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Routenbeschreibung
Buochserhorn (1806m)

Musenalper Grat / Bleikigrat (Rätzelenweg) / Guberengrätli (Gitzi-Tritt): (Büren – Geissteg – Wandfluhwald – Niederrickenbach – Steinrüti – Ahornalp – Musenalp – Bleikigrat – Guberengrätli – Ribihuisli – Stutzboden Forsthaus – Ribichäppili)

Anfahrt:
Wer auf der Autobahn A2 am Vierwaldstättersee anreist, benutzt die Ausfahrt Stans-Süd. In Richtung Oberdorf (NW) kommt man gleich zu einem Kreisverkehr, wo man rechts abbiegt und südwärts durch den Ort Oberdorf fährt bis zum nächsten Kreisverkehr (P 458 m). Geradeaus nun weiter fährt man aus dem Ort heraus auf der Gemeindestraße Nr. 374 südwärts ca. 3 km bis zum Kreisverkehr, wo man die Straße nach links verlässt und auf der Bürenstraße ostwärts ca. 400 m zum Ort Büren fährt. Nach der Brücke über die Engelberger Aa erreicht man eine T-förmige Kreuzung am Müliplatz. Links gibt es dort einen kleinen Parkplatz (480 m).
Route:
16,7 km; (Schwierigkeit: T4+):
Büren – P 547 - Geissteg – Wandfluhwald – Hasenmattbrücke – Niederrickenbach – Steinrüti – Ahornalp – Musenalp – Bleikigrat – Guberengrätli – Gitzi-Tritt – Ribihuisli – Stutzboden Forsthaus – Ribichäppili
Vom Wegweiser an der Bushaltestelle neben dem Parkplatz läuft man auf der Schwandenstraße südwärts zum P 482 und weiter auf kurzer Bueholzstraße zu deren Ende bei Hostatt, wo ein Wiesenweg weiter in südliche Richtung beginnt. Auf diesem kommt man zum Hof Beigi (P 502), wo man wieder auf eine Teerstraße trifft. Auf dieser nun südostwärts leicht bergauf über das freie Feld zu den Häusern von Steinweidliwald. Bei der Linkskehre (P 547) bleibt man geradeaus und folgt der Schotterpiste weiter südostwärts zur Brücke (P 570) über den Bueholzbach (25 min.). Auf anderer Seite befindet sich eine überdachte Picknickbank mit Feuerstelle beim dortigen Wegweiser Geissteg (570 m). Dort wird z.Zt. am Hochwasserschutz gebaut. Während die Teerstraße in vielen Kehren hinauf nach Hasenmatt führt, folgt man dem effektiv abkürzenden rot-weiß signalisierten Wanderweg ostwärts hinauf, wobei man ab dem P 635 noch 3 mal das Teersträßchen kreuzt hinauf bis zum Wegweiser Wandfluhwald (718 m, 30 min.). Unterwegs unterquert man die Seile der Luftseilbahn nach Niederrickenbach. Nach dem P 718 kommt man im Wald an altem Unterstand aus Holz links vorbei, der an einen kleinen Pavillon erinnert, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Danach tangiert man noch einmal das Sträßchen zum Alpboden an linker Seite und kommt nördlich von deren Rechtskehre zum geographischen Mittelpunkt des Kantons Nidwalden, welchen das Bundesamt für Landestopographie, die swisstopo, berechnet und durch das Geometerbüro für Nidwalden, die Trigonet AG in Stans, im Gelände abgesteckt. Dort gibt es eine überdachte Picknick-Bank und eine Feuerstelle. Der Wanderweg führt ostwärts zur großen Lichtung Vorderwandfluh, wo man wieder auf das Teersträßchen trifft. Und zwar an der 3. Station des Kreuzweges, der die Straße begleitet mit weiteren 10 Stationen. Von der Lichtung sieht links oben das große Kreuz auf dem Buocherhorn in der Morgensonne glänzen. Man wandert nun auf dem Sträßchen weiter und kommt rechts an der Talstation einer Materialseilbahn über den Bueholzbach vorbei. Bei den beiden Häuschen am P 892 rechterhand steht die links des Wegs die Talstation der Materialseilbahn zum Karren (P 902). Deren Besonderheit besteht darin, dass deren Antrieb direkt an der Transportgondel angebracht ist. Man wandert auf dem Teersträßchen südwestwärts bis zur nahen Linkskehre mit der Brücke über den Bueholzbach (P 895). Davor steht rechts die Trafostation Hasenmattbruck. Unmittelbar nach der Brücke biegt man rechts ab und steigt als Abkürzung über eine Hangwiese (Wegweiser, Trittspuren) nordostwärts hinauf zu 2 Häusern, sowie weiter hinauf zum Wallfahrtsort Maria-Rickenbach. Beim Schilderbaum Niederrickenbach Kloster (1158 m) biegt man rechts ab (1,5 Std.). Nach links führt der breite Wanderweg zur Bergstation der Luftseilbahn Niederrickenbach, bzw. Talstation der Kleinkabinenbahn Musenalp. Vorbei an einigen Gebäuden sieht man schon nächsten Wegweiser beim Pilgerhaus (1162 m). Von dort benutzt man das Teersträßchen in Richtung Ahornalp, Bärfallen, bzw. Brisenhaus. Nach einer Linkskehre trifft man bei einer Rechtskehre auf den Wegweiser Steinrüti (1230 m, 25 min.). Dort gibt es eine überdachte Picknickbank und Feuerstelle, wo man auch einen Wasserhahn vorfindet in der Nähe von einem Trinkwasser-Hochbehälter. Der breite Güterweg führt nun südostwärts am Rechtsabzweig zum Brisenhaus vorbei zum Wegweiser Ahorn (1346 m, 20 min.). Nach links biegt dort rot-weiß signalisierter Wanderweg ab, der nach einer Rechtskehre in den Ahornwald führt. Nordostwärts gelangt man dann zu einer Hanglichtung, wo nächster Wegweiser steht (15 min.). Geradeaus führt der breite Wanderweg in 30 min. zum Sattel Bärfallen. Nach links die Hangwiese hinauf führt der Bergpfad nun im Wald steiler werdend in 1 Std. direkt zur Musenalp. Unterwegs trifft man auf einen Schotterhang. Erst an seinem linken Rand hoch, dann überquert man diesen nach rechts. An einem kleinen Bildstock am Baum vorbei gelangt man in eine Waldschlucht, welche man in steilen Kehren und mit Geländer stellenweise versehen hinaufsteigt zur großen Almwiese der Unter Musenalp. Beim Wegweiser an der Hütte (P 1640) trifft man auf den Kammweg, der von Bärfallen herführt. Rechtseinschlagend wandert man sanft hinauf zum Wegweiser Musenalp (1747 m). Nach den Hütten steht die Bergstation der Kleingondel-Seilbahn Musenalp. Das Naturwaldreservat Niederrickenbach (grünes Schild) westlich der Ober Musenalp entlang der Felsenwände vom Stollen lässt man links liegen und man wandert den Grasweg unsteil hinauf zum nahen und sehr flachen Grasgipfel Musenalper Grat, auf dem ein dürres langes Holzkreuz steht südlich vom P 1786 (10 min.). Auf dem höchsten Punkt stehen 2 Panorama-Tafeln und eine Sitzbank. Vom Aussichtspunkt wandert man in nordwestliche Richtung in 10 min. nun den Graskamm unsteil hinab bis zur Linkskehre auf einer kleinen Anhöhe (blauer Wegweiser Niederrickenbach (Rätzelenweg). Anschließend wird der Abstieg in nördliche Richtung über eine breite Schneise steiler hinunter zum P 1727. In nordwestliche Richtung beginnt nun der felsdurchsetzte Bleikigrat. Dieser blau-weiß signalisierte Steig (Rätzelenweg) bietet einige Kraxelstellen, wo man jedoch im festen Kalkstein genügend Griffe und Tritte findet. Im Blockgelände klettert man zwischen einigen Felsnadeln eine kaminartige Rinne hinunter und steigt auf einer 4 m kurzen Stahlleiter an einer Wandstufe hinab. Nach 1 Std. hat man den Sattel Bleikigrat mit dürren langen Holzkreuz Wegweiser erreicht (1594 m). Dort beginnt die Wildruhezone Buochserhorn (grünes Schild am Wegweiser). Über den grasigen SO-Grat steigt man nun in 50 min. zum Buochserhorn auf. Oben (1807 m) stehen ein großes Metallkreuz und 2 Bänke in einer Umzäunung. Daneben sieht man einen trigonometrischen Punkt (dreikantige Blech-Pyramide). 