Überschreitung (Tenna – Usserbärg – P 1730 - Allmeinihütta - Tenner Chrüz – Scalagrat – Südflanke – P 2142 – Bleichtaboda – Püscha – Tenna)08.02.2026
Routenbeschreibung
Schlüechtli (2283m)
Überschreitung (Tenna – Usserbärg – P 1730 - Allmeinihütta - Tenner Chrüz – Scalagrat – Südflanke – P 2142 – Bleichtaboda – Püscha – Tenna)
Anfahrt:
Von Süden (San Bernardino), bzw. Nordosten (Chur) fährt man auf der Autobahn A 13 (E 43) bis Ausfahrt Bonaduz. Von dort südwärts nach Bonaduz, wo man rechts abbiegt. Nun geradlinig westwärts auf der Versamerstraße, dann nach Süden drehend am Aussichtspunkt in die Rhein-Schlucht vorbei im Naturpark Beverin taleinwärts nach Versam in 4 Kehren hinauf. Dort gelangt man auf der in den 1980er Jahren errichteten Safierstraße nach dem im Jahr 1994 fertiggestellten 1,7 km langen Aclatobeltunnel in einer Linkskurve durch den brüchigen Bündner Schiefer die Häuser von Acla. Nach Süden verlässt man bald die 25 km lange Safierstraße rechts hinauf nach Tenna. Nach 4 Kehren erreicht man westwärts die Siedlung Tenna Mitte (Wegweiser 1642 m). Vor dem Kaufladen Volg biegt man rechts ab und fährt auf dem schmalen Sträßchen bis zum im Jahr 1957 restaurierten Kirchlein am Ende der Walser-Siedlung an rechter Straßenseite (gegenüber Ortsschild Tenna-Hospiz). Dort gibt es einen kleinen geteerten Parkplatz für 6 PKW (1650 m). Geradeaus 150 m weiter hat es vor den Häusern von Ausserberg noch 2 weitere kleine Parkplätze und ein öffentliches WC beim Feuerwehrhaus.
Route: 6,9 km; (Schwierigkeit: WT 3):
Tenna – Usserbärg – P 1730 - Allmeinihütta - Tenner Chrüz – Scalagrat – Südflanke – P 2142 – Bleichtaboda – Püscha - Tenna
Beim Wegweiser am Cafe vor der Kirche beginnt und endet die Rundtour. Man wandert anfangs auf dem Teersträßchen in nordöstliche Richtung am Feuerwehrhaus links vorbei, danach am Biohofstatt rechts vorbei. Am Wegweiser Usserbärg (1640 m) beim Pistenbeizli sieht man links den auffälligen, wohl ersten in der Welt solarbetriebenen Schleppanker-Lift mit seinen an Seilen hängenden Sonnenpanelen über dem Schleppseil. Das Teersträßchen führt geradeaus zu einer
Linkskehre, wo man sich auch scharf links hält und den geradeaus führenden unbefestigten Privatweg ignoriert. Südwestwärts und links am Hoflädali Oberhus vorbei endet die Straße und wird zum unbefestigten Alpweg. Vor dem Solarlift folgt man rechts den Wiesenhang zu dem mit einigen Holzstangen markierten Winterwanderweg hinauf zum P 1730, um das Betreten des Pistenbereichs und Snowparks zu vermeiden. Man trifft wieder auf den Alpweg, welchen man nordwärts weiter hinauf abkürzen kann, so dass man bei Allmeinihütta (P 1801) auf das Ende vom Alpweg am Wegweiser bei einem Brunnen trifft. Während der rot-weiß signalisierte Sommerweg nach rechts zum und in den Wald führt bis zum Bäraboda, hält man sich halb links und folgt einem unmarkierten und nicht in den Karten eingezeichneten Weg über den Grashang hinauf zum unteren Waldrand. Durch das Wäldchen läuft man unsteil aufwärts auf erkennbarem Waldweg in nordwestliche Richtung. Am oberen Ende trifft man schließlich auf den rot-weiß signalisierten Sommerweg. Rechtshaltend erreicht man nach 85 min. den Wegweiser Tenner Chrüz (2020 m) auf einem kleinen