Kesselbergpass - P 1141 - Herzogstand – Schlehdorfer Kreuz – P 1591 – Heimgarten - P 1715 – Rauheck – P 1535 – Buchrain – Wankalm - Ölrain - Eckleiten – P 1434 - Osterfeuerspitze - Heldenkreuz - Eschenlohe 20.04.2026
Routenbeschreibung
Heimgarten (1790m)
Kesselbergpass - P 1141 - Herzogstand – Schlehdorfer Kreuz – P 1591 – Heimgarten - P 1715 – Rauheck – P 1535 – Buchrain – Wankalm - Ölrain - Eckleiten – P 1434 - Osterfeuerspitze - Heldenkreuz - Eschenlohe
Zufahrt:
Von Süden (Garmisch-Partenkirchen) fährt man auf der B2 ostwärts nach Krün und von dort nordwärts auf der B11 zum Walchensee und weiter nordwärts in Richtung Kochel am See bis zum Pass am Kesselberg. Von Norden (München) kommt man auf der Autobahn A 95 bis Ausfahrt 10a (Kochel am See) und fährt von dort auf der St 2062 ostwärts nach Kochel am See, wo man auf die B11 stößt und nach Süden (rechts) abbiegt. Auf der Bundesstraße (Kesselbergstraße) dann in Richtung Walchensee in vielen Kehren hinauf bis zur Passhöhe am Kesselberg (860 m). Dort, davor und danach gibt es an rechter Straßenseite kostenpflichtige Parkplätze.
Route: 21,2 km; (Schwierigkeit: T2 und T4+/K1 nur für Abstieg zum Heldenkreuz):
Kesselbergpass - P 941 – P 1141 – P 1331 - Berghaus Herzogstand – Pavillon Herzogstand – Schlehdorfer Kreuz – P 1591 – Heimgarten - P 1715 – P 1603 – Rauheck – P 1535 – Buchrain – Wankalm - Ölrain - Eckleiten – P 1434 - Osterfeuerspitze - Osterfeuerköpfl – Klammwand - Heldenkreuz - P 730 - Eschenlohe
Auf der Passhöhe sieht man an westlicher Straßenseite ein Kriegerdenkmal an einer Felswand. 30 m südlich davon beginnt bei einem Wegweiser der Reitweg (im Winter Schneeschuh- und Skitourroute), ein geschotterter Fahrweg, welcher bis zum Unterkunftshaus am Herzogstand führt (Via Alpina, identisch mit Weg-Nr. 441 und Fernwanderweg E4). Westwärts wandert man auf diesem zu einer Wegekreuzung unterhalb einer Stromtrasse (P 941). Weiter in westliche Richtung folgt man am rechten (nördlichen) Ufer dem Hammersbach bis zur Wegekreuzung P 1141, wo geradeaus der Pionierweg weiterführt. Man folgt beim Wegweiser jedoch der Linkskurve des Reitwegs südwärts in 5 Kehren hinauf zum P 1331. Weiter westwärts umgeht man südseitig bewaldeten Rauchkopf in einem rechten Bogen und erreicht den breiten Grassattel der Schlehendorfer Alm. Links oben sieht man die beiden Herzogstandhäuser auf dem Bergsattel zwischen Martinskopf und Fahrenbergkopf. Zu diesem Haus folgt man dem Güterweg in einem Linksbogen und nach einer Rechtskehre zum Berggasthaus Herzogstand hinauf (3 Std.). Vor der Rechtskehre stand früher das Pürschhaus, welches König Max II. von Bayern im Jahr 1859 errichten ließ als Unterkunft, wenn er auf Jagd ging. Dieses brannte jedoch 1895 nieder. Etwas oberhalb in dem Bergsattel wurde das Königshaus und ein Ersatzbau errichtet. Auch diese brannten ab im Jahr 1990. Heute befinden sich dort das Unterkunftshaus (ehem. Königshaus) der Bergwacht und vom Forst, sowie das Berggasthaus, welche 1992 wieder errichtet wurden (1573 m). Man folgt dem breiten Wanderweg nordwestwärts rechts vom Martinskopf vorbei zum Linksabzweig (Wegweiser). Von dort führt ein Abstecher