W-Grat19.09.2019
Routenbeschreibung
Piz Ela (3339m)
W-Grat
Allgemein:
Die Bezeichnung W-Grat ist täuschend: Dieser Anstieg verläuft zum grössten Teil wandartig, kann jedoch vor allem im mittleren Teil auch mehr oder weniger hart an der Kante erklommen werden.
Der untere Teil wird auf schuttigen Terrassen erstiegen. Je höher oben, desto kompakter, aber auch schwieriger.
Neuer Zustieg:
Von der Ela-Hütte den mit Steinmännchen markierten Wegspuren beginnend 50m Luftlinie oberhalb der Hütte über schöne alpine Rasenflächen folgend in südlicher Richtung an P. 2350 vorbei bis an den Rand der ersten Blockfelder. Nun nach Osten über Blöcke in eine grosse Blockrunse. Dieser am östlichen Rand in SE Richtung hochsteigen (Steinmänner). Auf Höhe 2450 gelangt man an die markante Felsbastion. Dieser folgt man am unteren Rand in SW Richtung (rechts) leicht ansteigen. Hier kann man oft noch Wasser vorfinden. Nun in sehr steilem Schutt am rechten Rand der Bastion hoch, bis man nach ca. 50 Höhenmetern links (E) auf die Bastion gelangt und nun über grösser Blöcke weniger steil ansteigend und markiert auf ca. 2750 in die letzte Schuttrunse gelangt, die hinauf in die Furschella führt. Entweder über Altschnee in der Runse oder an deren linken Rand steil hoch bis man etwa 40 Höhenmeter unter der Scharte das Einstiegssteinmännli entdeckt.
Eigentliche Kletterei:
In unübersichtlichem Rinnen-/Rippen Gelände - immer wieder längere Querungen über Schuttbänder vornehmend - hoch bis zur Frühstücksplatte (hier das erste mal am Grat selber...) ca 3140m. Ab hier wieder links haltend in besser werdendem Fels im III. Grad mit einigen schönen Passagen zum W-Gipfel des Piz Ela.
Der Übergang zum Hauptgipfel erfolgt angenehmer auf der Südseite über ein Band, das in die markante Hauptscharte führt (Haken bei einer heiklen Kante). Es hat hier ungemein viel loses Material.
Ab der Scharte weiterhin südlich an der Kante problemlos hoch zum Gipfel.
„W-Grat“ im Abstieg:
Bis zum W-Gipfel in umgekehrter Reihenfolge und diesen leicht überschreiten, bis ein Abseilstand erreicht wird. Nun zu erst direkt südlich etwa 50m in eine Scharte abseilen. Beim nächsten Abseilstand nicht mehr südlich, sondern westlich durch eine leicht überhängende Verschneidung. Nun wieder eher in südliche Richtung um eine Felsnase an den letzten offiziellen Abseilstand, welcher bis zu einer ersten Schuttterrasse führt. Nun den Steinmännchen folgen und sich nie zu weit in die Wand hinein verlocken lassen.
Es sollte immer leichter, aber auch immer schuttiger werden.
SE-Gratanwärter sollten den Abstieg nicht unterschätzen…
Die Bezeichnung W-Grat ist täuschend: Dieser Anstieg verläuft zum grössten Teil wandartig, kann jedoch vor allem im mittleren Teil auch mehr oder weniger hart an der Kante erklommen werden.
Der untere Teil wird auf schuttigen Terrassen erstiegen. Je höher oben, desto kompakter, aber auch schwieriger.
Neuer Zustieg:
Von der Ela-Hütte den mit Steinmännchen markierten Wegspuren beginnend 50m Luftlinie oberhalb der Hütte über schöne alpine Rasenflächen folgend in südlicher Richtung an P. 2350 vorbei bis an den Rand der ersten Blockfelder. Nun nach Osten über Blöcke in eine grosse Blockrunse. Dieser am östlichen Rand in SE Richtung hochsteigen (Steinmänner). Auf Höhe 2450 gelangt man an die markante Felsbastion. Dieser folgt man am unteren Rand in SW Richtung (rechts) leicht ansteigen. Hier kann man oft noch Wasser vorfinden. Nun in sehr steilem Schutt am rechten Rand der Bastion hoch, bis man nach ca. 50 Höhenmetern links (E) auf die Bastion gelangt und nun über grösser Blöcke weniger steil ansteigend und markiert auf ca. 2750 in die letzte Schuttrunse gelangt, die hinauf in die Furschella führt. Entweder über Altschnee in der Runse oder an deren linken Rand steil hoch bis man etwa 40 Höhenmeter unter der Scharte das Einstiegssteinmännli entdeckt.
Eigentliche Kletterei:
In unübersichtlichem Rinnen-/Rippen Gelände - immer wieder längere Querungen über Schuttbänder vornehmend - hoch bis zur Frühstücksplatte (hier das erste mal am Grat selber...) ca 3140m. Ab hier wieder links haltend in besser werdendem Fels im III. Grad mit einigen schönen Passagen zum W-Gipfel des Piz Ela.
Der Übergang zum Hauptgipfel erfolgt angenehmer auf der Südseite über ein Band, das in die markante Hauptscharte führt (Haken bei einer heiklen Kante). Es hat hier ungemein viel loses Material.
Ab der Scharte weiterhin südlich an der Kante problemlos hoch zum Gipfel.
„W-Grat“ im Abstieg:
Bis zum W-Gipfel in umgekehrter Reihenfolge und diesen leicht überschreiten, bis ein Abseilstand erreicht wird. Nun zu erst direkt südlich etwa 50m in eine Scharte abseilen. Beim nächsten Abseilstand nicht mehr südlich, sondern westlich durch eine leicht überhängende Verschneidung. Nun wieder eher in südliche Richtung um eine Felsnase an den letzten offiziellen Abseilstand, welcher bis zu einer ersten Schuttterrasse führt. Nun den Steinmännchen folgen und sich nie zu weit in die Wand hinein verlocken lassen.
Es sollte immer leichter, aber auch immer schuttiger werden.
SE-Gratanwärter sollten den Abstieg nicht unterschätzen…
Mehrere Friends- Keile und Schlingen. Auch Opferschlingen um im Abstieg ggf. an Zacken abzuseilen. Selbst die routiniertesten Alpinisten können sich hier im Abstieg erfolgreich verhauen.
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Andere Routen in der Umgebung
Alp Secha - Munt Sech (2552m)Bunarivo - Südostflanke- Pass Cruschetta
Piz Bial (3061m)Vom Piz d'Alp Val - Piz Bial - Piz dals Vadrettins - La Piramida - Igl Danclér bis zum Cho dal Buoch
Cho dal Buoch (2674m)Veja Alvra 2171 m - Lajets digl Crap Alv - Ostflanke
Piz Bever (3230m)Gratwanderung Val Suvretta da Samedan W-Seite
Älplihorn (3006m)Monstein - Oberalp - Fanezmeder - Bärentälli - Südgrat - Vorgipfel - Mitteltälli - Oberalp - Monstein
Piz Ela (3339m)
W-Grat
Karte

