TourenFührer - Route

Gipfel: Hüenerspitz, 2367 m

Hanspeter Willi

Route: Weisstannen - Alp Valtnov - Nordgrat

Weisstannen - Alp Valtnov - Nordgrat
Alpine Wanderung
1307 m
2.5 Stunden
Am oberen Ortsende von Weisstannen wandert man nach der Brücke über den Gufelbach diesem folgend die Fahrstrasse etwa 600 Meter entlang Richtung Süden, bis diese in den Wald führt.
Hier Parkplatz für Autos und eigentlicher Ausgangspunkt der Tour (1060 m).
Schwierigkeit: T1, Strasse.
Zeitbedarf: plus 15 Minuten ab Weisstannen.

Ein Alpweg führt nun das Tal weiter einwärts zum Sässli (1308 m) im Unterlavtina.
Schwierigkeit: T2, Alpweg, markiert.
Zeitbedarf: 30 Minuten.

Hier führt ein steiler, markierter Pfad westwärts die Weide hoch und quert die Lavtinaruns, worauf man über das Rappenloch zum Horn (1841 m) aufsteigt.
Schwierigkeit: T3, Pfad, markiert.
Zeitbedarf: 1 Stunde.

Ab hier folgt man dem rückenartigen Nordgrat in Gras und Schrofen bis zum höchsten Punkt.
Schwierigkeit: T4, Gras, Schrofen.
Zeitbedarf: 1 - 1¼ Stunden.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie von Frühsommer bis Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.
Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.

Zur besonderen Beachtung:
Landesweit gegenüber Berggängern und Wildtieren zunehmend rücksichtslosere Nutztierhaltung kann auch in den Weiden der Alp Valtnov die Begehung der Route im Sommer und Frühherbst erschweren bis verunmöglichen, insbesondere wegen nicht auszuschliessender Attacken durch auf den Weiden anwesende Schutzhunde.
Für Wanderer und Berggänger besteht im Wald, auf Weiden sowie im alpinen Gelände ein freies Durchgangsrecht (Art. 699 ZGB). Daraus ergibt sich, dass man weder durch die Haltung von Nutztieren noch durch Schutzhunde ernsthaft gefährdet oder übermässig behindert (zur Umkehr oder zu gefährlichen Umgehungen gezwungen) werden darf.
Unbeaufsichtigt herumstreunende Schutzhunde, die im Gegensatz zu Raubtieren wie Wolf oder Luchs den Menschen akut gefährden, sind auf Schweizer Alpen ebenso ein krasser Missstand wie auch zunehmende Realität.

Um dem entgegenzuwirken, sollte jegliche Belästigung und jeder Zwischenfall durch Schutzhunde unverzüglich dem kantonalen Veterinäramt gemeldet werden.
Die entsprechenden Meldeformulare für den Kanton St.Gallen stehen im Internet unter folgendem Link zur Verfügung:
https://www.sg.ch/umwelt-natur/veterinaerwesen.html

Wer nachvollziehen möchte, wo Gefahren lauern und wie sich das Krebsgeschwür Schutzhunde stetig ausbreitet, kann im Internet folgenden Link konsultieren:
http://www.protectiondestroupeaux.ch/faq-was-tun/umzu-wissen-wo-es-schutzhunde-hat/
LAWINENRISIKO-INDIKATOR VON SKITOURENGURU.CH (PROGNOSE)

Lawinenrisikoindikator anzeigen
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Nr. 2 vom 02.12.2020
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Hanspeter Willi

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