zum Metallkreuz auf den Martinskopf hinauf (20 min.). Geradeaus beginnen die Kehren nordwärts hinauf zum 2006 errichteten Holzkreuz auf dem Gipfel vom Herzogstand. Von hier nun zum 100 m entfernten westlich gelegenen Pavillon, von wo man perfekte Rundum-Blicke hat (1731 m). Dort gibt es gipfelerklärende Panorama-Tafeln. Früher stand hier ein Aussichts- und Speisehäuschen, welche 1897 abbrannten. Neben dem Unterstand sieht man noch die Fundamentreste des ehemaliger Antennenanlage aus den 1920er Jahren. Beim Wegweiser folgt man nun dem Grat in westliche Richtung. Ab hier beginnt ein zum Teil alpiner Steig, in welchem es jedoch einige Drahtseilhilfen gibt, so dass dieser ohne Schwierigkeiten begangen werden kann. Schließlich zählt dieser Abschnitt bis zum Heimgarten als ein Touren-Klassiker und wird stark frequentiert, insbesondere wenn Berggasthaus und Seilbahn in Betrieb sind. Ab dem Kreuz verläuft auch die Gemeindegrenze zwischen Walchensee im Süden und Kochel am See im Norden. Nach einem Drittel des Grats kann man kurzen Abstecher rechts hinauf zum Schlehdorfer Kreuz machen (1639 m). Weiter westwärts erreicht man den Linksabzweig (P 1591) hinab zur Kaseralm. Nach 2 Std. hat man den Wegweiser auf dem Heimgarten erreicht. Dort treffen sich die Gemeindegrenzen von Walchensee im Osten, Ohlsdorf im Nordwesten und Eschenlohe im Südwesten. 80 m südlich davon steht das Holzkreuz (1791 m), welches 1946 errichtet wurde, nach dem das vorige vom Blitz getroffen wurde. Etwas südlich unterhalb von diesem steht die Diensthütte der Bergwacht Ohlstadt. Daneben die 1934 errichtete kleine Heimgartenhütte. Man wandert nun in nordwestliche Richtung über die kurze Westflanke hinab zum P 1715, wo nach Norden ein weiterer Bergweg abzweigt zur Kaseralm. Geradeaus folgt man dem Kammverlauf in westliche Richtung bis zum Rechtsabzweig am Feichtl vor unscheinbarer Anhöhe P1603. Dort verlässt man den Wanderweg Nr. 441, welcher über die Bärenfleckalm nach Ohlstadt hinabführt. Geradeaus wandert man nun auf Weg-Nr. 442 zum P 1538, wo ein Wegweiser steht und nach links ein Bergweg nach Walchensee abzweigt. Geradeaus steigt man in einem Rechtsbogen hinauf zum Rauheck (1590 m), wo ein Holzkreuz aus dem Jahr 2016 steht (65 min.). In westliche Richtung folgt man dem Kammverlauf, der immer mehr bewaldet ist und keine Aussicht mehr bietet zur lichten Anhöhe P 1535, wo ebenfalls ein Holzkreuz steht. Unterwegs kommt man links an einem kleinen Felsenstein vorbei, wo ein Kreuz eingraviert und gelb bemalt ist. In westliche Richtung folgt man dem Waldrücken noch bis zum Buchrain (1456 m), wo auch wieder ein Kreuz steht und wo es eine Grenzstein-Markierung gibt (50 min.). Nun verlässt man den Waldrücken in südliche Richtung gelangt in kurzen Kehren hinab zur Wankalm (Rossalpe) auf einer Muldenwiese (1366 m). Links von ihr steht ein Wegweiser auf einem Grasweg. Von dort wandert man ostwärts, bis man auf einen Forstweg trifft (30 min.). Diesen überquert man nach rechts und folgt Trampelpfadspuren über eine breite Wiese, wo man an einem Viehpferch vorbei kommt, der aus kreisförmig aufgeschichteten Felssteinen besteht. Die lichte Anhöhe