Bächenstock (3011m)01.02.2026
Verhältnisse vom 02.02.2026
Rossbodenstock (2836m): Oberalppass - Pazolastock - Martschallücke - Rossbodenstock
An diesem tollen Tag durfte man nicht zu Hause bleiben, zumal bereits um 18 Uhr eine Föhnwarnung angesagt war.
Start am Oberalppass, auf einer guten Spur hinauf zum Sattel unter dem Pazolastock. Der Übergang über Nurschalas war etwas rutschig. Den Pazolastock haben wir ausgelassen und sind direkt weiter zum Rheinquellenstock. Sehr guter Trittschnee.
Abfahrt zum Lai da Tuma: Im Gipfelbereich hart und eisig, zudem mit Klotzen von einem Schneerutsch, danach wunderbarer Pulver und genug Platz für eigene Linien.
Von unten sah der direkte Aufstieg zum Rossbodenstock zu heikel aus, daher sind wir nochmals zum Rheinquellenstock aufgestiegen und haben den Rossbodenstock über den Grat erreicht. Die Bedingungen waren gut, Steigeisen und Pickel wurden nicht benötigt – ausser an einer ziemlich exponierten Stelle, wo zusätzliches Schaufeln zur Entschärfung beitrug (danke, Niki!).
Nach allen Strapazen erreicht man das breite Gipfelplateau. Im Süden eine Nebelwand, die wie ein Tsunami aussah.
Abfahrt Richtung Andermatt: Im Gipfelbereich steil und äusserst steinig, etwa 100 Höhenmeter ebenfalls hart, ansonsten genug Schnee für risikofreie Turns. Die letzten 400 Höhenmeter erfordern Beinarbeit und Reaktionsvermögen wegen aperer Grasinseln; der Schnee in der Sonne ist schwer und inhomogen.
Auf mehreren Hängen sind grosse Lawinen abgegangen, die wirklich den gesamten Hang mitgenommen haben. Zum Glück ist der steile Teil der Abfahrt oft befahren. Einige kleine Rutsche haben wir zudem nachträglich beobachtet.
Wir waren alleine auf die Route, herrlich ruhig.
Start am Oberalppass, auf einer guten Spur hinauf zum Sattel unter dem Pazolastock. Der Übergang über Nurschalas war etwas rutschig. Den Pazolastock haben wir ausgelassen und sind direkt weiter zum Rheinquellenstock. Sehr guter Trittschnee.
Abfahrt zum Lai da Tuma: Im Gipfelbereich hart und eisig, zudem mit Klotzen von einem Schneerutsch, danach wunderbarer Pulver und genug Platz für eigene Linien.
Von unten sah der direkte Aufstieg zum Rossbodenstock zu heikel aus, daher sind wir nochmals zum Rheinquellenstock aufgestiegen und haben den Rossbodenstock über den Grat erreicht. Die Bedingungen waren gut, Steigeisen und Pickel wurden nicht benötigt – ausser an einer ziemlich exponierten Stelle, wo zusätzliches Schaufeln zur Entschärfung beitrug (danke, Niki!).
Nach allen Strapazen erreicht man das breite Gipfelplateau. Im Süden eine Nebelwand, die wie ein Tsunami aussah.
Abfahrt Richtung Andermatt: Im Gipfelbereich steil und äusserst steinig, etwa 100 Höhenmeter ebenfalls hart, ansonsten genug Schnee für risikofreie Turns. Die letzten 400 Höhenmeter erfordern Beinarbeit und Reaktionsvermögen wegen aperer Grasinseln; der Schnee in der Sonne ist schwer und inhomogen.
Auf mehreren Hängen sind grosse Lawinen abgegangen, die wirklich den gesamten Hang mitgenommen haben. Zum Glück ist der steile Teil der Abfahrt oft befahren. Einige kleine Rutsche haben wir zudem nachträglich beobachtet.
Wir waren alleine auf die Route, herrlich ruhig.
Mehr Triebschnee mit dem Wind, sonst gleich bis besser.
Letzte Änderung: 02.02.2026, 19:50Aufrufe: 1955 mal angezeigt
Rossbodenstock (2836m)
Oberalppass - Pazolastock - Martschallücke - Rossbodenstock
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