Diga / Orden – Lägh da Cavaloc – Plan Canin – Vadrec del Forno – Cap. del Forno – Vadrec di Vazzeda – Passo di Val Bona - retour02.04.2016
Routenbeschreibung
Passo di Val Bona (2947m)
Diga / Orden – Lägh da Cavaloc – Plan Canin – Vadrec del Forno – Cap. del Forno – Vadrec di Vazzeda – Passo di Val Bona - retour
Zufahrt:
Von Norden kommend auf der Autobahn A13 bis Abfahrt Thusis-Süd. Südwestwärts auf ausgebauter Straße nach Tiefencastel. Dort im Kreisverkehr auf die Julierpasstraße (N3) abbiegen und südwärts über Savognin am Marmorera-See vorbei nach Bivio. Weiter ostwärts über den Julierpass ins Engadin nach Silvaplana. Dort trifft man auf die Kantonalstraße 3, die von St. Moritz kommend südwestwärts zum Malojapass (1790 m) und ins Bergell führt. Auf dieser bis zum Ortsausgang von Maloja Bei erster Rechtskurve am Pass zweig links ein schmales Teersträßchen ab Richtung Salecina, bzw. Orden (Wegweiser mit Parkplatz-Schild). Nach ca. 300 m befindet sich an rechter Straßenseite ein großer geschotterter Parkplatz von Diga (1807 m). Weiter ist die Teerstraße nur noch für Zubringerdienste frei.
Route (Schwierigkeit: WT 4):
Rechts hinterm Parkplatz biegt der Wanderweg zum Lägh da Bitabergh ab vor der 42 m hohen, 171 m langen Bogenstaumauer der Bergeller Kraftwerke (ewz). Nach 21 Hochwasserkatastrophen im Bergell in 300 Jahren wurde dieses Stauwerk gegenüber dem Orlegna-Bach 1971 fertig gestellt. Die Teerstraße führt wenig bergab im Rechtsbogen um das natürliche 1,7 Mio m3 fassende Rückhaltebecken herum an wenigen Häuschen von Orden vorbei. Rechts ist im Winter eine Loipe oft gezogen. Die Straße endet am selbstverwalteten Ferien- und Kurshaus der Stiftung Salecina (1793 m). Es beginnt an überfahrbarer Fahrbrücke über den Orlegna-Bach dort ein Schotterweg, der in einer Linkskehre südwärts in den Wald hochführt. Einen Rechtsabzweig nach Motta Salacina, bzw. zum Lägh da Bitabergh ignoriert man. Man bleibt auf dem (im Winter) mit türkisfarbenen Holzstangen präparierten Wanderweg zum Lägh da Cavaloc. Rechts biegt zwischenzeitlich der Sommerweg dorthin ab über die Bosch da la Furcela. Nach 1 Std. erreicht man das Ostufer des Lägh da Cavloc mit seinem kleinen Restaurant (1907 m). Am Südufer zweigt ein Weg rechts nach Motta Salacina ab, bzw. der Rundwanderweg um den See herum (Wegweiser). Man bleibt auf dem Schotterweg südwärts zur sichtbaren Alp Cavlocc. Hier endet die Loipe mit einer Wendeschleife. Es beginnt nun ein Bergweg südwärts ins Val Forno stets an westlicher Schluchtseite vom Orlegna. Links an einer kleinen (privaten) Holzhütte vorbei mit Sitzgelegenheit gelangt man nach 30 min. zum Wegabzweig bei Plan Canin (1975 m). Geradeaus eine lawinenträchtige Muldenrinne gelangt man zum Passo del Muretto und nach Chiareggio (Italien), bzw. zum Ostweg zur Capanna del Forno. Der