Wank (1403 m), wo 2 Jägerhochstände stehen, wird so ostseitig umgangen in Richtung Süden. Zum beginnenden Waldrand hinauf beginnt ein unmarkierter Waldweg, der nach links führt bis zum Ostrücken vom Ölrain, wo man Ausblick hat zum Heimgarten und zum Hirschberg. Dort rechtsherum nun über diesen unsteil, aber stetig hinauf. Dabei kommt man am Linksabzweig zum Hirschberg vorbei. Der Gipfel (1542 m) ist zierlos und besteht aus einer kleinen Lichtung im Wald (35 min.). Der unsteile Abstieg in westliche Richtung erfolgt anfangs weglos über beginnenden Waldkamm Eckleiten ab unscheinbarem Waldsattel (P 1385). Inzwischen gibt es eindeutige Wegspuren. Diesen folgt man man zu einer kleinen freien Anhöhe auf einem Gratstück (1412 m). Auf Höhe bleibend folgt man dem Kammverlauf westwärts zum P 1434. Dabei muss man etliche umgestürzte Bäume umgehen, die nicht alle vom Forst durchgetrennt wurden. Danach passiert man 2 kleine Grenzpunkt-Steine jeweils neben Metallstange nacheinander, welche die Grenzen markieren zwischen den Gemeinden Eschenlohe im Süden und Ohlstadt im Norden. Nach 1 Std. passiert man die bewaldete Osterfeuerspitze (1368 m). Dort hat man 1981 ein Holzkreuz aufgestellt. Von hier hat man Ausblick ins Loisachtal. Südwestwärts erreicht man 10 min. später das Osterfeuerköpfl (1357 m). Man wandert nun durch den Buchenwald bergab in südliche Richtung bis sich der nun bequemere Wanderweg nach Westen wendet und über einen von Windbruch gezeichneten Westhang hinab führt zu einem Sattel, wo eine Jägerhütte östlich vom Osterfeuerberg (P 1215) steht. Dort können schon mal Wildtier-Kameras aufgestellt sein. Südlich daran vorbei beginnt südwestwärts in vielen Kehren der bequemere Abstieg auf einem Waldweg westlich vom Hanselgraben hinunter zum letzten Wander-Parkplatz an der Walchenseestraße (722 m). Etwas abenteuerlicher ist jedoch der unmarkierte Pfad, der nach dritter Rechtskehre im Wald geradeaus abzweigt (keine Markierung). Westwärts wird dieser bald deutlich erkennbar und wird immer steiler bis er ausgesetzt über den bis zu 70° steilen Felsgrat der Klammwand führt, bzw. an dessen linker Seite über dem tiefen Klammgraben. Hier darf man nicht ausrutschen. An 2 erodierten Stellen muss man etwas abklettern (Schwierigkeit: T4+ / K1-). Schließlich erreicht man wieder bewaldeten Kamm. Über eine bewaldete Anhöhe kommt man hinunter zum Heldenkreuz (1 Std). Dieses wurde auf einem Felsabsatz der Klammwand im Jahr 1946 aufgestellt vom Eschenloher Gebirgstrachten-Erhaltungsverein zum Gedenken an die im 2. Weltkrieg gefallenen „Heimat-Söhne“ (911 m). Von hier hat man Ausblick über Eschenlohe und das Loisachtal. Über einen breiten, stellenweise mit Holztreppen angelegten Weg wandert man in nördliche Richtung in Kehren erholsam hinab bis man auf einen unbefestigten Fahrweg stößt. Beim Wegweiser dort schlägt man links ein in Richtung Eschenlohe (30 min.). Auf der Schotterpiste nun südwärts zu einer Weggabelung (P 730) , wo man geradeaus bleibt. Am Trinkwasser-Hochbehälter links vorbei erreicht man nach 25 min. den ersten Wander-Parkplatz an der Walchenseestraße, 50 m östlich vom Ortsschild Eschenlohe (690 m).
