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Gipfel: Cima Sasso, 1916 m

AndréTT

Route: Cicogna – Alpe Prà – Leciuri – Mte. Spigo - la Colma di Belmello – Cima Sasso – la Colma di Belmello – Mte. Spigo – Leciuri – del Braco – Vircolla - Cicogna

Cicogna – Alpe Prà – Leciuri – Mte. Spigo - la Colma di Belmello – Cima Sasso – la Colma di Belmello – Mte. Spigo – Leciuri – del Braco – Vircolla - Cicogna
Alpine Wanderung
1185 m
7.5 Stunden
Zufahrt:
Von Norden (Locarno) südwärts entlang der Westuferstraße (Kantonalstraße 13) am Lago Maggiore in Richtung Brissago, danach auf italienischer Seite auf der SS 34 über Cannobio nach Verbana. Dann nordwestlich Richtung Bernardino-Verbano, bzw. zum Ort Rovegro (368 m) in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VCO). Ab dort beginnt nordwestwärts bergauf eine sehr schmale, kurvenreiche Straße an linker Seite der Bachschlucht des Torrente San Bernardino. Die Straße ist für Wohnmobile und Anhänger-Fahrzeuge gesperrt. Nach einem engen Felstunnel (da passen keine hohen Autos durch) beginnen Kehren, von denen 3 so eng sind, dass man zurücksetzen muss. Bei der Rechtskehre der Via Borgonuovo nach dem Ortseingang versucht man ganz rechts davon auf kleiner Terrasse einen Parkplatz (732 m) zu finden (Platz für ca. 10 PKW) vor dem Nationalparkhaus mit dem großen grünen Logo des Nationalpaks. In linker Ecke gibt es ein öffentliches WC neben dem Telefonfernsprecher. Sind alle Plätze belegt, biegt man bei der Rechtskehre nach links ab auf eine teilweise geröllige Schotterpiste (Parkplatz-Zeichen), fährt am Friedhof vorbei westwärts ca. 300 m zum empfehlenswerten Bauernhof Azienda Agricola Corte Merina, wo man Unterkunft findet, oder campieren kann. Dort kann man sich auch mit Proviant (hausgemachter Käse, Wurst eindecken, jedoch kein Brot). Der Bergweiler Cigogna im Hinterland von Verbania bildet einen herben Gegensatz zu den Küstenorten am Lago Maggiore. Viele Häuser sind verlassen. Z.Zt. leben wohl nur noch 20 ständige Bewohner. In den 50er und 60er Jahren gab es dort fast 700 Einwohner.
Route: (Schwierigkeit: T5-):
Man läuft zur Kirche. Dort gibt es einen Brunnen. Und dort beginnt der Aufstieg Richtung Alpe Prà. Der gut ausgebaute Bergweg ist anfangs mit weißen Pfeilen, dann rot-weiß markiert. Nach den engen Häusergassen überwindet man den ersten Steilhang in Serpentinen durch den Edelkastanien-Wald. Zwischen durch glitzert im Osten der Lago Maggiore. Der Bergweg ist als Themenweg gestaltet (La civiltà della fatica) mit Schautafeln über das Leben der Bergbauern seinerzeit. Oberhalb des Waldes sieht man bei einer Rechtskurve links die Ruinen der Alpe Prà. Eine Tafel weist darauf hin, dass hier auch ältere Spuren zu sehen sind (Le tracce del passato). Kurz danach erblickt man auf unbewaldetem Berghang das hoch gebaute, hell verputzte Haus La Casa dell’Alpino der A.N.A. Sektion Intra. Nach 1¼ Std. erreicht man den Wegweiser Alpe Prà (1223 m). Von der Terrasse hat man Ausblick auf den Lago Maggiore. Am Hauseingang hängt sogar ein Defibrillator. Den rot-weiß signalisierten Weg mit Nr. P13 Richtung Pogallo setzt man nun am Gedenkreuz vorbei in nördliche Richtung fort zum angrenzenden Buchen- und Erlenwald und weiter zu einem Felszacken. Dabei folgt man der meist unterirdisch verlegten Wasserleitung zur Casa. Den Felszacken umrundet man zur Hälfte rechts herum durch eine schmale Scharte, um auf der Ostseite des Bergkammes oberhalb ehemaliger Alpe Leciuri in leichtem Linksbogen hinauf zu gelangen (25 min.). Vor dem Wegweiser verläßt man den P13 auf rot-weiß signalisiertem Bergpfad P11 nach links über den Bergkamm in norwestliche Richtung zum Monte Spigo (1439 m) unsteil hinauf und dann hinab in 50 min. zum breiten Grassattel La Colma di Belmello (Wegweiser 1589 m). In Aufstiegsrichtung