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Verhältnisse vom 26.02.2026

Eishora (2458m): Crapschalvakopf - Scherakopf - Rappakopf - Zwölfihorn - Eishora - Prapeinahorn

1 Person
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
gut
Oben: Sulz
Unten: Sulz
Gleich wie Lawinenbulletin wahrgenommen
Heute start um 10:00 ab ÖV Haltestelle Lohn GR Dorf. Es herrschen Frühlingstemperaturen, so, dass ich ganztags mit T-Shirt und ohne Handschuhe unterwegs sein konnte.
Somit ist es nicht verwunderlich, dass der Hang oberhalb von Lohn bereits jetzt schon nicht mehr viel Schnee aufweist. Doch auch für eine Abfahrt wird es noch gehen.
Beim Aufstieg tragender Sulz, somit komme ich schnell und ohne nennenswerte Probleme seelenalleine mit einer ganz kleinen Fellabfahrt und zuletzt unverspurt zum Scherakopf. Da eine Gruppe bei der Ankunft noch immer auf dem Rappakopf war, entscheide ich mich den ebenfalls unverspurten Crapschalvakopf noch mitzunehmen. Mit einem kleinen Umweg, der Wildruhezone zuliebe, fahre ich mit den Fellen noch kurz zum Crapschalvakopf hinab.
Wenn man im Voraus plant diesen Gipfel mitzunehmen, empfehle ich es direkt via Summapunt hochzusteigen.
Nun wieder zurück zum Scherakopf et voilà, die Gruppe fährt soeben vom Rappakopf ab. Weiter steige ich zum Rappakopf hoch und fahre kurz mit den Fellen hinab zur Farcletta da Dasch und steige hoch zum Zwölfihorn. Nun mit Fellen hinab zur Lügga und auf einer eingesulzten Spur weiter bis unterhalb vom Eishora, wo niemand diesen Gipfel riskiert hat. Zu recht auch, der Hang ist steil und stark sonnenexponiert. Ich kann es nicht lassen und steige steil südöstlich des Hangs, wo der Sulz bereits eine leichte Eisschicht hat hoch zum Eishora.
Eine Wechte versperrt mir hier die Nordsicht. Der weitete Gratverlauf nach E sieht vielversprechend aus, wäre da nicht eine kurze steile Passage zu meistern. Mein Bauchgefühl sagt nein, doch die Verlockung Zeit zu sparen war grösser. Doch nach nur 3 Meter Fellabstieg löse ich unter mir einen 10 Meter langen Rutsch aus. Ich habe schon viele Rutsche ausgelöst, aber dieser hier war doch viel zu einfach ausgelöst worden, ja, schon fast unerwartet.
Nun könnte ich theoretisch direkt auf dem Rutsch gefahrlos hinab steigen, so meistens in der Vergangenheit gemacht, doch um den Rutsch endgültig zu erreichen, sind da noch immer ein paar Meter abzusteigen. Was wenn genau da der Hang über mich löst?
Das Risiko ist dafür zu hoch. Ich steige gerne wieder zurück zum Einshorn und laufe mit den Ski mühsam seitwärts auf meiner Aufstiegsspur hinab. Nach einer weiteren Fellabfahrt traversiere ich den Hang und inspiziere mein ausgelöster Rutsch von unten und bestätige die aktuelle Lawinen Stufe 3+.
Bald erreiche ich eine glasige Spur, die mich direkt zum Parpeinahorn führt.
Auf gutem Sulz mit wenig Pulver fahre ich in nur 20 Minuten nach Mathon Dorf hinab, wo die Hänge etwas mehr Schnee aufweisen wie die oberhalb von Lohn Dorf.
Bei dieser Hitze nimmt die Schneemenge unten schnell ab.
Viel zu warm für Februar!
Verhältnis Bilder
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Routeninformationen

Eishora (2458m)

Crapschalvakopf - Scherakopf - Rappakopf - Zwölfihorn - Eishora - Prapeinahorn
Von Lohn GR Dorf zum Crapschalvakopf - Scherakopf - Rappakopf - Zwölfihorn - Eishora - Prapeinahorn und hinab nach Mathon Dorf.
Letzte Änderung: 26.02.2026, 17:42Aufrufe: 305 mal angezeigt

Metadaten

Lawinenrisiko-Indikator (Prognose)

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Eishora (2458m)

Crapschalvakopf - Scherakopf - Rappakopf - Zwölfihorn - Eishora - Prapeinahorn


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