Von Süden (Garmisch-Partenkirchen) fährt man auf der B2 ostwärts nach Krün und von dort nordwärts auf der B11 zum Walchensee und weiter nordwärts in Richtung Kochel am See bis zum Pass am Kesselberg. Von Norden (München) kommt man auf der Autobahn A 95 bis Ausfahrt 10a (Kochel am See) und fährt von dort auf der St 2062 ostwärts nach Kochel am See, wo man auf die B11 stößt und nach Süden (rechts) abbiegt. Auf der Bundesstraße (Kesselbergstraße) dann in Richtung Walchensee in vielen Kehren hinauf bis zur Passhöhe am Kesselberg (860 m). Dort, davor und danach gibt es an rechter Straßenseite kostenpflichtige Parkplätze.
Route: 21,2 km; (Schwierigkeit: T2 und T4+/K1 nur für Abstieg zum Heldenkreuz):
Kesselbergpass - P 941 – P 1141 – P 1331 - Berghaus Herzogstand – Pavillon Herzogstand – Schlehdorfer Kreuz – P 1591 – Heimgarten - P 1715 – P 1603 – Rauheck – P 1535 – Buchrain – Wankalm - Ölrain - Eckleiten – P 1434 - Osterfeuerspitze - Osterfeuerköpfl – Klammwand - Heldenkreuz - P 730 - Eschenlohe
Auf der Passhöhe sieht man an westlicher Straßenseite ein Kriegerdenkmal an einer Felswand. 30 m südlich davon beginnt bei einem Wegweiser der Reitweg (im Winter Schneeschuh- und Skitourroute), ein geschotterter Fahrweg, welcher bis zum Unterkunftshaus am Herzogstand führt (Via Alpina, identisch mit Weg-Nr. 441 und Fernwanderweg E4). Westwärts wandert man auf diesem zu einer Wegekreuzung unterhalb einer Stromtrasse (P 941). Weiter in westliche Richtung folgt man am rechten (nördlichen) Ufer dem Hammersbach bis zur Wegekreuzung P 1141, wo geradeaus der Pionierweg weiterführt. Man folgt beim Wegweiser jedoch der Linkskurve des Reitwegs südwärts in 5 Kehren hinauf zum P 1331. Weiter westwärts umgeht man südseitig bewaldeten Rauchkopf in einem rechten Bogen und erreicht den breiten Grassattel der Schlehendorfer Alm. Links oben sieht man die beiden Herzogstandhäuser auf dem Bergsattel zwischen Martinskopf und Fahrenbergkopf. Zu diesem Haus folgt man dem Güterweg in einem Linksbogen und nach einer Rechtskehre zum Berggasthaus Herzogstand hinauf (3 Std.). Vor der Rechtskehre stand früher das Pürschhaus, welches König Max II. von Bayern im Jahr 1859 errichten ließ als Unterkunft, wenn er auf Jagd ging. Dieses brannte jedoch 1895 nieder. Etwas oberhalb in dem Bergsattel wurde das Königshaus und ein Ersatzbau errichtet. Auch diese brannten ab im Jahr 1990. Heute befinden sich dort das Unterkunftshaus (ehem. Königshaus) der Bergwacht und vom Forst, sowie das Berggasthaus, welche 1992 wieder errichtet wurden (1573 m). Man folgt dem breiten Wanderweg nordwestwärts rechts vom Martinskopf vorbei zum Linksabzweig (Wegweiser). Von dort führt ein Abstecher zum Metallkreuz auf den Martinskopf hinauf (20 min.). Geradeaus beginnen die Kehren nordwärts hinauf zum 2006 errichteten Holzkreuz auf dem Gipfel vom Herzogstand. Von hier nun zum 100 m entfernten westlich gelegenen Pavillon, von wo man perfekte Rundum-Blicke hat (1731 m). Dort gibt es gipfelerklärende Panorama-Tafeln. Früher stand hier ein Aussichts- und Speisehäuschen, welche 1897 abbrannten. Neben dem Unterstand sieht man noch die Fundamentreste des ehemaliger Antennenanlage aus den 1920er Jahren. Beim Wegweiser folgt man nun dem Grat in westliche Richtung. Ab hier beginnt