links zweigte vor der Bergkuppe früher ein Pfad ab hinab zur Alpe Ucciascia (1008 m) und vor dem Grassattel hinab zur nahen, aber von oben nicht sichtbaren, etwas abseits gelegenen Alpe Belmello (1419 m). Dort gibt es eine (letzte) Wasserquelle gibt, zu der man nun weglos über den Grashang läuft. Vom Sattel beginnt der Weiterweg zum Teil nach rechts einige Felsen ausweichend. Als Markierung findet man nun nur noch orangene Punkte vor. Später im Aufstieg einige Steinmandl. Vor dem Gipfel orientiert man sich links zu einer Felsscharte (1745 m). Nach ca. 2/3 der Aufstiegshöhe des Bergs durch blockiges Gelände wenden sich Pfadspuren und Steinmännchen nach links und man geht den Berg über dessen Südwestseite an und orientiert sich zu dessen felsigen Südgrat. Orangene Punkte führen kurz unterhalb des Gipfels zu einem Felsband auf linker Seite unterhalb vom Grat. Dort liegt jedoch ggfs. noch Schnee, so dass man dann besser den Felsgrat direkt überklettert (K I). Nach 75 min. steht man auf dem Gipfel. Seit 2004 gibt es dort oben eine VA-Box für das Gipfelbuch der Corpo Nazionale Soccorso Alpino e Speleologico (CNSAS) anläßlich deren 50 jährigen Bestehens.
Abstieg: Auf gleicher Route (Pfad-Nr. P11) zurück bis zum Abzweig des P11 vom P13 oberhalb der Ruinen der Alpe Leciuri (1,5 Std.). Entweder weiter wie aufgestiegen zurück über Alpe Prà nach Cicogna (1,5 Std.). Oder wie hier beschrieben auf etwas kürzerer Variante: Dann biegt man im Abstieg links ab zur ehemaligen Alpe Leciuri (1311 m) in 5 min. Man folgt dem rot-weiß signalisierten Themenweg P13 weiter in 15 min. zur ehemaligen Alpe del Braco (1205 m), von wo man beste Aussicht hat über den Nationalpark. Weiter auf dem Weg hinab nordöstliche Richtung Pogallo. Schon nach wenigen Metern stößt man auf die kleine Kapelle. Unmittelbar dahinter verläßt man den Themenweg nach rechts hinab in den Buchenwald. Einen Wegweiser gibt es hier nicht, auch ist der einst aufwendig angelegte und bis heute gut befestigte Steig nicht signalisiert. Gleich nach dem Abzweig wühlt man sich durch gürtelhohes Buchenlaub und schiebt seine Füße vor sich, um die darunter befindlichen Steinstufen zu ertasten. Danach wird der Steig deutlich sichtbar. Lediglich an einer Stelle ist dieser ausgebrochen. 2 Stellen werden anscheinend schon seit längerem wegen umgestürzter Bäume kurz umgangen (Trittspuren). Nach 1/3 unterquert man eine Wasserleitung aus schwarzem Kunststoffrohr. Diese hängt an einem Tragseil hoch über einem und führt zu einem aus Felssteinen gemauerten Wasserschacht zwecks Wasserdruck-Ausgleich links tief unten. Dorthin gelangt man im Abstiegsweg rechts vorbei. Während die immer noch in Betrieb befindliche Wasserleitung hinunter zur Alpe Catto führt, läuft man weiter bergab in südliche Richtung zu den Ruinen der Alpe Vircolla mit einer alten Kapelle davor am rechten Wegrand (65 min.). Anschließend bildet sich der Weg als Hohlweg aus und man passiert links unterhalb der Steingangnetze die oberen Ruinen von Cicogna. Der Weg mündet in die Via Delle Alpi. Durch die schmale Häusergasse stößt man auf die Vicolo Pozzolo, wo man sich rechts hält und sich in diese Richtung weiterhin durch die Rusticos schlängelt bis man auf die Kirche stößt. Von hier dann zum nahen Parkplatz zurück (20 min.).
Ergänze diese Route (Cicogna – Alpe Prà – Leciuri – Mte. Spigo - la Colma di Belmello – Cima Sasso – la Colma di Belmello – Mte. Spigo – Leciuri – del Braco – Vircolla - Cicogna) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Cicogna – Alpe Prà – Leciuri – Mte. Spigo - la Colma di Belmello – Cima Sasso – la Colma di Belmello – Mte. Spigo – Leciuri – del Braco – Vircolla - Cicogna) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 1 vom 09.01.2019
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