wanderrundweg für Touristen, danach zweigt der rot-weisse Wanderweg Richtung Hohtälli ab. Der Weg führt grossteils auf dem Grat, der sich aus groben Steinblöcken gebildet hat und geht mehrmals bergab und wieder bergauf. Der ersten Meilenstein, den man erreicht, ist die Hohtälli Seilbahn, aber hier hat man erst 1/3 des 5 km langen Weges geschafft.
Danach beginnt der gut markierte bau-weisse Wanderweg, der teilweise auf sandigen Wegen über natürliche Bänder führt und teilweise auf dem Grat. Die Stahlseile, die früher zur Sicherung vorgesehen waren, sind nicht mehr intakt.
Vorbei an der Seilbahnstation Rote Nase führt der Weg südlich des Grates, sehr ausgesetzt und mündet in einem steilen Anstieg zur Bergstation des 2017 aufgelassenen Stockhorn Schleppliftes. Das Gebäude ist noch intakt, die Liftbügel liegen noch dort, aber die Stützen wurden durch Lawinen beschädigt.
Von hier aus sieht man bereits den Gipfel und den Weg auf dem Grat, der über grosse Steinblöcke führt, welche erahnen lassen, wie der Berg langsam zerbricht.
Kurz vor dem Gipfel beginnt nördlich der Gletscher, der sich ca. 5 m vom Weg zurückgezogen hat und dann sieht man einen Wegweiser Richtung Hohtälli. Zum Schluss gibt es noch ein paar Steinplatten zu erklettern, bis man mit der Aussicht vom Gipfel geniessen kann.
Dom, Täschhorn, Alphubel und Strahlhorn sieht man links, rechts die Kette von der Dufourspitze über Lyskamm, Castor, Pollux bis zum Breithorn und dann noch das Matterhorn, Dent Blanche, Obergabelhorn, Zinalrothorn, Weisshorn und Bishorn. Erst hier kann man den Anblick so richtig geniessen, denn währen der Wanderung muss man sich auf den Weg und die Steine konzentrieren und kann den Blick nur schweifen lassen, wann man eine Pause macht. Die Steine sind übrigens extrem interessant, weil man immer wieder über verschiedene Schichten geht, wo die Blöcke noch sichtbar sind und auch die Sprünge, wo die Steine langsam zerbrechen werden. Teilweise sind die Felsen rot, also eisenhältig, dann grau und glänzend (Schiefer) und dazwischen gibt es Schichten aus weissem Kristall.

Am Weg zurück gibt es dann noch einige Gegenanstiege und bei der Abfahrt mit der Gornergratbahn habe ich noch einen Zwischenstopp im Rotenboden gemacht, um den Fotospot Riffelsee + Matterhorn abzulichten.

Fazit: So nah ist man den Viertausendern auf keinem anderen Wanderweg. Auf 7 der oben genannanten Berge war ich schon und den einen oder den anderen werde ich mir noch gönnen :-)
Verhältnis Bilder
Persönliche Bilder
Letzte Änderung: 26.08.2025, 10:07Aufrufe: 2377 mal angezeigt

Metadaten

Lawinenrisiko-Indikator (Prognose)

Neuschneemenge (PowderGuide)

Lawinenprognose

Webcams

Stockhorn (3532m)

Gornergrat - Hohtälli - Stockhorn

Alle Routendetails ansehen

Wanderung

T 3

574 hm

3.0 h

Karte