Winterzustieg führt jedoch nach rechts südwestwärts zur Wasserfassung Plancanin der ewz (1992 m). Stets unsteil läuft man nach Süden taleinwärts bis zu nächstem Sommer-Wegabzweig (nach links) zur CAS-Hütte an einem runden Granitstein rechts neben einer kleinen Holzbrücke (3 ¼ Std.). Der Winterzustieg verläuft aber geradeaus weiter südwärts zum Beginn des Vadrec del Forno. Nach rechts führt im Sommer ein blau-weiß signalisierter Steig zum Pass da Casnil Sud und westwärts zum Lägh da l’Albigna. Man orientiert sich jedoch an östlichen (linken) Gletscherrand und läuft auf dessen flacher Endmoräne bis sich an linker Seite die Felswände zurücklehnen und man zu einer schrofenreichen, schrägen Felsstufe gelangt. An deren linken Seite zieht eine Schuttrinne hinauf, die man dann nach rechts zu abflachenden Fels verläßt (im Sommer blau-weiße Markierung) hin zu einer bereits von unten sichtbaren kunststoffummantelten Eisenstange, deren oberes Ende leicht umgebogen ist. Von hier nach rechts ausholend, dann im linken Bogen hinauf zu nun endlich sichtbarer Capanna del Forno der SAC-Sektion Rorschach (2584 m), die 1889 erbaut, 1972 erweitert und 1986 angebaut wurde (4 ¼ Std. ab Parkplatz). Ostwärts führt ein Sommer-Bergsteig zum Sella del Forno. Um weiter nach Süden zu gelangen, muß man jedoch die Felsschwelle wieder hinab zum Forno-Gletscher auf ca. 2420 m Höhe. Auf dessen östlicher (in Blickrichtung linker) Seitenmoräne südwärts bis zu einem markanten, kleinen dreieckigen, pyramidenförmigen Stein. Dort biegt man nach links ab zum Gletscherfeld, welches von der Cima di Vazzeda hinab kommt. Seine kleinen Eisbrüche im Mittelfeld umgeht man stark links haltend. Zum Monte Rosso muß man noch mal links haltend durch blockiges Gelände nordwärts, immer links haltend zum Südwestkamm hinauf. Verläßt man den Gletscher mehr nach rechts zu sichtbarer unsteiler Schneerinne links von der Schneerinne unterhalb der Cima di Val Bona gelangt man zum Passo di Val Bona (2 Std. ab Fornohütte).
Abstieg:
Wie Aufstieg (5 Std.)
Von Norden kommend auf der Autobahn A13 bis Abfahrt Thusis-Süd. Südwestwärts auf ausgebauter Straße nach Tiefencastel. Dort im Kreisverkehr auf die Julierpasstraße (N3) abbiegen und südwärts über Savognin am Marmorera-See vorbei nach Bivio. Weiter ostwärts über den Julierpass ins Engadin nach Silvaplana. Dort trifft man auf die Kantonalstraße 3, die von St. Moritz kommend südwestwärts zum Malojapass (1790 m) und ins Bergell führt. Auf dieser bis zum Ortsausgang von Maloja Bei erster Rechtskurve am Pass zweig links ein schmales Teersträßchen ab Richtung Salecina, bzw. Orden (Wegweiser mit Parkplatz-Schild). Nach ca. 300 m befindet sich an rechter Straßenseite ein großer geschotterter Parkplatz von Diga (1807 m). Weiter ist die Teerstraße nur noch für Zubringerdienste frei.