Grassattel. Dabei passiert man 2 Holzpendeltüren für einen Weidezaun und eine Holzbank, von wo man zum Tektonikgebiet von Sardona blickt. Auf kleiner Anhöhe steht das im Jahr 2019 errichtete Holzkreuz. Man wendet sich am Sattel nach links und folgt dem östlich ausgerichteten Scalagrat hinauf. Dabei folgt man mehr, oder weniger dem Sommerweg stets etwas links vom Grat bis man auf eine schmale flache Rinne trifft links vom Grat. Dieser folgt man hinauf und steigt dann links haltend zu nahem kurzen Rücken, der wieder zum Grat führt. Eine kleine Felsstufe wird rechts umgangen, um dann kurz steil wieder zum Grat aufzusteigen. Dieser wird am Ende nach oben hin schmaler und ausgeprägter, aber nie steiler als 28°. An einer Holzpendeltür für einen Weidezaun vorbei erreicht man endlich das kleine Gipfelplateau vom Schlüechtli (1 Std.). Von hier hat man Ausblick nach Westen zum nahen Unterhorn und Oberhorn (Piz Fess dahinter), rechts davon Tällistock. Weiter im Nordwesten oberhalb und hinter dem Rheingraben die weißen Hauben vom Obaralpstock und Tödi rechts davon. Im Norden präsentieren sich oberhalb der Orte Laax und Flims der Bündner und Glarner Vorab, weiter rechts davon der Piz Segnas mit dem Skigebiet davor. Rechts von Flims blickt man auf die Felswand vom Pinot, durch den der älteste Klettersteig der Schweiz zieht, und davor in die Rheinschlucht, dem „Grand Canyon“ der Schweiz. Im Nordosten erkennt man links oberhalb von Chur Haldensteiner und Felsberger Calanda. Weitsicht hat man über die Gipfel des Prättigau bis zu den Furkahörnern.
Abstieg: Man sucht sich seinen Weg über den Südhang, dessen Neigung oben nicht mehr als 26° beträgt. Man orientiert sich zum verschneiten Stelliseeli (P 2133) hinab, oder rechts davon zum Mini-Holzhüttchen am P 2142 (1 Std.). Weiter wandert man südwärts über die freien Hänge hinab zum Gehöft Bleichtaboda (1937 m), wo man auf den Güterweg „Obere Hütten“ trifft. Je nach Verhältnisse, folgt man diesem in Kehren hinab zum Winterwanderweg Püscha. Oder man kürzt diesen erheblich über die Grashänge ab in südöstliche Richtung an markanten Hütte mit der vorgelagerten Beton-Giebelwand zum Lawinenschutz vorbei bis man bei einer Bank auf den Winterwanderweg Püscha trifft. Hier schlägt man rechts ein und folgt dem breiten Weg. Nach einer Linkskehre bei einem Wegweiser sieht man am Ende des Püschaweges an der Straße beim Cafe an rechter Seite die ungewöhnliche Solarenergie-Blume „SmartFlower“ ehemaliger Fa. Energetica GmbH aus Liebenfels (Kärnten). Diese freistehend PV-Anlage in Form einer Sonnenblume steht auf einem kegelförmigen Ständer, welcher die zusammenfaltbaren Solarmodule zweiachsig nachführt. Die Module entfalten sich bei Sonnenaufgang und folgen der Sonne, um einen 90°-Winkel zwecks Ertragsoptimierung zu erreichen. Daneben stehender Windmesser sorgt für das Zusammenklappen der PV-Panele ab Windstärke 7. Die Hersteller-Firma gibt es allerdings nicht mehr nach deren Insolvenz im März 2024, weil die Wirtschaftlichkeit der Solarzellen-Produktion nicht mehr gegeben war aufgrund der Überproduktion von PV-Zellen in China. Am Parkplatz bei der Kirche an gegenüberliegender Straßenseite ist man angelangt nach 1¼ Std. ab dem Mini-Hüttchen bei P 2142.
