Verhältnisse vom 08.09.2004
Eigernordwand/Heckmair
Die optimale Hochdruckwetterlage der vergangenen Woche schaffte in der Heckmairführe recht gute Verhältnisse. Schmelzwassereis war praktisch keines mehr vorhanden, allerdings ist durch die starke Ausaperung des 2. Eisfeldes der Übergang vom 1. Eisfeld zum 2. E. ziemlich heikel (3 Sl. schlecht gesicherte Platten). Die Bedingungen in der Rampe, insbesondere der Wasserfallkamin (schön vereist) waren gut. Stände sind fast alle mit mehr oder weniger schlechten Normalhaken eingerichtet gewesen, ein paar Haken sollte man trotzdem dabei haben.
Außer uns waren noch zwei Seilschaften in der Wand, die das herrliche Wetter ausnutzten.
Es gab kaum Steinschlag, nur ein paar Eisbröckchen fielen in der Nachmittagssonne herab.
Außer uns waren noch zwei Seilschaften in der Wand, die das herrliche Wetter ausnutzten.
Es gab kaum Steinschlag, nur ein paar Eisbröckchen fielen in der Nachmittagssonne herab.
Wenn das neue Tief nicht zu heftig ausfällt, geht die Route sicherlich noch ein paar Wochen.
Insgesamt bot die Tour 2 Tage lang außerordentliche Eindrücke, die ich in dieser Form noch an keinem Berg erlebt habe.
Routeninformationen
Eigernordwand/Heckmair
Letzte Änderung: 11.09.2004, 10:51Aufrufe: 611 mal angezeigt