Route (Schwierigkeit: WT 4):
Rechts hinterm Parkplatz biegt der Wanderweg zum Lägh da Bitabergh ab vor der 42 m hohen, 171 m langen Bogenstaumauer der Bergeller Kraftwerke (ewz). Nach 21 Hochwasserkatastrophen im Bergell in 300 Jahren wurde dieses Stauwerk gegenüber dem Orlegna-Bach 1971 fertig gestellt. Die Teerstraße führt wenig bergab im Rechtsbogen um das natürliche 1,7 Mio m3 fassende Rückhaltebecken herum an wenigen Häuschen von Orden vorbei. Rechts ist im Winter eine Loipe oft gezogen. Die Straße endet am selbstverwalteten Ferien- und Kurshaus der Stiftung Salecina (1793 m). Es beginnt an überfahrbarer Fahrbrücke über den Orlegna-Bach dort ein Schotterweg, der in einer Linkskehre südwärts in den Wald hochführt. Einen Rechtsabzweig nach Motta Salacina, bzw. zum Lägh da Bitabergh ignoriert man. Man bleibt auf dem (im Winter) mit türkisfarbenen Holzstangen präparierten Wanderweg zum Lägh da Cavaloc. Rechts biegt zwischenzeitlich der Sommerweg dorthin ab über die Bosch da la Furcela. Nach 1 Std. erreicht man das Ostufer des Lägh da Cavloc mit seinem kleinen Restaurant (1907 m). Am Südufer zweigt ein Weg rechts nach Motta Salacina ab, bzw. der Rundwanderweg um den See herum (Wegweiser). Man bleibt auf dem Schotterweg südwärts zur sichtbaren Alp Cavlocc. Hier endet die Loipe mit einer Wendeschleife. Es beginnt nun ein Bergweg südwärts ins Val Forno stets an westlicher Schluchtseite vom Orlegna. Links an einer kleinen (privaten) Holzhütte vorbei mit Sitzgelegenheit gelangt man nach 30 min. zum Wegabzweig bei Plan Canin (1975 m). Geradeaus eine lawinenträchtige Muldenrinne gelangt man zum Passo del Muretto und nach Chiareggio (Italien), bzw. zum Ostweg zur Capanna del Forno. Der Winterzustieg führt jedoch nach rechts südwestwärts zur Wasserfassung Plancanin der ewz (1992 m). Stets unsteil läuft man nach Süden taleinwärts bis zu nächstem Sommer-Wegabzweig (nach links) zur CAS-Hütte an einem runden Granitstein rechts neben einer kleinen Holzbrücke (3 ¼ Std.). Der Winterzustieg verläuft aber geradeaus weiter südwärts zum Beginn des Vadrec del Forno. Nach rechts führt im Sommer ein blau-weiß signalisierter Steig zum Pass da Casnil Sud und westwärts zum Lägh da l’Albigna. Man orientiert sich jedoch an östlichen (linken) Gletscherrand und läuft auf dessen flacher Endmoräne bis sich an linker Seite die Felswände zurücklehnen und man zu einer schrofenreichen, schrägen Felsstufe gelangt. An deren linken Seite zieht eine Schuttrinne hinauf, die man dann nach rechts zu abflachenden Fels verläßt (im Sommer blau-weiße Markierung) hin zu einer bereits von unten sichtbaren kunststoffummantelten Eisenstange, deren oberes Ende leicht umgebogen ist. Von hier nach rechts ausholend, dann im linken Bogen hinauf zu nun endlich sichtbarer Capanna del Forno der SAC-Sektion Rorschach (2584 m), die 1889 erbaut, 1972 erweitert und 1986 angebaut wurde (4 ¼ Std. ab Parkplatz). Ostwärts führt ein Sommer-Bergsteig zum Sella del Forno. Um weiter nach Süden zu gelangen, muß man jedoch die Felsschwelle wieder hinab zum Forno-Gletscher auf ca. 2420 m Höhe. Auf dessen östlicher (in Blickrichtung linker) Seitenmoräne südwärts bis zu einem markanten, kleinen dreieckigen, pyramidenförmigen Stein. Dort biegt man nach links ab zum Gletscherfeld, welches von der Cima di Vazzeda hinab kommt. Seine kleinen Eisbrüche im Mittelfeld umgeht man stark links haltend. Zum Monte Rosso muß man noch mal links haltend durch blockiges Gelände nordwärts, immer links haltend zum Südwestkamm hinauf. Verläßt man den Gletscher mehr nach rechts zu sichtbarer unsteiler Schneerinne links von der Schneerinne unterhalb der Cima di Val Bona gelangt man zum Passo di Val Bona (2 Std. ab Fornohütte).
Abstieg:
Wie Aufstieg (5 Std.)
Teleskopstöcke, Schneeschuhe, ggfs. Eisausrüstung
Verhältnisse zu dieser Route
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Passo di Val Bona (2947m)
Diga / Orden – Lägh da Cavaloc – Plan Canin – Vadrec del Forno – Cap. del Forno – Vadrec di Vazzeda – Passo di Val Bona - retour
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