Von Süden (San Bernardino), bzw. Nordosten (Chur) fährt man auf der Autobahn A 13 (E 43) bis Ausfahrt Bonaduz. Von dort südwärts nach Bonaduz, wo man rechts abbiegt. Nun geradlinig westwärts auf der Versamerstraße, dann nach Süden drehend am Aussichtspunkt in die Rhein-Schlucht vorbei im Naturpark Beverin taleinwärts nach Versam in 4 Kehren hinauf. Dort gelangt man auf der in den 1980er Jahren errichteten Safierstraße nach dem im Jahr 1994 fertiggestellten 1,7 km langen Aclatobeltunnel in einer Linkskurve durch den brüchigen Bündner Schiefer die Häuser von Acla. Nach Süden verlässt man bald die 25 km lange Safierstraße rechts hinauf nach Tenna. Nach 4 Kehren erreicht man westwärts die Siedlung Tenna Mitte (Wegweiser 1642 m). Vor dem Kaufladen Volg biegt man rechts ab und fährt auf dem schmalen Sträßchen bis zum im Jahr 1957 restaurierten Kirchlein am Ende der Walser-Siedlung an rechter Straßenseite (gegenüber Ortsschild Tenna-Hospiz). Dort gibt es einen kleinen geteerten Parkplatz für 6 PKW (1650 m). Geradeaus 150 m weiter hat es vor den Häusern von Ausserberg noch 2 weitere kleine Parkplätze und ein öffentliches WC beim Feuerwehrhaus.
Route: 6,9 km; (Schwierigkeit: WT 3):
Tenna – Usserbärg – P 1730 - Allmeinihütta - Tenner Chrüz – Scalagrat – Südflanke – P 2142 – Bleichtaboda – Püscha - Tenna
Beim Wegweiser am Cafe vor der Kirche beginnt und endet die Rundtour. Man wandert anfangs auf dem Teersträßchen in nordöstliche Richtung am Feuerwehrhaus links vorbei, danach am Biohofstatt rechts vorbei. Am Wegweiser Usserbärg (1640 m) beim Pistenbeizli sieht man links den auffälligen, wohl ersten in der Welt solarbetriebenen Schleppanker-Lift mit seinen an Seilen hängenden Sonnenpanelen über dem Schleppseil. Das Teersträßchen führt geradeaus zu einer
Linkskehre, wo man sich auch scharf links hält und den geradeaus führenden unbefestigten Privatweg ignoriert. Südwestwärts und links am Hoflädali Oberhus vorbei endet die Straße und wird zum unbefestigten Alpweg. Vor dem Solarlift folgt man rechts den Wiesenhang zu dem mit einigen Holzstangen markierten Winterwanderweg hinauf zum P 1730, um das Betreten des Pistenbereichs und Snowparks zu vermeiden. Man trifft wieder auf den Alpweg, welchen man nordwärts weiter hinauf abkürzen kann, so dass man bei Allmeinihütta (P 1801) auf das Ende vom Alpweg am Wegweiser bei einem Brunnen trifft. Während der rot-weiß signalisierte Sommerweg nach rechts zum und in den Wald führt bis zum Bäraboda, hält man sich halb links und folgt einem unmarkierten und nicht in den Karten eingezeichneten Weg über den Grashang hinauf zum unteren Waldrand. Durch das Wäldchen läuft man unsteil aufwärts auf erkennbarem Waldweg in nordwestliche Richtung. Am oberen Ende trifft man schließlich auf den rot-weiß signalisierten Sommerweg. Rechtshaltend erreicht man nach 85 min. den Wegweiser Tenner Chrüz (2020 m) auf einem kleinen Grassattel. Dabei passiert man 2 Holzpendeltüren für einen Weidezaun und eine Holzbank, von wo man zum Tektonikgebiet von Sardona blickt. Auf kleiner Anhöhe steht das im Jahr 2019 errichtete Holzkreuz. Man wendet sich am Sattel nach links und folgt dem östlich ausgerichteten Scalagrat hinauf. Dabei folgt man mehr, oder weniger dem Sommerweg stets etwas links vom Grat bis man auf eine schmale flache Rinne trifft links vom Grat. Dieser folgt man