2 Wegweiser befinden sich an dem Schutzzaun. Anfangs über den Westrücken führt ein rot-weiß markierter Bergweg hinab nach Schwanden (gelber Wegweiser). Man folgt nun dem blauen Wegweiser in Richtung Buochs Post Gitzitritt über den anfangs etwas exponierten NO-Grat hinab zum grasbewachsenen Felsensattel, wo der Wegweiser Guberengrätli (1516 m) steht (35 min.). Nach rechts biegt dort ein Wanderweg ab hinab nach Unter Spies, bzw. Beckenried. Man bleibt jedoch geradeaus und kommt nach kurzem Gegenanstieg zum höchsten Punkt des folgenden Waldgrats, dem Guberentossen (1553 m) mit langem dürren Holzkreuz. Auf dem blau-weiß markierten Waldsteig wandert man auf Höhe bleibend nordwärts an einem Grenzstein mit eingraviertem Kreuz vorbei bis vor dem P 1521. Dann beginnt der Gitzi-Tritt. Dies ist ein ausgesetzter, schmaler Pfad im Zickzack über rutschiges Wurzelwerk und bewachsenen Kalkstein. An den steilen Stellen hat man an rechter Felsenseite ein Drahtseil zum Festhalten montiert. Schließlich steigt man eine Felsstufe über eine Alu-Leiter hinab. Wegen den vielen erdigen Passagen unterwegs sollte man die Route nur benutzen, wenn es über 2 Tage vorher nicht geregnet hat. Bei einem Bänkli auf einer lichten Waldflanke endet der Gitzi-Tritt (1300 m). Ein kleines Blechschild erinnert an dessen Erbauer und die Errichtung im Jahr 2003. In südwestliche Richtung steigt man nun weniger steil hinab zum 1914 gebauten Ribihuisli (1215 m), die als Mini-Selbstversorgerhütte geöffnet ist. Lediglich die Luke zum Dachboden ist verschlossen. Man wandert nun nordwestwärts einige Kehren hinab und trifft auf das Ende einer Waldstraße, wo man links einschlägt. Kurz danach biegt man rechts ab und kürzt auf einem Waldpfad eine Kehre der Waldstraße ab. Die nächste Kehre der Waldstraße tangiert man kurz und benutzt dann wieder den Waldpfad links abbiegend. Dessen Richtung wechselt kurz nach Süden, wo man dann einen verdämmten Rübi-Bachlauf quert. Danach dreht die Route nach Westen und führt durch den Wald zum Forsthaus Stutzboden (928 m) mit einer Picknickbank an einer Kehre nächster Waldstraße (2,5 Std.). Das Forsthaus kann man tageweise mieten. Nach der Kehre biegt man rechts ab (Wegweiser) und wandert nordwärts hinab auf rot-weiß signalisiertem Waldpfad in Richtung Buggenried. Beim Wegweiser P 696 trifft man auf die Schwandenstraße. Rechts einschlagend läuft man 100 m zur Linkskehre der Straße, wo man in nördliche Richtung die Teerstraße verlässt und auf einem rot-weiß markierten Waldweg bequem hinunterwandert zum Wegweiser Ribichäppili (620 m). Der Punkt mit dem Wegweiser ist in der digitalen Swisstopo-Karte (noch) nicht kartographiert. Dort trifft man wieder auf die Schwandenstraße (25 min.). Nach Osten beginnt die Forststraße an der Brücke über den Rübibach, auf deren Ende man traf beim Abstieg vom Ribihuisli. Unmittelbar nach der Brücke befindet sich an linker Seite ein geschotterter Parkplatz. Die Weiterfahrt ist danach nicht für den öffentlichen Fahrverkehr gestattet. Bis zum Parkplatz kann man sein Velo hinauf fahren und dort deponieren für die
Rückfahrt nach Büren mit dem Velo: Auf geteerten Güterstraßen fährt man zum Wegweiser Hundachen (590 m) und hinab bis zur Kreuzung Ennerberg (508 m). Dort biegt man links ab, kommt links unterhalb an der Loreto-Kapelle vorbei und fährt westwärts über Wilgas nach Oberdorf (NW). Dabei fährt man auf der Kasernenstraße mit der Brücke über den Fluß Engelberger Aa zum Kreisverkehr (P 458) und von dort südwärts auf dem Rad- und Fußweg der Gemeindestraße Nr. 374 bis kurz vor dem Hof Wydacher (P 465), wo man die Straße überquert und ein Sträßchen zum Flußdamm bei Oberdorf Hostetten führt. Dort trifft man auf eine Schotterpiste, wo man rechts einschlägt. Auf dieser fährt man südwärts am Ufer der Engelberger Aa entlang bis man bei der Brücke auf die Bürenstraße trifft (P 481 am gegenüberliegenden Ufer). Auf dieser über den Fluß zum nahen Parkplatz im Ort (30 min.).
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Letzte Änderung: 07.05.2026, 18:08Alle Versionen vergleichenAufrufe: 91 mal angezeigt

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Metadaten

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Wanderung

T 4

1577 hm

11.0 h

Karte