TourenFührer - Route

Gipfel: Mittelbergwand, 460 m

AndréTT

Route: Norissteig

Norissteig
Klettersteig
leicht
100 m
2.5 Stunden
Zufahrt:
Von Norden (Bayreuth), oder Süden (Nürnberg) auf der Autobahn A 9 bis Ausfahrt Lauf / Hersbruck. Ostwärts auf der B 14 Richtung Sulzbach-Rosenberg südlich um Hersbruck herum bis zur anschließenden Ausfahrt Neuhaus a.d.Pegnitz, bzw. Hohenstadt. Dann entlang der Pegnitz Richtung Norden, welche man bei Eschenbach nordostwärts überquert in das Hirschbachtal. In diesem auf der LAU 30 in nordöstliche Richtung über Fischbrunn nach Hirschbach. Kurz vor dem Ortseingangsschild von Hirschbach befindet sich an linker Seite ein schattiger Wanderparkplatz mit Rasengittersteinen (420 m). Dort stehen Wandertafeln und die Infotafel über den Norissteig.
Zustieg:
Vom Parkplatz überquert man die Landstraße sowie den Hirschbach. Auf gegenüberliegender Seite beginnt ein Traktorweg zu den Fischteichen, welche man links passiert. In einen Buchenwald hinein führt der mit gelbem Strich markierte Weg südwestwärts nach Fischbach. Bei einer Weggabelung hält man sich rechts. Nach links käme man abkürzend allerdings auch hinauf. Nach 15 min. trifft man bei einem moosigen Felsstein zuvor jedoch auf einen breiten Wanderweg bei einer Holztafel mit Informationen über den Norissteig, auf den man scharf links einschlägt. Stetig bergauf läuft man nun in östliche Richtung auf den reichhaltig signalisierten Weg (Paul-Pfinzig-Weg: „PP“ auf gelbem Hintergrund, seit 2010 grünes Leiterschild „Norissteig“, bzw. alte Markierung: roter Punkt auf weißem Hintergrund) bergauf. Danach kommt von links der Abkürzer an. Nach 5 min. stößt von rechts ein alter Forstweg hinzu, wo man links bleibt. Nach 5 Minuten umrundet man im Uhrzeigersinn eine grasige Waldlichtung und trifft man auf eine Wegetafel und dahinter das rmoosige Felsgebilde mit 2 Höhlen: die „Amtsknechtstube“(487 m).
(Schwierigkeit: KS 2+ (B) / K1+ / T2+):
Bei dem Steig handelt es sich um einen im Jahr 1928 angelegten Wanderweg mit verschiedenen Kletterstellen dazwischen, die alle auch umgangen werden können. Die Route führt komplett durch den Wald und ist vielzahlig beschildert. Die Kletterpartien über teilweise vermooste Kalksteinfelsen sind jedoch schon teilweise abgespeckt und bei Nässe daher mit Vorsicht zu genießen. Viele Passagen sind auch ungesichert und bieten Kletterei im 1. Schwierigkeitsgrad. Ersteinsteiger umgehen diese, oder lassen sich Fremdsichern. Es sind bei diesen Abschnitten ausreichend Schraubhaken im Fels zum Einhängen von Karabinern. Ein Stahlseil führt nach links drehend den Fels hinauf zu einem sehr kleinen, versandeten Höhlenloch. Kurz davor gibt es rechts unterhalb einen Höhlenspalt. Durch diesen zwängt man sich hinab. Auf anderer Seite ist die flache Höhle offen, wo man hinauskriecht. Links über einem gibt es dann nächstes Seil zum Überklettern des Felsgebildes. Weiter über Gehgelände – der Weg ist hier identisch mit dem Höhlenweg (Nr.3) - gelangt zum nächsten Felsen mit einem Höhlenloch. Durch dieses klettert man hinauf. Danach balanciert man über einen Felsgrat ungesichert zum 10 m hohen Noristörl mit dem 4 m hohen und 2,5 m breiten Loch (30 min.) oberhalb von einem Holzplatz, wohin eine Forststraße führt. Das Tor und der Fels davor kann man ungesichert überklettern. Anschließend gelangt man nach dem Holzplatz zum 30 m hohen Brettl, eine felsige Westwand im Kletterzonenbereich 2. Hier quert man auf einem kurzen Felsband den Fels ca. 4 m über dem Boden. Um eine Felskante herum tritt man auf lange Stahlstifte. Durch ein weiteres Loch nach oben hindurch gelangt man zum oberen Punkt vom Sprungstein. Während es zum Azelstein nach rechts geht, wandert man ein kurzes Stück auf breitem Heiz-Walter-Weg (Markierung rote Blume) bis zum Linksabzweig (altes Blechschild: Norissteig). Es folgt nächste Felsformation: das Kastell. Am Ende dieser Felswand steigt man durch den 20 m hohen, aber durchgesicherten Francke-Kamin (35 min.) hinab. Hier wird etwas Armkraft abverlangt beim Klettern an Eisenbügeln und Stiften. Am unteren Ende des Kamins befindet sich links an der Felswand eine Spendenbox. Man hält sich links zur Felswand hin, die in der Zeit von 1.2. bis 30.6. wegen Vogelbrut abgesperrt ist und von dort rechts hinab auf einem Trampelpfad hinab zu einem Felsspalt. Durch diesen hindurch, danach überquert man die unbefestigte Forststraße und stößt auf nahe 40 m hohe, südwestlich ausgerichtete Mittelbergwand, welche man kurz nach dem Parkplatz bereits sah. Links vom Einstieg befindet sich ein Holzkreuz. Das untere Seilende befindet sich daneben. An diesem klettert man in / neben einem 8 m kaminartigen Spalt hinauf. Dann quert man nach schräg links an einer Gedenktafel von 1983 vorbei um eine Felsplatte herum zu einem Felsband. Dort hängt eine Edelstahlbox für das Wandbuch. Von diesem geht es dann weiter seilgesichert hinauf zu einem Felssattel und zum Buchenwald. Nach rechts hinauf kommt man zum Aussichtspunkt mit dem großen Holzkreuz von 1988. Von hier blickt man hinab in das Hirschbachtal und fast zum Parkplatz, der jedoch rechts von Bäumen verdeckt wird (30 min.).
Abstieg:
Nach rechts entlang des Felskammes stößt man auf einen nach links hinabgehenden Pfad. Diesen verläßt man dann nach links zu einem Felsen, dann an einigen Stahlstiften abkletternd zu den Felsformationen Schlaraffenland. Hier gibt es viele Kletterrouten. Danach hält man sich links und trifft auf einen unmarkierten ausgeprägten Trampelpfad. Auf diesen in westliche Richtung hinab, wo man auf breiten Wanderweg trifft vor einem Weiher mit einem Baumhaus. Auf diesem läuft man nach links bis zum Haus Am Waldweg 2 in Unterhirschbach, wo man über eine Straßenbrücke zur Landstraße kommt. An der Gaststätte „Zur Mittelbergwand“ vorbei läuft man nun entlang der Straße zurück zum nahen Parkplatz (20 min.).
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Nr. 1 vom 22.04.2018
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