ein zum Teil alpiner Steig, in welchem es jedoch einige Drahtseilhilfen gibt, so dass dieser ohne Schwierigkeiten begangen werden kann. Schließlich zählt dieser Abschnitt bis zum Heimgarten als ein Touren-Klassiker und wird stark frequentiert, insbesondere wenn Berggasthaus und Seilbahn in Betrieb sind. Ab dem Kreuz verläuft auch die Gemeindegrenze zwischen Walchensee im Süden und Kochel am See im Norden. Nach einem Drittel des Grats kann man kurzen Abstecher rechts hinauf zum Schlehdorfer Kreuz machen (1639 m). Weiter westwärts erreicht man den Linksabzweig (P 1591) hinab zur Kaseralm. Nach 2 Std. hat man den Wegweiser auf dem Heimgarten erreicht. Dort treffen sich die Gemeindegrenzen von Walchensee im Osten, Ohlsdorf im Nordwesten und Eschenlohe im Südwesten. 80 m südlich davon steht das Holzkreuz (1791 m), welches 1946 errichtet wurde, nach dem das vorige vom Blitz getroffen wurde. Etwas südlich unterhalb von diesem steht die Diensthütte der Bergwacht Ohlstadt. Daneben die 1934 errichtete kleine Heimgartenhütte. Man wandert nun in nordwestliche Richtung über die kurze Westflanke hinab zum P 1715, wo nach Norden ein weiterer Bergweg abzweigt zur Kaseralm. Geradeaus folgt man dem Kammverlauf in westliche Richtung bis zum Rechtsabzweig am Feichtl vor unscheinbarer Anhöhe P1603. Dort verlässt man den Wanderweg Nr. 441, welcher über die Bärenfleckalm nach Ohlstadt hinabführt. Geradeaus wandert man nun auf Weg-Nr. 442 zum P 1538, wo ein Wegweiser steht und nach links ein Bergweg nach Walchensee abzweigt. Geradeaus steigt man in einem Rechtsbogen hinauf zum Rauheck (1590 m), wo ein Holzkreuz aus dem Jahr 2016 steht (65 min.). In westliche Richtung folgt man dem Kammverlauf, der immer mehr bewaldet ist und keine Aussicht mehr bietet zur lichten Anhöhe P 1535, wo ebenfalls ein Holzkreuz steht. Unterwegs kommt man links an einem kleinen Felsenstein vorbei, wo ein Kreuz eingraviert und gelb bemalt ist. In westliche Richtung folgt man dem Waldrücken noch bis zum Buchrain (1456 m), wo auch wieder ein Kreuz steht und wo es eine Grenzstein-Markierung gibt (50 min.). Nun verlässt man den Waldrücken in südliche Richtung gelangt in kurzen Kehren hinab zur Wankalm (Rossalpe) auf einer Muldenwiese (1366 m). Links von ihr steht ein Wegweiser auf einem Grasweg. Von dort wandert man ostwärts, bis man auf einen Forstweg trifft (30 min.). Diesen überquert man nach rechts und folgt Trampelpfadspuren über eine breite Wiese, wo man an einem Viehpferch vorbei kommt, der aus kreisförmig aufgeschichteten Felssteinen besteht. Die lichte Anhöhe Wank (1403 m), wo 2 Jägerhochstände stehen, wird so ostseitig umgangen in Richtung Süden. Zum beginnenden Waldrand hinauf beginnt ein unmarkierter Waldweg, der nach links führt bis zum Ostrücken vom Ölrain, wo man Ausblick hat zum Heimgarten und zum Hirschberg. Dort rechtsherum nun über diesen unsteil, aber stetig hinauf. Dabei kommt man am Linksabzweig zum Hirschberg vorbei. Der Gipfel (1542 m) ist zierlos und besteht aus einer kleinen Lichtung im Wald (35 min.). Der unsteile Abstieg in westliche Richtung erfolgt anfangs weglos über beginnenden Waldkamm Eckleiten ab unscheinbarem Waldsattel (P 1385). Inzwischen gibt es eindeutige Wegspuren. Diesen folgt man man zu einer kleinen