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Routenbeschreibung
Hasliwand (900m)

Stella Polaris

Die Route ist zumindest im älteren Lechtalführer nicht enthalten. In der neuesten Ausgabe, Panico 2022 scheint sie drin zu sein (steht im Inhaltsverzeichnis). Man findet sie auch im neuesten (2021) Plaisir-Ost (Filidor). Auf der Übersichtstafel in Zams ist die Route nicht drauf. Man kann die Route gut ohne Topo finden und gehen. Unten einsteigen, und immer den Bh nach. Die Absicherung ist sehr gut (man clippt in der Regel die Sicherungen wenn man 0.5 m über der letzten steht) und der Fels ist durchweg fest und interessant. Seillängen sind in der Regel 25 m lang. Standplätze sind sehr angenehm. Eine sehr gute Alternative zur Headline. Schwierigkeitsangaben hier sind grob geschätzt.
Einstieg: Den Einstieg findet man, wenn man von der Headline (angeschrieben, aber sehr schwach, genau am untersten Teil der Wand, ca. 15 m nach links geht. Dort sieht man in einer Nische deutlich das Metallschild mit 'Stella Polaris'. Am Metallschild unten sieht man keinen Bh. Man geht auf kleinen Bändern waagrecht weit nach R (ca. 20 m), bis man auf die Bh-Reihe trifft. Der einstieg ist keine Kette, sondern ein einzelner Bh am Band.


SL1 (6-)Man steigt den Bh entlang gerade nach oben. Ganz oben (vor großer Latsche) nach R halten.
SL2 (6): Sehr schöne Wand einem Riss entlang nach oben. Ganz oben am Grat nochmal leicht nach L in die Wand zurück auf eine Latsche zu, von dort waagrecht über die Schlucht wo auch 4-5 andere Routen verlaufen. Alternativ, da wo man das erste Mal an den Grat kommt in die Schlucht. Dort ist direkt eine Standkette, oder man nimmt die Kette 4 m weiter in der Schlucht drin (dort ist nochmal auf Metallschild die Stella Polaris angeschrieben, damit man nicht in Headline (weiter R) oder Skin Cancer (weiter links) abbiegt (schön gemacht!).
SL3 (6+): Gerade hoch. Steil und nett. SL4 (6+/7-): den Traumpfeiler nach oben, öfter mal leicht Zickzack um die besten Leistchen zu erwischen. (die beiden Längen kann man zusammenlegen, dann 48 m)
SL5 (5+/6-): An der Kante hoch, dann nach L auf Grasband. Stand auf gutem Absatz zusammen mit Headline.
SL6 (7): Das Herzstück der Tour. Es geht 2 m links der Headline durch die Steilplatte an scharfen Schlitzen und Leisten nach oben. Vom erstem Meter weg ist es anspruchsvoll. Schlüsselstelle ist am 2. Bh Am Anfang sind die Sicherungen etwas weiter, aber es ist intelligent gebohrt, und die Clipppositionen sind immer gut und sicher. Eine alternative Variante quert am Hangelband 2 m nach R und steigt über die Headline aus (die hat im oberen bereich den besseren Fels und keine Botanik) - in dem Fall kann man dann die letzte länge der headline gehen, statt der etwas sandigen letzten Länge der Stella.
SL7 (6): Der Kante entlang (durch einen Busch) und zur offensichtlichen, unglaublich glatt aussehenden, Platte. Dort an guten Griffen unproblematisch nach oben. Der zweite Bh in der Platte (einer ist noch unten am Grat) ist zu weit R gebohrt (verlängern). Ab dem 3. Bh (der Platte) geht die Route nach R oben (nicht schön, da etwas sandig, und etwas botanisch). Es kommen da noch 2 Bh (die man erst sieht wenn man näher ist). Man kann auch vom 3. Bh nach L (ca. 5-6 m) zur Skin Cancer queren und über diese aussteigen.

Abstieg: Im Prinzip seilt man sehr einfach über die Route ab (auch vom Skin Cancer-Ausstieg), oder man wechselt in die Headline, oder, oder.... Die ganze wand ist voll von Ketten. Der Fels ist nicht sehr problematisch für Verhänger.
17 Exen, wenn man Seillängen zusammenhängt
Man steigt von Zams dem E5 entlang nach oben und biegt an einem großen Steinmann einen steilen Pfad nach oben zur Wand ab (von der Abzweigung 5-10 min). Die Stella Polaris ist die Route, die genau im untersten Teil der Wand startet, ca. 25 m links der Headline, mit Metallschild angeschrieben.
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Letzte Änderung: 12.06.2026, 10:03Alle Versionen vergleichenAufrufe: 876 mal angezeigt

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