hinauf und steigt dann links haltend zu nahem kurzen Rücken, der wieder zum Grat führt. Eine kleine Felsstufe wird rechts umgangen, um dann kurz steil wieder zum Grat aufzusteigen. Dieser wird am Ende nach oben hin schmaler und ausgeprägter, aber nie steiler als 28°. An einer Holzpendeltür für einen Weidezaun vorbei erreicht man endlich das kleine Gipfelplateau vom Schlüechtli (1 Std.). Von hier hat man Ausblick nach Westen zum nahen Unterhorn und Oberhorn (Piz Fess dahinter), rechts davon Tällistock. Weiter im Nordwesten oberhalb und hinter dem Rheingraben die weißen Hauben vom Obaralpstock und Tödi rechts davon. Im Norden präsentieren sich oberhalb der Orte Laax und Flims der Bündner und Glarner Vorab, weiter rechts davon der Piz Segnas mit dem Skigebiet davor. Rechts von Flims blickt man auf die Felswand vom Pinot, durch den der älteste Klettersteig der Schweiz zieht, und davor in die Rheinschlucht, dem „Grand Canyon“ der Schweiz. Im Nordosten erkennt man links oberhalb von Chur Haldensteiner und Felsberger Calanda. Weitsicht hat man über die Gipfel des Prättigau bis zu den Furkahörnern.
Abstieg: Man sucht sich seinen Weg über den Südhang, dessen Neigung oben nicht mehr als 26° beträgt. Man orientiert sich zum verschneiten Stelliseeli (P 2133) hinab, oder rechts davon zum Mini-Holzhüttchen am P 2142 (1 Std.). Weiter wandert man südwärts über die freien Hänge hinab zum Gehöft Bleichtaboda (1937 m), wo man auf den Güterweg „Obere Hütten“ trifft. Je nach Verhältnisse, folgt man diesem in Kehren hinab zum Winterwanderweg Püscha. Oder man kürzt diesen erheblich über die Grashänge ab in südöstliche Richtung an markanten Hütte mit der vorgelagerten Beton-Giebelwand zum Lawinenschutz vorbei bis man bei einer Bank auf den Winterwanderweg Püscha trifft. Hier schlägt man rechts ein und folgt dem breiten Weg. Nach einer Linkskehre bei einem Wegweiser sieht man am Ende des Püschaweges an der Straße beim Cafe an rechter Seite die ungewöhnliche Solarenergie-Blume „SmartFlower“ ehemaliger Fa. Energetica GmbH aus Liebenfels (Kärnten). Diese freistehend PV-Anlage in Form einer Sonnenblume steht auf einem kegelförmigen Ständer, welcher die zusammenfaltbaren Solarmodule zweiachsig nachführt. Die Module entfalten sich bei Sonnenaufgang und folgen der Sonne, um einen 90°-Winkel zwecks Ertragsoptimierung zu erreichen. Daneben stehender Windmesser sorgt für das Zusammenklappen der PV-Panele ab Windstärke 7. Die Hersteller-Firma gibt es allerdings nicht mehr nach deren Insolvenz im März 2024, weil die Wirtschaftlichkeit der Solarzellen-Produktion nicht mehr gegeben war aufgrund der Überproduktion von PV-Zellen in China. Am Parkplatz bei der Kirche an gegenüberliegender Straßenseite ist man angelangt nach 1¼ Std. ab dem Mini-Hüttchen bei P 2142.
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Andere Routen in der Umgebung
Schlüechtli (2283m)Von Tenna über das Tenner Chrüz auf den Schlüechtli
Kleine Kreuzspitze (2518m)Vom Parkplatz zum Saxner oder Fleckner.
Piz Beverin (2998m)Vom Glaspass durch die W-Flanke
Glarner Vorab (3018m)Via Ratrac (Flims - Vorab)
Vorderes Panärahorn (3057m)Vom Kunkelspass auf das Vorder Panärahorn
Schlüechtli (2283m)
Überschreitung (Tenna – Usserbärg – P 1730 - Allmeinihütta - Tenner Chrüz – Scalagrat – Südflanke – P 2142 – Bleichtaboda – Püscha – Tenna)
Karte