freien Anhöhe auf einem Gratstück (1412 m). Auf Höhe bleibend folgt man dem Kammverlauf westwärts zum P 1434. Dabei muss man etliche umgestürzte Bäume umgehen, die nicht alle vom Forst durchgetrennt wurden. Danach passiert man 2 kleine Grenzpunkt-Steine jeweils neben Metallstange nacheinander, welche die Grenzen markieren zwischen den Gemeinden Eschenlohe im Süden und Ohlstadt im Norden. Nach 1 Std. passiert man die bewaldete Osterfeuerspitze (1368 m). Dort hat man 1981 ein Holzkreuz aufgestellt. Von hier hat man Ausblick ins Loisachtal. Südwestwärts erreicht man 10 min. später das Osterfeuerköpfl (1357 m). Man wandert nun durch den Buchenwald bergab in südliche Richtung bis sich der nun bequemere Wanderweg nach Westen wendet und über einen von Windbruch gezeichneten Westhang hinab führt zu einem Sattel, wo eine Jägerhütte östlich vom Osterfeuerberg (P 1215) steht. Dort können schon mal Wildtier-Kameras aufgestellt sein. Südlich daran vorbei beginnt südwestwärts in vielen Kehren der bequemere Abstieg auf einem Waldweg westlich vom Hanselgraben hinunter zum letzten Wander-Parkplatz an der Walchenseestraße (722 m). Etwas abenteuerlicher ist jedoch der unmarkierte Pfad, der nach dritter Rechtskehre im Wald geradeaus abzweigt (keine Markierung). Westwärts wird dieser bald deutlich erkennbar und wird immer steiler bis er ausgesetzt über den bis zu 70° steilen Felsgrat der Klammwand führt, bzw. an dessen linker Seite über dem tiefen Klammgraben. Hier darf man nicht ausrutschen. An 2 erodierten Stellen muss man etwas abklettern (Schwierigkeit: T4+ / K1-). Schließlich erreicht man wieder bewaldeten Kamm. Über eine bewaldete Anhöhe kommt man hinunter zum Heldenkreuz (1 Std). Dieses wurde auf einem Felsabsatz der Klammwand im Jahr 1946 aufgestellt vom Eschenloher Gebirgstrachten-Erhaltungsverein zum Gedenken an die im 2. Weltkrieg gefallenen „Heimat-Söhne“ (911 m). Von hier hat man Ausblick über Eschenlohe und das Loisachtal. Über einen breiten, stellenweise mit Holztreppen angelegten Weg wandert man in nördliche Richtung in Kehren erholsam hinab bis man auf einen unbefestigten Fahrweg stößt. Beim Wegweiser dort schlägt man links ein in Richtung Eschenlohe (30 min.). Auf der Schotterpiste nun südwärts zu einer Weggabelung (P 730) , wo man geradeaus bleibt. Am Trinkwasser-Hochbehälter links vorbei erreicht man nach 25 min. den ersten Wander-Parkplatz an der Walchenseestraße, 50 m östlich vom Ortsschild Eschenlohe (690 m).
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Andere Routen in der Umgebung
Kramerspitz (1985m)Kramerspitz-Überschreitung in Ost-West-Richtung
Krottenkopf (2086m)Von Farchant über Esterberg-Alm, Weilheimer Hütte und NNW-Grat zum Krottenkopf mit anschließender Besteigung von Oberem Rißkopf (S-Grat) und Übergang zum Kareck
Oberer Rißkopf (2049m)Von Farchant über Esterberg-Alm, Weilheimer Hütte und den Rißkopf-S-Grat
Kareck (2046m)Von Farchant über Esterberg-Alm, Weilheimer Hütte, Rißkopf-Süd-Grat zum Kareck
Hinteres Hörnle (1548m)Ab Bad Kohlgrub/PP Hörnlebahn
Heimgarten (1790m)
Kesselbergpass - P 1141 - Herzogstand – Schlehdorfer Kreuz – P 1591 – Heimgarten - P 1715 – Rauheck – P 1535 – Buchrain – Wankalm - Ölrain - Eckleiten – P 1434 - Osterfeuerspitze - Heldenkreuz - Eschenlohe
Karte
