TourenFührer - Route

Gipfel: Graustock , 2662 m

Peter Huber

Route: Graustock-Klettersteig (von Engstlenalp)

Graustock-Klettersteig (von Engstlenalp)
Klettersteig
mittel
830 m
6.0 Stunden
Zufahrt:
Auf der Autobahn A8 von Westen (Interlaken), oder von Norden (Luzern) über den Brünigpass nach Meiringen. Dann weiter durch das Haslital über Innertkirchen ostwärts ins Gadmer Tal. Von Osten über die A2 Anreisende fahren von Ausfahrt Wassen westwärts durchs Maiental über den Sustenpass ins Gadmental. Zwischen Wyler und Nessental (847 m) biegt nach Norden schmale, kostenpflichtige Privatstraße der Weggenossenschaft Mühletal-Engstlenalp ab ins bernische Gental. Die Mautschranke befindet sich nach 2 Serpentinen beim Restaurant Wagenkehr (1213 m). Man fährt die 13,5 km lange Strecke nordostwärts am linken Ufer des Gentalwasser entlang bis zu deren Ende beim Berghotel Engstlenalp (1834 m). Vor dem Hotel und links neben der Schaukäserei Engstelenalp befindet sich ein großer Schotterparkplatz.
Zustieg:
Vom Parkplatz nach links dem Wegweiser „Engstlensee“ folgend auf breitem Wanderweg zur nahen Rossbodenhütte. Dort biegt man rechts ab Richtung Jochpass Talstation, bzw. Engstlensee. Auf breitem Weg entlang des nördlichen Ufers vom Engstlensee. Dabei steigt der Weg leicht an bis zum Linksabzweig „Jochpass, Engelberg“ (P 1897). Für diesen Weg besteht Fahrverbot von Velos. Geradeaus gelangt man zur Talstation des Sessellifts zum Jochpass hinauf. Der Weg von dort hinauf zum Jochpass ist ausschließlich den MTB-Benutzern vorbehalten. Vorbei an der Talstation des Winter-Sessellifts Jochstock-Express wird das Berghaus am Jochpass erreicht (2207 m), welches an der Kantonsgrenze zwischen Nidwalden und Bern steht und vor 2 Jahren erneuert wurde (1,5 Std.). Links vorbei an der Bergstation des Sessellifts vom Trübsee wendet man sich nach links zur Bergstation der Jochpass-Lifts vom Engstlensee, wo blauer Wegweiser („Klettersteig Graustock“) steht. Man folgt kurz rot-weiß markierten Wanderweg Richtung Engstlenalp nach Nordwesten aus der Senke heraus. Dann zweigt nach rechts ein Pfad ab (kein Wegweiser), der danach durch den Wiesenhang blau-weiß signalisiert ist. Nun zum ersten Felsaufschwung (20 min.) am Südostgrat des Rot Nollen (2310 m).
Schwierigkeit: KS 3+ (C):
Unterhalb des Rot Nollen beginnt ein Drahtseil. Nach einfacher Kletterei geht man dann über das Felsplateau zur nächsten Felsstufe. Dort wird seilgesicherte Kletterei etwas steiler zum Schafberg hinauf (2522 m). Nach weiterem horizontalen Gehgelände über Geröll Steinmandl und blau-weißen Markierungen folgend gelangt man zur Schlüsselstelle: Der 80 m hohe zentrale Felspfeiler mit überhängendem Kopf, über welchen man von seiner linken Seite auf Eisenbügeln nach rechter Seite wechselt, um dann die steile Platte auf Eisenbügelparade senkrecht hoch zu überwinden. Davor kann man ggfs. nach links über das breite unsteile Geröllfeld ins Schaftal absteigen. Es folgt nun wieder ein alpines Gehstück anfangs etwas bergab durch Geröllfelder zum nun sichtbaren Gipfel. Bevor der Felsgrat wieder ausgeprägter wird, gelangt man unterhalb vom P 2542 zum Wegabzweig bei einer großen Steinpyramide (blaue Schrift „Abstieg“ auf einem flachen Felsstein). Hierher kommt man im Abstieg wieder zurück. Danach gelangt man zur Gamelle mit dem Steigbuch und es beginnen die Seilsicherungen über zum Ende hin etwas luftigen Grat, welchen man zum Teil erst an seiner linken, dann rechten Seite überwindet zur großen Steinpyramide und dem kleinen Gipfelkreuz auf kleiner Steinpyramide am Gratende, in welcher noch eine Gamelle mit Gipfelbuch drin steckt (1 ¼ Std.).
Abstieg:
Wie Aufstieg retour zum Steigabzweig nordwestlich von flacher Felskuppe (P 2542). Dann westwärts unsteil in die Karmulde hinab über Geröll und ggfs. Altschneefelder den blau-weißen Strichen (und ehemaligen roten Markierungen) und Steinmännchen folgend Richtung Gwärtler (2424 m), jenem auffälligem Felsberg mit dreieckförmigen flachen Plateau. Davor biegt der Steig nach links ab. Dabei klettert (K 1) man steile Felsstufe ungesichert südwärts hinab ins Schaftal. Beim 2323 trifft man auf rot-weiß markierten Wanderweg vom Jochpass zur Engstlenalp (1 ¼ Std.). Danach wendet sich der Weg nach rechts zum Wegabzweig Schaftal (P 2100). Geradeaus geht’s zur Tannalp, bzw. weiter zum Melchsee. Man biegt nun links ab und läuft unsteil durch das Schaftal herunter zur Rossbodenhütte, wo man auf den breiten Wanderweg links zum Engstlensee trifft. Hier nun geradeaus zum nahen Parkplatz links vom Berghotel Engstlenalp (1 Std.).
KS-Set, Helm
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Nr. 3 vom 19.08.2016
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