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HochtourGuter Eintrag
2 Personen
Hauptziel nicht erreicht
Gut, außer vielleicht etwas zu warm. Aufbruch am Biwak um 5h. Der Firn war morgens am Beginn des Driestgletschers sehr hart, dafür waren Steigeisen nötig, ebenso für die bereits ausgeaperte Stelle, die im unteren Bereich zu überqueren ist. Dann perfekter Firn, ab 3400 m wurde es bereits deutlich weicher. Der Gletscher hat wenige, schmale und gut sichtbare Spalten. Am Übergang vom Firn zum Einstieg in die Wand ist eine Randspalte, die aber noch nicht allzu groß ist. An der Stelle, wo man einsteigt, kommt man sehr gut rüber, muss aber trotzdem ein bisschen aufpassen. In der Wand und am Grat alles trocken. Wir sind in der heiklen, brüchigen Rinne direkt zum Grat hoch (schien uns logisch so), anders als bei Silbernagel beschrieben. Am Grat 2x Stand gemacht (siehe Bilder).
Abstieg: (bei uns um die Mittagszeit) deutlich weicherer Schnee, aber noch gut zu gehen, kein starkes Einsinken oder weicher Pflotsch.

Die Tour ist im Topoführer Berner Alpen von D. Silbernagel beschrieben (Nr. 28). Für eine ZS- Berwertung erschien uns die heikle 4c am Grataufschwung etwas happig.
nein
nein
Bleibt so, niedrigere Temperaturen wären von Vorteil, Randspalte wird größer werden.
Sehr schöne, nicht überlaufene Gegend. Das Fusshornbiwak ist klasse. Ein gemütliches Holzhüttchen mit einem Vorraum für Schuhe und Ausrüstung, innen ein Gasherd mit 2 Kochstellen, gemütliche Lager, Kerzen, Thermoskanne, Töpfe...alles da. Wir trafen es sehr ordentlich und sauber an (danke an die Vorgänger!) und haben es ebenso verlassen.
Die äußere Türe ist nicht abgeschlossen, der Schlüssel für die innere Tür hängt in einem kleinen gelben Kästchen links neben dieser.
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Letzte Änderung: 22.07.2015, 15:29Aufrufe: 3335 mal angezeigt

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Rotstock (3699m)

Südwestgrat vom Fusshornbiwak

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