Riedchopf (2552m)25.02.2026
Verhältnisse vom 26.02.2026
Seelücke -Seehornscharte- Schweizerlücke : Seelücke-Seehornscharte-Schweizerlücke
Bis zur Zollwachhütte war gespurt. Oberhalb der Saarbrücker Hütte muss angesichts der plötzlich auftauchenden und bald wieder endenden Spuren, wie wir vermuteten, jemand vom Lawinenwarndienst per Hubschrauber abgesetzt worden sein, der dann ein wenig höher an geeigneter Stelle ein Schneeprofil gegraben hat. Danke für euren Einsatz! Den letzten Hang vor der Seelücke sind wir dann in Abständen gegangen. Der Schnee hatte sich aber schon sehr gut gesetzt und war entsprechend kompakt. Generell haben wir auf der ganzen Runde keine Setzungsgeräusche wahrgenommen. Der massive Schneefall hat sehr gut getan. In jeder Hinsicht. Wir sind trotzdem nicht bis zur Seehornscharte, hier schien uns der letzte Hang windbearbeitet. Andererseits konnten wir es ohnehin nicht erwarten, die Felle von den Skiern zu nehmen und abzufahren... Ein weiteres Argument war, dass wir bis zum Aufstieg zur Schweizerlücke nicht zu viel Zeit verstreichen lassen wollten. Dieser erwies sich dann allerdings lawinentechnisch für uns als unbedenklich. Während der letzten großen Niederschlagsperiode entlud sich der Hang bereits bis auf den Altschnee und war nurmehr mit den 10 cm Neuschnee vom letzten Wochenende bedeckt. Auch bei der Abfahrt bis ans Ende des Kromergletschers fanden wir ausgezeichnete (eigentlich Traum-)Verhältnisse vor. Nachdem es jedoch tatsächlich bis 2.300m geregnet haben muss, geriet das letzte Teilstück bis zum Seespitz angesichts des daraus resultierenden Bruchharschs de luxe nurmehr zu einer Pflichtübung. Zum Glück liegt jetzt soviel Schnee, dass man zumindest nicht noch zusätzlich durch die Steine lavieren muss.
Letzte Änderung: 26.02.2026, 20:00Aufrufe: 443 mal angezeigt
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