Mariannehubel (2155m)15.02.2026
Verhältnisse vom 15.02.2026
Giferspitz (2542m): Mürni - Giferhüttli - N-Grat - N-Flanke - Mürni
Start 9 Uhr bei -5 Grad am Parkplatz P1355 ganz zuhinterst in Turbach. Nach der Brücke direkt die Hänge über Sägeberg bis P 1534, wo man auf die Skiroute trifft. Bereits hier ausreichend Schneeauflage, Spur bereits angelegt. Auf guter Spur bis Giferhüttli, etwas oberhalb dann bereits unverspurtes Gelände. Erster Felsaufschwung Portage, weiter auf Ski bis P2377m. Hier Skidepot, weiter über den Gratrücken mit Steigeisen. Ohne ginge auch, aber wenn sie schon dabei sind macht nutzen ja durchaus Sinn. Gibt ja keinen Preis für Eiertanz. Am Gipfel recht windig, gleicher Weg retour.
Abfahrt in besten Powder (ca. 20 cm) bis P1666, dann ostseitig durch den Wald bis P1366. Hier bereits etwas schwer und ruppig, aber auf hohen Niveau geklagt.
Zweiter Aufstieg um 13:30 Uhr, nunmehr in der Sonne bei Plusgraden, aber immer noch guten Schnee, gen Rüwlishore. Skidepot etwa 200 m unterhalb Gipfel. Ohne Steigeisen Gipfelgrat eingespurt, teils zügiger, kalter Wind. Gipfel 14:45 Uhr erreicht, retour Skidepot. Herrliche Pulverhänge bis Turbach.
Abfahrt in besten Powder (ca. 20 cm) bis P1666, dann ostseitig durch den Wald bis P1366. Hier bereits etwas schwer und ruppig, aber auf hohen Niveau geklagt.
Zweiter Aufstieg um 13:30 Uhr, nunmehr in der Sonne bei Plusgraden, aber immer noch guten Schnee, gen Rüwlishore. Skidepot etwa 200 m unterhalb Gipfel. Ohne Steigeisen Gipfelgrat eingespurt, teils zügiger, kalter Wind. Gipfel 14:45 Uhr erreicht, retour Skidepot. Herrliche Pulverhänge bis Turbach.
Morgen mit Starkniederschlägen nicht mehr machbar.
Sehr defensive Tourplanung. Es war klar, dass beim ausgegebenen 3er in Kombination mit dem - am Alpennordhang wenn auch weniger markanten Altschneeproblem - wenige Gipfelziele wirklich vertretbar sind, v.a. wenn auch ein bisschen alpinistische Ansprüche gestellt werden. Giferspitz und Rüwlihore schienen gute Ziele zu sein. Die 1.38, die Skitourenguru für den Grataufstieg zum Giferspitz angab, schienen auch vertretbar zu sein. Am Ansatz des Nordgrats dann ein kurzer Austausch mit einem lokalen Bergführer, der bis hierher gespurt hatte und nicht mehr weiter aufstieg. „Giferspitz macht man nicht beim 3er“. Ist jetzt schwierig - wirft man seine gemeinsamen gut 1000 Touren Erfahrung sowie die mässige Risikoeinschätzung der KI in den Müll und fährt halt ab? Oder nimmt man zumindest selbst Augenschein? Wir handelten nach unserer Erfahrung und nahmen Augenschein. Heikel nahmen wir das Gehen auf dem Grat nicht war, einige wenige Wächten bedurften der Vorsicht. Dort wo der Schnee flächig lag war dieser eher dünn direkt auf Gras bzw. Fels abgelagert. Gefahrenzeichen - ausser dass die Flanken triebschneelastig waren und sicher sehr unvorteilhaft für eine Abfahrt wären - nahmen wir keine wahr.
Rüwlishore war oben stark abgeblasen, aufgrund des starken, unangenehmen Winds sparten wir uns den Weiterweg zur Wittstätthore, was vermutlich weitere 30 min in Anspruch genommen hätte.
Schöne Tour mit Tobi, Merci!
Rüwlishore war oben stark abgeblasen, aufgrund des starken, unangenehmen Winds sparten wir uns den Weiterweg zur Wittstätthore, was vermutlich weitere 30 min in Anspruch genommen hätte.
Schöne Tour mit Tobi, Merci!
Letzte Änderung: 15.02.2026, 21:37Aufrufe: 260 mal angezeigt
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Giferspitz (2542m)
Mürni - Giferhüttli - N-Grat - N-Flanke - Mürni
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