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Verhältnisse vom 15.11.2015

Fahnenstock (2612m): ab Sardonahütte

WanderungGuter Eintrag
2 Personen
Hauptziel erreicht
Samstag: überwiegend sonnig, mit teils kräftigem Wind. Sonntag: meist bedeckt, starker Wind mit stürmischen Böen.Beide Tage trocken.Temperaturmäßig zeigte sich der Sonntag einen kleinen Tick wärmer, als der Samstag.

Die oben hinterlegte Gehzeit bezieht sich nur von der Hütte bis zum Gipfel. Bis hinab nach St. Martin ist mit einer Gesamtgehzeit von ca. 6 Stunden zu rechnen. Über einen hübschen Pfad kann man auch bis Vättis absteigen (gesamt: 8 h). Mit dem PKW ist es derzeit nur erlaubt, bis zur Staumauer hinaufzufahren (Gehzeit Staumauer - St. Martin: 45 min.). Die Sardonahütte ist derzeit nicht mehr bewirtschaftet, verfügt aber über einen sehr gemütlichen Winterraum.

Bereits vor zwei Wochen bin ich ein Stück dieses Weges gegangen, wobei das schattenbegünstigte Teilstück durch den Nordhang hindurch teilweise noch von Schnee und kleineren Vereisungen garniert war. Diese sind nun fast gänzlich verschwunden. die Weiterführung der Route durch den Südosthang ist derzeit ohnehin schneefrei. Gleiches gilt für den Aufstieg zum Fahnenstock gemäß oben beschriebener Route. Die Nordflanken in Richtung Weißtannental hingegen machen einen recht winterlichen Eindruck. Wer etwa von der Calfeisenseite her über den Heubützlipass ins Weißtannental hinübergelangen will, sollte mit Steigeisen und Pickel gerüstet sein.
Eine Unpässlichkeit am Samstag abend führte zu einer unvorhergesehenen Nachtexkursion, die wir, zumindest im Nachhinein betrachtet, als ein anregendes Abenteuer in Erinnerung behalten. Eigentlich war es unsere Absicht, im kleinen Schräawishüttli zu nächtigen. Bei dieser Selbstversorgerunterkunft ist laut Internet eine Anmeldung beim Hüttenchef nötig, was auch erfolgt ist. Wir erreichten, exakt im Zeitmanagement liegend, mit einbrechender Dunkelheit das Hüttchen, welches wir dummerweise verschlossen vorfanden. Ich möchte dem Hüttenchef diesbezüglich keine Vorwürfe mache, vermutlich ist er darüber einfach nicht informiert worden.

Wir beschlossen kurzum, die Stirnlampen herauszukramen, und uns auf den Weg zur Sardonahütte zu machen. Nach meiner Grobschätzung sollten wir dafür anderthalb Stunden benötigen, schlußendlich waren es aber drei. Ende gut, alles gut: als wir gegen 21.15 h endlich an der Sardonahütte ankamen, waren dort bereits vier Mannen eingerichtet. Die Stube war mollig warm, das Feuer knisterte im Ofen, und wir konnten somit unverzüglich mit dem Kochen beginnen.
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Letzte Änderung: 16.11.2015, 17:23Aufrufe: 2814 mal angezeigt

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Fahnenstock (2612m)

ab Sardonahütte

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